Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Illegale Müllablagerung – Verursacher ermittelt

Eine ordentliche Menge an Bauschutt war es, die ein aufmerksamer Mitbürger Ende Oktober in der Verlängerung des Erlenweges kurz vor dem Wasserwerk aufgefunden hatte. Nachdem zunächst keine Hinweise auf den Eigentümer vorhanden waren, führten die weiteren Ermittlungen inklusive Sichtung des abgelagerten Unrates zum Verursacher der nicht nur optisch sondern auch (naturschutz-)rechtlich zu beanstandenden Abfallentsorgung. Somit muss der ehemalige Eigentümer nun nicht nur die Kosten für das Entfernen und das Entsorgen seines Bauschutts tragen, sondern hat in der Folge mit weiteren Kosten in Form eines Bußgeldes wegen Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz zu rechnen.

Zweifache Sachbeschädigung an ein und demselben Fahrzeug – Zeugen gesucht

Nachdem in der Nacht 16./17.10.2020 ein im Resedenweg abgestellter blauer Kleinwagen mittels eines spitzen Gegenstandes zerkratzt wurde, wurde der gleiche PKW am Nachmittag oder frühen Abend des 09.11.2020 in der Dammerstockstraße angegangen und abermals zerkratzt. Zur Untermauerung eines vorhandenen vagen Tatverdachtes wird die Bevölkerung gebeten, Hinweise, die zur Aufklärung der beiden Sachbeschädigungen beitragen könnten, unter 0721 890408 oder per Mail karlsruhe-rueppurr.pw@polizei.bwl.de dem Polizeiposten Rüppurr mitzuteilen.

Diebstahl eines Fallrohres

Während Diebstähle von Fahrrädern, Handtaschen, Geldbeuteln, Handys o.ä. leider immer wieder vorkommen und für den Täter vermeintlich lukrativ erscheinen, machte eine bislang unbekannte Person Mitte Oktober selbst vor einem drei Meter langen und noch an einem Haus in der Wutachstraße angebrachten Fallrohr einer Regenabflussrinne nicht Halt und nahm dieses in Zueignungsabsicht an sich. Dabei bewegt sich der Materialwert des verzinkten Bleches aufgrund des geringen Gewichts bei wenigen Cent und auch der Wiederbeschaffungswert des Fallrohres dürfte die Grenze von 20 € vermutlich nicht übersteigen. Trotz alledem ein strafbares Verhalten, das nach den laufenden Ermittlungen die entsprechenden Konsequenzen in Form einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft nach sich ziehen wird!

Vielleicht fasst sich der unbekannte Täter mit diesem nicht ganz unerheblichen Hintergrundwissen ja nun ein Herz und bringt das Stück Blech dorthin zurück, wo es hingehört.

Sollten Sie den Diebstahl beobachtet oder eine Person mit einem längeren röhrenförmigen Gegenstand im Bereich der Wutachstraße gesehen haben, bitten wir Sie, sich unter 0721 890408 mit dem Polizeiposten Rüppurr in Verbindung zu setzen.

Unfall an der Einfahrt zum Netto-Markt – Suche nach unfallbeteiligter Autofahrerin

Am 30. September 2020 kam es gegen 13.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall, als eine weibliche ca. 50-jährige Autofahrerin vom Parkplatz des Netto-Marktes über den dortigen Gehweg auf die Lange Straße einfahren wollte und dabei einen verbotenerweise auf dem Gehweg fahrenden 21-jährigen Radfahrer übersah. In Folge der Kollision kam der Radfahrer zu Fall und wurde leicht verletzt – das Fahrrad wurde leicht beschädigt, an der Front des PKW entstand Schaden in bis dato unbekannter Höhe – die Polizei wurde nicht hinzugezogen, ein Rettungswagen war nicht erforderlich. Beim nun folgenden, obligatorischen Personalienaustausch notierte sich die PKW-Führerin zwar den Namen und die Erreichbarkeit des Radfahrers, umgekehrt war dies aber nicht der Fall, hatte der Radfahrer dies wohl schlicht und ergreifend „vergessen“, sodass im aktuellen Stand der Ermittlungen nicht von einer Verkehrsunfallflucht auszugehen ist.

Zur ordnungsgemäßen Aufnahme des Verkehrsunfalles und zu Zwecken der beidseitigen Schadensregulierung wird die beteiligte PKW-Führerin nun gebeten, sich mit dem Polizeiposten Rüppurr in Verbindung zu setzen. Etwaige Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben, werden ebenfalls gebeten, sich unter 0721 / 890408 zu melden.

Ping Calls – keine neue, dafür aber lukrative Betrugsmasche

Falscher Polizeibeamter, Enkeltrick, Nutzen von personenbezogenen Daten durch abgegriffene Ausweiskopien, ebay-Betrug, „Fake-Shops“, E-Mails mit verdächtigen und oft virenbesetzten Anhängen etc. – die Phantasie der Betrüger, an das Geld von rechtschaffenden Bürgern zu kommen, kennt in Anbetracht der Anonymität von Internet und Telefon keine Grenzen. Dabei scheint eine weitere Betrugsmasche, welche zwar nicht neu, dafür aber nicht minder erfolgreich und für die Täter bei geringem Personaleinsatz durchaus lukrativ ist, wieder um sich zu greifen:

Denn bei sogenannten „Ping Calls“ wählen Computerprogramme automatisiert Telefonnummern z.B. aus dem Stadtkreis Karlsruhe an. Wird der Anruf nicht entgegengenommen, zeigt die Liste der entgangenen Anrufe eine Zahlenkombination, welche durchaus mit einer deutschen Festnetznummer verwechselt werden könnte – bei einem gut gemeinten Rückruf entstehen sodann Kosten von nicht selten mehr als drei Euro pro angefangene Minute, handelt es sich bei näherer Betrachtung der Rufnummer um Anschlüsse im weltweiten Ausland, die über diese Tatsache hinaus aufgrund dahinterstehender Dienstleistungen kostenpflichtig sind. Die Täter sitzen dabei durchweg im Ausland!!

Seien Sie bei Anrufen einer Ihnen unbekannten Rufnummer also stets wachsam und rufen Sie diese nicht zurück – wer etwas von Ihnen möchte, meldet sich wieder! Lassen Sie sich darüber hinaus bei unbekannten Anrufern von Ihrem Bauchgefühl leiten und denken Sie daran: Seien Sie in einem Telefonat mit einer Ihnen unbekannten Person bestimmend und vielleicht aus Ihrer Sicht auch gerne unhöflich, indem sie mit einem „Nein Danke“ oder dem Verweis, zunächst mit einem Verwandten / Vertrauten / der Polizei sprechen zu müssen, das Telefonat abrupt beenden. Ihr Polizeiposten Rüppurr steht Ihnen für Fragen zu diesem Thema oder bereits eingegangenen verdächtigen Anrufen gerne zur Verfügung.

Mitten aus dem Leben – Resultat eines wohl feuchtfröhlichen Abends

An einem vergangenen frühen Sonntagmorgen begaben sich die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt in Rüppurr auf die Suche nach einer stark alkoholisierten, aber noch gehfähigen Person, welche kurz zuvor entgegen des ärztlichen Rates das Diakonissenkrankenhaus verlassen hatte. Bei einer Überprüfung der Wohnanschrift stellte sich heraus, dass sich die Person in einer feuchtfröhlichen Nacht einen Alkoholwert von sage und schreibe 4,5 Promille „ertrunken“ hatte und nun nur noch darauf bedacht war, den Rausch auszuschlafen. Dem konnte in Anbetracht der Gesamtumstände gefahrlos stattgegeben werden, auch wenn letztlich die Frage offenblieb, welcher Trainingsaufwand notwendig ist, um diesem Promillewert „Stand“ zu halten.

Fahrrad gefunden

Gefundenes Fahrrad
Gefundenes Fahrrad

Das abgebildete Fahrrad wurde in einem Garten im Rüppurrer Rosenweg aufgefunden.

Bei der Polizei ist es nicht als „gestohlen“ gemeldet und kann daher keinem Eigentümer zugeordnet werden.

Da es sich hier um ein eher „außergewöhnliches“ Fahrrad handelt, versuchen wir auf diesem Weg den Eigentümer zu ermitteln.

Dieser kann sich unter der Telefonnummer 0721/890408, gerne an die hiesige Dienststelle wenden.

In eigener Sache…

…und aus gegebenem Anlass, möchte ich Sie hinsichtlich existierender Betrugsmaschen sensibilisieren und auf die verschiedenen (gängigsten) Arten hinweisen.

Neben dem sogenanntem „Enkeltrick“ bzw. „Schockanrufen“, den „falschen Polizeibeamten“ oder „falschen Gewinnversprechen“, den „Abo-Fallen“, oder dem „Betrug mit Geschenkgutscheinen“ am Telefon haben auch vielzählige Betrugsvarianten im Internet wie z. B. Fakeshops, falsche Immobilieninserate, gefälschten oder gar Droh-Emails und Betrug mit binären Optionen (Kryptowährungen) Hochkonjunktur.

Leider wären die Varianten hierzu noch um ein Vielfaches zu erweitern.

Gerade heutzutage, wo sich fast jeder rege im Internet bewegt, sind dort die Angebote von „Super-Schnäppchen“, Käufe/Verkäufe auf/über eBay oder ähnlichen Portalen, Ver- und Anmietungen von Wohnungen/Ferienhäusern oder gigantischer Gewinnversprechen jeglicher Art die „Spielwiese“ für Betrüger.

Ganz egal, ob Ihnen vor Ihrer Haustür, am Telefon oder im WorldWideWeb verlockende Schnäppchen winken oder man auf andere Art und Weise an Ihr Hab und Gut will – werden Sie hellhörig und misstrauisch, wenn es um Ihr hart verdientes Geld geht.

Machen Sie es den Straftätern nicht so einfach und bezahlen Sie auf keinen Fall, bei Ihnen unbekannten Anbietern, per Vorkasse. Überweisen Sie kein Geld an fremde Personen zum Beispiel mittels PayPal-friends oder gar ins Ausland (die Länderkennungen ergeben sich bei der IBAN aus den zu Beginn stehenden Buchstaben).

Und handeln Sie auch sensibel wenn es um die Anforderung Ihrer Ausweisdokumente geht. Nicht selten werden diese in der Folge für die Begehung weiterer Straftaten verwendet.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und informieren Sie sich vor irgendwelchen Geld- oder Ausweistransfers über mögliche Betrugsmaschen bei der Verbraucherzentrale oder natürlich gerne bei Ihrer Polizei.

Bleiben Sie wachsam und sagen Sie es weiter!

Mitten aus dem Leben – Kleidung „knapp“ verfehlt

Dass die Bekleidung an heißen Sommertagen immer kürzer und luftiger wird, ist nachvollziehbar und verständlich. Dass im Rüppurrer Ortskern jedoch ein Mann nur mit einer Badehose bekleidet herumläuft, ist in Anbetracht der doch etwas weiter entfernten Bademöglichkeiten eher ungewöhnlich und erregte Mitte August die Aufmerksamkeit mehrerer Passanten. Bei sich schwierig gestaltender Kommunikation mit dem ausländischen Mitbürger teilte dieser „mit Händen und Füßen“ mit, dass er an einem See in Karlsruhe schwimmen war und dort seine Kleidung entwendet worden sein soll. Die weiteren Ermittlungen der einschreitenden Beamten zeigten, dass sich die Person am Morgen mit seinen Bekannten am Baggersee in Untergrombach aufhielt um sich zu erfrischen, dann von dort verschwand und am See bereits Suchmaßnahmen eingeleitet worden waren. Wie und warum die Person ins 30 km entfernte Rüppurr gelangte, wird wohl sein Geheimnis bleiben – seine Kleidung konnte der Badegast beim Polizeirevier Bruchsal in Empfang nehmen.

Mitten aus dem Leben – Kostbarer Parkraum in Zeiten wachsender Zulassungszahlen

Die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen ist auch in diesem Jahr weiter angestiegen und wenn die Vehikel nicht gerade auf der Autobahn im Stau stehen, brauchen sie auch zu Hause einen Stellplatz. Sofern sich dieser nicht auf dem eigenen Grundstück befindet, ist der Autofahrer auf den öffentlichen Parkraum angewiesen. Hier sei zunächst festgestellt, dass es keinen (Rechts-)Anspruch auf einen Parkplatz im öffentlichen Verkehrsraum gibt und der Parkraum lediglich für zugelassene Kraftfahrzeuge und Gespanne und nur zeitlich begrenzt für nicht angekoppelte (Wohn-)Anhänger vorgesehen ist und die Parkflächen platzsparend genutzt werden sollen.

Gerade bei längere Zeit abgestellten Fahrzeugen macht dies auf den ersten Blick mitunter einen gegenteiligen Eindruck, befinden sich die temporär daneben geparkten Fahrzeuge im ständigen Wechsel, sodass aufgrund der verschiedenen Breiten und Längen der Fahrzeuge ggfls. nicht nutzbare Freiräume zu dem seit längerer Zeit abgestellten PKW entstehen können. Sicherlich ärgerlich, doch mitunter nicht im Verantwortungsbereich des Nutzers des abgestellten Fahrzeuges, sodass – wie Mitte August geschehen – anonyme und an geparkten PKW angebrachte schriftliche Anfeindungen, die sich im Grenzbereich zum strafrechtlich Relevanten bewegten, unangebracht sind und ausschließlich für Verärgerung sorgen, aber keinesfalls zur Besserung der allgemeinen Parkplatzsituation beitragen.

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