Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Monat: März 2018

Sicher wohnen – Einbruchschutz

Wann: Montag, 09.04.2018, 10.00 – 17.00 Uhr
Wo: Tulpenstraße, Vorplatz der Christkönigskiche

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein traumatisches Erlebnis. Nicht nur der entstandene materielle Schaden, sondern die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl machen den betroffenen Menschen zu schaffen.

Die Polizei misst dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgen einen sehr hohen Stellenwert bei und informiert die Bevölkerung deshalb über richtige Verhaltensweisen und notwendige Sicherungsmaßnahmen. Schließlich ist Vorbeugung die beste Möglichkeit, sich vor solchen Taten zu schützen.

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle hat deshalb weder Kosten noch Mühen gescheut und einen Beratungstag mit dem i Mobil in Rüppurr organisiert. Nehmen Sie diese Gelegenheit war und informieren Sie sich kostenlos und unverbindlich.

Kommen Sie – es lohnt sich.

Saufen bis der Arzt kommt

Mehrere Jugendliche eröffneten an einem sonnigen 24. März die Grillsaison 2018 an der Grillhütte am Oberwaldsee. Nach dem Genuss von reichlich Alkohol verabschiedete sich einer nach dem andern, bis zum Schluss noch ein volltrunkener  17jähriger mit zwei entfernt Bekannten zurück blieb.

Da der Volltrunkene orientierungslos war und seinen Heimweg nicht mehr finden konnte, verständigten die übrig gebliebenen die Polizei. Die Beamten stellten aber einen derart hohen Trunkenheitsgrad fest, dass sie einen Rettungswagen hinzuzogen. Nach medizinischer Begutachtung des Jugendlichen konnte dieser nach Hause gebracht und seiner Mutter übergeben werden.

Kleiner Hinweis: Jungs, wenn ihr euch volllaufen lasst und die Polizei bringt euch nach Hause, dann ist das kein kostenloser Fahrdienst, sondern geht ganz schön ins Geld. Zum andern sollte man sich fragen, ob es die richtigen Leute sind, mit denen man abhängt, und die einen hilflos zurück lassen.

Inkassoschreiben

Mitte März kamen unabhängig voneinander zwei Senioren auf unsere Dienststelle. Sie waren sehr beunruhigt, da sie Schreiben von Inkassoinstituten erhalten hatten in denen Zahlungen gefordert wurden, von denen sie keine Ahnung hatten. Es gingen diesen Zahlungsaufforderungen auch keine Mahnschreiben voraus.

In einem Fall sollte das Geld, es handelte sich immer um Summen um die 60 Euro, auf ein ausländisches Konto überwiesen werden, im anderen Fall wurden Daten eines angeblichen Schuldners verwendet, der schon längere Zeit verstorben war.

Solche Schreiben verunsichern und ich vermute, dass einige der Angeschriebenen auch  bereit sind, das geforderte Geld zu überweisen nur um Ruhe zu haben. Ich rate davon ab, denn wenn ich nichts bestellt habe, bezahle ich auch nicht.

Ich gehe  davon aus, dass es dubiose Inkassobüros gibt welche versuchen, ihnen durch den oft frechen Inhalt ihrer Schreiben Angst einzujagen, um sie zur Zahlung zu bewegen.

Brand einer Gartenhütte

Nachdem es in der Kleingartenanlage Eschwinkel seit Jahresanfang mehrere Einbrüche gab, wurde nun am 26.02.18, nachmittags, die Pergola einer Gartenhütte in Brand gesetzt, welche gänzlich beschädigt wurde. Auch der Eingangsbereich der Hütte wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Da für den Brand nach Aussage der Feuerwehr keine technische Ursache in Frage kommt, ist von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen.

Es war einmal

ein Mann, der glücklich mit seiner Frau im Dammerstock wohnte  und  in seinem Keller und in seiner Voliere Wellensittiche züchtete.

Anfang März nun gab es zwei junge Mädchen, so um die 13, 14, die an diesem Tage nicht so recht wussten, etwas mit sich anzufangen und herumsaßen. Sie wussten aber von dem Vogelzüchter und die jüngere schlug vor, da sie sich schon länger Sittiche wünschte, das Geld jedoch rar war, diese zu klauen. Die ältere war damit überhaupt nicht einverstanden, da sie den Mann aus der Nachbarschaft kannte, und dieser sie auch, und so entschloss sich das jüngere Mädchen die Tat allein auszuführen.

Sie begab sich sodann in den Garten, brach ein Schloss auf und gelangte so zur Futterklappe. Vermutlich mit einem Kescher fing sie zwei Vögel ein, steckte diese in ihre Jackentaschen und machte sich auf den Rückweg zu ihrer Freundin. Dort angekommen musste sie der Freundin allerdings berichten, dass sich einer der Vögel aus der Tasche befreien konnte und weggeflogen sei.

Zwischenzeitlich hatte der Vogelzüchter den Einbruch bemerkt und die Polizei verständigt. Eine Streife fuhr vor Ort und nahm sich der Sache an. Dabei kam auch zur Sprache, dass sich in der Nähe zwei Mädchen rumgetrieben hätten, wovon er eines kenne, so der Vogelzüchter. Außerdem sei er sauer, weil es sich hier bereits um die dritte Tat in kürzester Zeit gehandelt habe.

Die beiden Mädchen begaben sich, während der Diebstahl aufgenommen wurde, in die nahegelegene Wohnung der älteren und sperrten den Sittich in einen Käfig zu zwei weiteren Vögel. Währenddessen hatte die Polizei ihre Tatortarbeit beendet, die Beamten gingen dem vagen Hinweis nach, dass zwei Mädchen in Tatortnähe gesehen wurden, und klingelten an der Wohnungstür des älteren Mädchens. Man kann sich nun vorstellen, dass in dieser Situation bei den Teenies eine gewisse Panik aufgekommen ist. Die Beamten sprachen nun mit einem erwachsenen Familienangehörigen und wurden, da man ja nichts zu verbergen hatte, in die Wohnung gebeten.

Das ebenfalls dort wohnende Mädchen, das mit der eigentlichen Tat ja nichts zu tun hatte, befand sich nun in der Bredouille: Vor der Tür die Polizei, und im Wohnzimmer sang das Diebesgut. Guter Rat war teuer. Sie löste das Problem so, indem sie den Vogel aus dem Käfig nahm und ihm die Freiheit schenkte, wodurch die Wohnungsnachschau für die Beamten natürlich negativ verlief. Die Sache wäre nun für die Mädchen auch ohne Konsequenzen ausgegangen, wenn sich nicht unser Jugendsachbearbeiter Fritz Schweikle des Falles angenommen hätte, der die Wahrheit ans Licht gebracht hat.

Die beiden Sittiche, das sei auch noch erwähnt, konnten sich ihrer Freiheit erfreuen,   und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute, wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Geschwindigkeitsmessanlagen

Achtung:

Allen, die bislang geglaubt haben da sitzt einer drin und fotografiert, muss ich sagen, dass das nicht stimmt. Dafür ist nämlich gar kein Platz da.

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