Polizeiposten Rüppurr

Berichte und Informationen

Familienhund löste Polizeieinsatz aus 

In den frühen Morgenstunden des 26.07.2022 wurde von Anwohnern aus dem Kleingartengelände „Kuhlager Seele“ der Schein von mehreren Taschenlampen gesichtet. Sogleich lag der Verdacht nahe, dass sich hier wieder einmal unbekannte Täter auf der Suche nach Diebesgut an den Gartenlauben zu schaffen machten, weshalb die Beamten des Polizeireviers Südweststadt auch sogleich zur Stelle waren, um die Täter dingfest zu machen. Dieses Mal stellten sich die Lichtscheine als Fehlalarm heraus, war auf einer dortigen Familienfeier der Hund ausgebüchst und hatte sich im Kleingartengelände versteckt. Nach kurzer Suche konnten Hund und Familie wieder vereint werden. Auch wenn sich die anfängliche Vermutung eines Einbruches nicht bewahrheitete, gilt der Dank für den Hinweis den aufmerksamen Anwohnern des Kleingartenvereins – machen Sie weiter so… 

Unaufmerksamkeit führte zu hohem Sach- und Personenschaden 

Ende Juli kam es an der Ecke Steinmannstraße und Märchenring zu einem Verkehrsunfall. Dabei hatte ein 64-jähriger Taxifahrer aus Unachtsamkeit die Vorfahrt eines von rechts kommenden 33-jährigen Autofahrers missachtet, wodurch es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Der entstandene Sachschaden war erheblich, wurde dieser von den aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt mit ca. 18.000 € beziffert. Glücklicherweise wurde aber niemand verletzt, sodass das Blech wieder geradegebogen werden wird und darüber hinaus niemand zu Schaden kam. 

Anders verhielt es sich einige Tage zuvor, als eine 31 Jahre junge Frau mit einem E-Roller im Rüppurrer Buschweg unterwegs war. Aus unbekannter Ursache verlor die Rollerfahrerin alleinbeteiligt die Kontrolle über ihr Vehikel und stürzte sehr unglücklich auf die Bordsteinkante. Der hinzugerufene Rettungswagen musste die Verletzte in ein hiesiges Krankenhaus verbringen wo sie sich hoffentlich bald von ihren Gesichtsverletzungen erholt.  

Achtung Waldbrandgefahr!!!

Eine Anfang Juli achtlos in einen Mülleimer im Beiertheimer Wäldchen geworfene Zigarettenkippe, die zum Brand des darin befindlichen Abfalles führte und einen Einsatz der Feuerwehr und den Kollegen des Streifendienstes des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt verursachte, soll an dieser Stelle zum Anlass genommen werden, um auf die bereits durch die Medien bekannt gewordene Waldbrandgefahr mit der in Baden-Württemberg höchsten Alarmstufe hinzuweisen. Nachdem seit mehreren Wochen kein Regen gefallen ist und auch so schnell keiner in Sicht ist, sind die Pflanzen derart ausgetrocknet, dass ein kleiner Funke Wiesen und Wälder in Brand setzen könnte. Aus diesem Grund bitten wir Sie inständig darum, keine glimmenden Kippen oder sonstige Gegenstände, wie z.B. Glasflaschen / Scherben die durch Bündelung von Sonnenstrahlen ebenfalls einen Brand verursachen können, in die Natur zu werfen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch in der aktuellen Lage um so wichtiger!!!

Purer Vandalismus – und unnötig noch dazu!

Am ersten Juli-Wochenende hatten sich gemäß den bisherigen Ermittlungen zwei Jugendliche in die Allmendstraße und in die Lange Straße begeben, um dort ihrer Zerstörungswut freien Lauf zu lassen. Dabei waren die Reifen von insgesamt elf abgestellten Autos das Ziel der beiden Täter, in welche mit einem mitgebrachten Messer eingestochen wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 €.

Durch Beobachtungen von Zeugen und dem typischen schussartigen Geräusch beim Einstich in den Autoreifen konnte nun ein Bewegungsbild der beiden Täter erstellt werden, sodass die Ermittlungen in Verbindung mit gesicherten Videoaufzeichnungen auf Hochtouren laufen.

Für die beiden Täter wäre jetzt noch Zeit, durch ihren Beitrag zur abschließenden Tataufklärung Reue zu zeigen und damit möglicherweise die Strafe zu ihren Gunsten zu beeinflussen, bevor die Anzeige an die Staatsanwaltschaft geht!

Auto auf Abwegen verursacht Feuerwehreinsatz

Anfang Juni kam es zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Bergungsunternehmen, nachdem ein 20-jähriger Autofahrer von der Straße „Links der Alb“ kommend nach rechts in die Nürnberger Straße eingebogen war und unmittelbar vor der Brücke über die Alb die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei scheint laut Zeugenaussagen – wie zunächst zu vermuten war –  überhöhte Geschwindigkeit nicht die Unfallursache gewesen zu sein, dürfte der Grund viel mehr in geringer Fahrerfahrung in Verbindung mit mangelnder Ortskenntnis zu suchen sein.

Auto auf Abwegen

Jedenfalls kam der PKW noch vor dem Brückenbauwerk von der Fahrbahn ab, rutschte in Richtung Alb, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Während die Autoinsassen nicht verletzt wurden, war Eile geboten, bestand die Gefahr, dass Betriebsstoffe wie Öl oder Benzin in die Alb geraten. So setzten die Berufsfeuerwehr und ein herbeigerufener Bergungskran alle Hebel in Bewegung, um das Auto zügig aus der Alb zu holen und damit einen Schaden für Tiere und Pflanzen abzuwenden.

Schlechte Nachrichten per Telefon – Ruhe bewahren!!

In den vergangenen Wochen haben die Betrugsstraftaten über Telefon, WhatsApp, E-Mails, etc. wieder stark zugenommen, weshalb wir vom Polizeiposten Rüppurr Ihnen eine einfache Verhaltensempfehlung an die Hand geben wollen, damit ein (finanzieller) Schaden verhindert wird. Bereits in der Vergangenheit berichteten wir Ihnen

  • vom falschen Polizeibeamten, der Ihnen etwas von einem Einbruch in der Nachbarschaft erzählt und vorgibt, ihre Wertsachen in Sicherheit bringen zu wollen,
  • vom Microsoft-Mitarbeiter, der Ihnen von einem Problem mit Ihrem Computer berichtet und sie dazu überreden will, ein Computerprogramm herunterzuladen, um darüber den PC zu reparieren,
  • vom Anruf von Europol und der meist auf Englisch übermittelten Info, dass Daten ihres Ausweises, ihrer EC- oder Kreditkarte in einer Straftat genutzt wurden und ein Abgleich erforderlich wäre,
  • vom Enkel oder anderen Anverwandten, die Sie entweder um eine finanzielle Leihgabe für einen Hauskauf o.ä. bitten (Enkeltrick) oder die Ihnen berichten, in einen schlimmen Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein und nun die Zahlung einer Kaution erforderlich wäre (Schockanruf),
  • vom eigenen Kind, das über WhatsApp darüber klagt, dass das Handy verloren ging und deshalb eine neuer Nummer habe und eine dringende Überweisung zu tätigen sei,
  • vom „Glücksboten“ einer Lotteriegesellschaft, der Ihnen freudig von einem Gewinn berichtet, vor dessen Erhalt aber noch Gebühren fällig wären.

Dabei sind die Täter sehr erfinderisch, um an Ihr Erspartes zu kommen und lassen sich durchaus neue „Geschichten“ einfallen oder kombinieren die oben genannten Maschen miteinander.

Egal, was Ihnen erzählt wird: Bewahren Sie Ruhe!!!

Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und wenn Ihnen ein Anruf oder die erzählte Geschichte „komisch“ vorkommt, bitten Sie den Anrufer mit der Begründung, dass Sie „gerade beim Kochen sind“ oder „unter der Dusche stehen“ später anzurufen. Gleich darauf sprechen Sie mit einem Verwandten, Bekannten, Nachbarn oder gerne auch mit Ihrer Polizei über den Anruf und lassen sich nicht vorschnell zu unüberlegten Handlungen oder Preisgabe von Informationen hinreißen. Damit schützen Sie Ihr Geld und Ihre Daten!

Für Fragen rund um dieses Thema stehen wir Ihnen persönlich oder telefonisch unter unserer neuen Rufnummer 0721 499747-40 gerne zur Verfügung.

Häufung von Kellereinbrüchen in Dammerstock

In den ersten beiden Maiwochen hatten wir eine Häufung von Kelleraufbrüchen in Mehrfamilienhäusern zu verzeichnen. Nach den bisherigen Erkenntnissen machte sich der unbekannte Täter dabei den Umstand zu Nutze, dass Hauseingangstüren von unbedarften Hausmitbewohnern entweder nur angelehnt wurden oder die Schnappfunktion der Haustür außer Betrieb war. Somit hatte der Täter leichtes Spiel und konnte ungehindert in die Mehrfamilienhäuser eindringen, ohne dort Spuren zu hinterlassen. In den aktuell acht betroffenen Häusern begab sich der Täter sodann zielgerichtet in die Kellerräume und brach die Kellerverschläge auf, um an dort gelagerte Lebensmittel, Alkoholika und Alltagsgegenstände zu gelangen.
Bitte achten sie darauf, dass auch in Mehrfamilienhäusern die Haustür immer geschlossen ist und bei Betreten oder Verlassen des Hauses durch die oftmals langsam zufallende Haustür keine unberechtigten Person Zutritt zum Haus bekommen. Sollten Ihnen in diesem Zusammenhang Personen auffallen, die Sie Ihrem Mehrfamilienhaus nicht zuordnen können, melden sie dies dem Polizeiposten Rüppurr oder sogleich über den Notruf „110“.

Neue Rufnummer des Polizeiposten Rüppurr

Damit Sie uns auch weiterhin wie gewohnt erreichen, möchte ich Sie bitten, sich die neue Rufnummer des Polizeiposten Rüppurr zu notieren:


0721 49 97 47 40


Auch über diese Rufnummer sind wir wie gewohnt für Sie erreichbar. Sollten der Polizeiposten Rüppurr auftragsbedingt oder am Wochenende nicht besetzt sein, erfolgt nach „ein paar Mal Klingeln“ eine Anrufweiterleitung zum Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt, sodass Sie die Polizei über unsere neue Rufnummer auf jeden Fall erreichen. In Notfällen steht Ihnen wie bisher auch die „110“ zur Verfügung.

Aus aktuellem Anlass: Nochmalige Warnung vor Trickdiebstählen

Nachdem in der letzten Ausgabe des „Rieberger“ bereits von einem diebischen Wasseruhren-Ableser berichtet wurde, der vermutlich mit einem Komplizen eine 82-jährige Mitbürgerin um ihr Erspartes brachte, ereignete sich Ende April ein gleich gelagerter Sachverhalt, als einer 86-jährigen Dame von einem angeblichen Monteur vorgegaukelt wurde, er müsse die Wasserleitungen prüfen. Die eigentlich sehr misstrauische Bürgerin ließ den freundlichen Arbeiter aufgrund der zu dieser Zeit unglücklicherweise tatsächlich durchgeführten Renovierung des Mehrfamilienhauses in ihre Wohnung, öffnete wie geheißen den Wasserhahn in der Küche und hielt diesen auf Anweisung für die Prüfung fest. Nachdem der „Monteur“ sie dabei in ein Gespräch verwickelt hatte, bemerkte die Dame irgendwann, dass der freundliche Mann wohl unbemerkt einer zweiten Person Einlass in die Wohnung gewährt hatte. Hier war es dann aber schon zu spät und die beiden Täter sogleich mit ihrer Beute in Höhe von 3500 € auf der Flucht.

Aufgrund der jüngsten Ereignisse möchte ich gerade unsere älteren Mitbürger, die von den Tätern erfahrungsgemäß als leichte Opfer von Betrug und (Trick-)Diebstahl angesehen werden, inständig darum bitten, keine unbekannten Personen in die Wohnung einzulassen. „Mir passiert so was schon nicht!!“ ist dabei nicht die richtige Einstellung; sollten Sie sich in einer oben berichteten Situation unsicher fühlen oder plötzlich „Monteure“ mit einer noch so plausiblen Geschichte vor Ihrer Wohnungstür stehen, schicken sie die Personen mit Hinweis auf eine Terminvereinbarung weg oder rufen Sie einen Nachbarn dazu, damit sie nicht alleine sind. Seien Sie dabei aus Ihrer Sicht gerne unfreundlich, auch wenn es nicht Ihrer Natur entspricht – selbstbewusstes und robustes Auftreten schützt Sie in diesen Fällen. Und wenn Sie sich unsicher sind – man kann nicht alles wissen – fragen Sie einen Verwandten, Bekannten oder auch gerne die Polizei!

Das Umfeld unserer älteren Mitbürger bitte ich inständig darum, auf ihre Mitbewohner und Nachbarn aufzupassen, sich bei Kontakten von fremden Personen zu ebendiesen gerne auch helfend einzumischen und sensibel hinsichtlich derartigen Erzählungen der Lebensälteren zu sein. Wie immer stehen wir beim Polizeiposten Rüppurr für Fragen gerne zur Verfügung.

Unerwarteter Besuch & Gaaanz viel Glück gehabt

Anfang April staunte ein Bewohner in der Tulpenstraße nicht schlecht, als er bei seiner Rückkehr nach Hause eine fremde und durch den Regen völlig durchnässte Frau in seinem Wohnzimmer vorfand. Diese hatte sich durch die offenstehende Terrassentür Zutritt zur Wohnung verschafft, in der irrigen Annahme, dort selbst zu wohnen. Aufgrund des verwirrten Zustandes wurde die Dame zum Ausschluss einer (neurologischen) Erkrankung / Verletzung in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert, von wo sie hoffentlich bald bei bester Gesundheit wieder entlassen werden kann.

Mitte April hatte ein Radfahrer an einem Straßenbahnübergang im Bereich der Haltestelle Dammerstock ganz viel Glück, hatte er beim Überqueren des Gleiskörpers die herannahende Straßenbahn übersehen und wurde von dieser frontal erfasst und nach rechts gegen ein Metallgeländer geschleudert. Nach ersten Hilfemaßnahmen der zuerst eingetroffenen Streifenbesatzung des Polizeireviers Südweststadt wurde der Radler durch die Rettungskräfte in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert, wo er sich ebenfalls hoffentlich bald von seinen Verletzungen erholt.

« Ältere Beiträge

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen