Polizeiposten Rüppurr

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Verfahren

Frau K., Mitte Siebzig, wohnt in Durlach-Aue und machte am Freitag dem 18.01.19  einen Fahrradausflug nach Rüppurr. Im Bereich der Gartenstadt verlor sie jedoch die Übersicht, wusste nicht mehr wo sie war, und landete schließlich im Kuhlager-Seele-Weg bei der Zwitscherstube. Dort wurde sie leicht verwirrt von einem Mann festgestellt, welcher die Polizei verständigte. Wenig später trafen die Beamten ein um zu sehen, wie geholfen werden konnte. Aufgrund ihrer Aufregung sah sich die ältere Frau nunmehr nicht mehr in der Lage, ihren Weg mit dem Fahrrad fortzusetzen weshalb sich die Streifenbesatzung kurzerhand dazu entschloss, Gefährt und Dame nach Hause zu bringen und fand auch dieser Ausflug ein glückliches Ende.

Tauberstraße

Frau S. befährt regelmäßig mit ihrem Fahrrad die Tauberstraße, von der Schauinslandstraße kommend, in Richtung Enzstraße. Im Grunde fährt sie entgegen der Einbahnstraße, aber als Radfahrerin darf sie das, weil das durch Verkehrszeichen so geregelt ist.

Nun beklagt sie sich darüber, dass es an der Einmündung Enzstraße von Autofahrern, die quasi von links kamen und ihr die Vorfahrt nicht einräumten, zu Anfeindungen und Belehrungen gekommen ist. Ihrer Meinung nach ist das auf das mangelhafte Wissen dieser Personen hinsichtlich der Vorfahrtsregelung an dieser Stelle zurückzuführen. 

Nun, liebe Autofahrer, ich bin mir sicher, dass Sie zum Großteil mit der dortigen Verkehrsregelung vertraut sind. Den wenigen Unwissenden sei in diesem Falle der 8 StVO ans Herz gelegt. Dort steht schon im ersten Satz: „An Kreuzungen und Einmündungen hat die Vorfahrt, wer von rechts kommt“, also Frau S. Ein Zusatzschild unter dem Einbahnstraßenzeichen macht übrigens auf diesen Umstand aufmerksam.

Machen Sie es gut

Liebe Leserinnen und Leser, nun naht der Abschied. Noch nicht der für immer, aber ich sage mal so: ein vorläufiger. Mit Ablauf des März gehe ich in den Ruhestand und ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, mich von Ihnen zu verabschieden. Es war eine sehr schöne Zeit hier in Rüppurr, dem Dorf mit der Stadt, wie es die Bürgergemeinschaft Rüppurr so schön formuliert hat, und zu meiner beruflichen Zufriedenheit haben neben meinen Kollegen auch ganz besonders Sie, die Bewohner aus Weiherfeld, Dammerstock und Rüppurr, beigetragen. Ganz selten gab es böse Worte, und an eine Auseinandersetzung mit körperlicher Gewalt kann ich mich gar nicht erinnern. Schade, dass das nicht alle Kollegen von sich sagen können. 

Mein Weg zum Polizeiposten Rüppurr umfasste im Grunde nur wenige Stationen.  

Als ich nach meiner polizeilichen Ausbildung in Biberach im Jahre 1975 nach Karlsruhe versetzt wurde, war das für den 19jährigen Polizeiwachtmeister ein wesentlicher Einschnitt im Leben. Die paar Jahre Karlsruhe hieß es reihum, die kriegen wir schon rum, bis es wieder in die Heimat geht, nach Oberschwaben. Ich kam zum Revier Südweststadt in die Beiertheimer Allee zum Streifendienst. Dort lernte ich viele Kollegen kennen, mit denen ich auch heute noch zusammenarbeite. Nach etwa zehn Jahren wechselte ich zum Bezirksdienst des Reviers und wiederum  zehn Jahre später nach Rüppurr, wo ich nun die meiste meiner Dienstzeit verbracht habe. Eigentlich bin ich nie über die Reviergrenzen hinausgekommen und im Nachhinein betrachtet, war das auch kein Fehler. Der Wunsch, von Karlsruhe wegzugehen hat sich irgendwie von selbst in Luft aufgelöst, und so wurde ich wie viele andere auch ein schwäbischer Karlsruher.

Nach über 45 Jahren im Polizeidienst fängt für mich nun im Frühling der Herbst des Lebens an, und so verabschiede ich mich nun von Ihnen und Euch mit den besten  Wünschen auf Gesundheit und Zufriedenheit. Machen Sie es gut.

Achtung Knirpse

Eine besorgte Mutter hat unsere Dienststelle davon in Kenntnis gesetzt, dass sie sich um ihre schulpflichtigen Kinder im Straßenverkehr sorge. Insbesondere machte sie auf Gefahrenlage aufmerksam, wenn ein freundlicher Verkehrsteilnehmer anhält und den Kindern das Überqueren der Straße ermöglicht. Die Kinder würden die Situation so deuten, dass nun alle Fahrzeuge anhalten, auch die des Gegenverkehrs, was natürlich nicht immer der Fall ist. Dieser Eindruck entsteht im Besonderen, wenn den Kindern dazu noch ein Wink Zeichen gegeben wird. Da die Kinder mit den Grundregeln über das Verhalten im Straßenverkehr vertraut sind, werden sie durch solche „Freundlichkeiten“ eher verunsichert und überfordert.

Eigentümer gesucht

Am 06.01.2019 wurde im Hof der ehemaligen Gaststätte Albhof ein silberfarbenes Mountain-Bike, mit der blauen Aufschrift X – Rixe sichergestellt.

Nach Angaben eines Zeugen wurde das Fahrrad bereits im November 2018 an der Straßenbahnhaltestelle Tulpenstraße entwendet.

Bislang hat sich der Eigentümer des Fahrrades noch nicht gemeldet.

Dieser wird gebeten sich mit PHK Schweikle vom Polizeiposten KA-Rüppurr, Tel: 0721/890408, in Verbindung zu setzen.

Straftat im Ausland

Deutsche Behörden sind auch dann gefordert, wenn Deutsche im Ausland zu Schaden kommen. So geschehen Anfang des Jahres im elsässischen Straßburg, also in Frankreich.

Nicht die Straftat, es wurde das vordere Kennzeichen an einem deutschen Auto entwendet, ist hier interessant, sondern der Tatort. Das war in der Rue du Schnokeloch. Haben Sie gewusst, dass es in Straßburg diese Straße gibt? Ich jedenfalls nicht.

Einbruch in der Koblenzer Straße

Während sich die Wohnungsinhaber auf einer Urlaubsreise befanden, kontrollierten Verwandte in regelmäßigen Abständen, ob in der Wohnung alles in Ordnung ist. Dem war am Nachmittag des 22.12.18 auch noch so. Anderntags stellten sie jedoch fest, dass eine Person unberechtigt in die Wohnung eingestiegen ist.

Zur Tatausführung benutzte der Täter zunächst eine Bank als Aufstiegshilfe auf die hinter dem Haus befindliche Terrasse, von dort aus hebelte er ein Fenster auf und stieg ein. Er durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete aus dem Wohnzimmer etwa zehn zum Verschenken vorbereitete Weihnachtspäckchen. Ob noch mehr entwendet wurde, wird sich erst nach dem Urlaubsende feststellen lassen.

Einbruch in der Tauberstraße

Auf fast ungewöhnliche Art und Weise gelangte ein Einbrecher am Silvesterabend in ein Haus in der Tauberstraße. Um ins Haus zu gelangen, hebelte er die Eingangstür, und nicht wie sonst üblich die Terrassentür, auf. Aus dem Haus entwendete er zwei Fünfzigeuroscheine, die ihm in einem Schälchen auf dem Esstisch präsentiert wurden.

Hartnäckiger Besucher

Am 18.12.18, nachmittags, rief ein Bewohner aus der Rastatter Straße die Polizei, weil sich in seinem Hof ein Fuchs befand. Dieser fühlte sich dort offenbar sehr wohl, denn er machte überhaupt keine Anstalten, die Örtlichkeit zu verlassen.

Die eingetroffene Streife nahm sich der Sache an und stellte zunächst fest, dass das außergewöhnlich zutrauliche Tier nicht verletzt war. Mit einem Besen scheuchten sie schließlich den Fuchs aus dem Hof, welcher über die Felder dann doch noch das Weite suchte.

Jugendliche Kiffer

Wegen lauter Musik im Bereich der Eichelgartenhalle verständigte ein Anwohner am 19.12.18, gegen Mitternacht, die Polizei. Die eingesetzte Streife hörte schon von weitem laute Stimmen und dröhnende Musik, und so war es ein leichtes, die Örtlichkeit zu finden. Die Beamten stellten sechs Jugendliche fest, welche dort offensichtlich mit Alkohol und BTM ein Fest feierten. Einer von ihnen ließ sich von den Beamten auch nicht davon abhalten, seinen Joint zu Ende zu drehen. Plötzlich hatte er es jedoch eilig und versuchte sein Heil in der Flucht. Nach kurzem Sprint konnte er allerdings von einem Beamten eingeholt, festgehalten und wieder zurück gebracht  werden. Bei der weiteren Kontrolle konnte noch bei zwei anderen Personen Marihuana festgestellt werden. Die drei wurden deswegen angezeigt und, da es sich um Jugendliche handelt, wurden auch deren Eltern verständigt.

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