Polizeiposten Rüppurr

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Monat: Juli 2018

Party

Etwas aus dem Ruder lief eine Feier in einer lauen Sommernacht in einem Garten in der Kleingartenanlage Seewiesen. Zunächst war das Wetter gut, danach auch noch die Laune. Mit fortschreitender Dauer kam dann allerdings immer mehr Alkohol ins Spiel, und wen wundert’s, es gab Streit. Erst schrie man sich an, danach wurde es handgreiflich, und der Gast A. schlug der Frau des Gastes B. mit einem Besenstiel auf den Kopf. Der Kopf blutete und der Besenstiel zerbrach. Anschließend schlug der Mann der verletzten Frau mit Fäusten auf den Angreifer seiner Frau ein.

Die Eheleute B. verließen daraufhin den Garten und verständigten einen Rettungswagen, und natürlich auch die Polizei. Bei der anschließenden Sachverhaltsfeststellung im Garten konnte der Besenstielschläger noch angetroffen werden. Dieser klagte aber nun über Herzschmerzen, so dass ein weiterer Rettungswagen angefordert werden musste. Die beiden Verletzten wurden zur Behandlung ins Diakonissenkrankenhaus eingeliefert. Von einem Fortgang des Streites in der Ambulanz ist nichts bekannt geworden. Gegen die beiden Schläger wurden Strafverfahren eingeleitet.

Mann angegriffen

In der Nacht zum 20.07.18, kurz nach Mitternacht, wurde ein 19 Jahre alter Mann in der Tulpenstraße von zwei Männern angesprochen. Sie fragten zunächst nach Feuer. Kurz darauf wurde er von einem der beiden in den Schwitzkasten genommen, zu Boden gebracht und aufgefordert, Bargeld und Armbanduhr auszuhändigen. Da er weder das eine noch das andere dabei hatte, ließen die Täter von ihm ab und flüchteten in Richtung Graf-Eberstein-Straße. Der Überfallene erlitt Schmerzen im Halsbereich und am Ellbogen.

Wenn Sie liebe Leserinnen und Leser sachdienliche Angaben machen können, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Ehrliche Finderin

Eine Frau aus Bietigheim-Bissingen machte in einem Café in der Nürnberger Straße eine kleine Pause. Bei den herrschenden 32 Grad litt sie an diesem Tag wie viele andere unter dem allgemeinen Wetterstress, und vergaß beim Verlassen ihre Handtasche.

Einer Dame fiel die verwaiste Tasche auf und sie übergab sie dem Personal, welches wiederum die Polizei verständigte.

Bei den anschließenden Ermittlungen konnte in kürzester Zeit eine Mobilnummer der Verliererin festgestellt werden. Diese zeigte sich mehr als erfreut, dass ihre Tasche wieder da war, denn neben den etwa tausend Euro in bar befanden sich sämtliche Karten in der Tasche, die eine Frau im Laufe ihres Lebens so braucht. Sie konnte die Tasche bei unserer Dienststelle mit vollständigem Inhalt, mit dem sie überhaupt nicht mehr gerechnet hatte, wieder in Empfang nehmen.

Ein ganz großes Dankeschön an die ehrliche Finderin, die bei unserem Eintreffen bereits gegangen war und im Café auch nicht bekannt ist.

Übrigens: Auf unserer Wache wurde bereits öfters Bargeld abgegeben, was doch für eine ehrliche Bevölkerung spricht.

Wenn Sie liebe Leserinnen und Leser auch einmal in eine solche Situation geraten, melden Sie den Fund bei der Polizei. Sollte der Verlierer nicht festgestellt werden, gehört die Kohle nach einem halben Jahr Ihnen, auf ganz legale Weise.

Wohnungseinbruch

Nachdem nun geraume Zeit Ruhe war, haben wir nun doch wieder einen Einbruch zu beklagen. Der Täter hebelte am 06.07.18, gegen 01.00 Uhr, in der Schöllbronner Straße die Kellertür auf um ins Haus zu gelangen. Dort durchsuchte er einige Räume und brach dann die vom Keller ins Erdgeschoss führende Tür auf. Durch den Lärm wurde die im ersten OG schlafende Bewohnerin wach und lauscht etwa 30 Minuten, bis sie nichts mehr hörte. Danach überprüfte sie vorsichtig das Erdgeschoss und stellte fest, dass einige Schränke durchwühlt worden waren. Sie verständigte die Polizei. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte keine fremde Person im Haus festgestellt werden. Wertgegenstände, so die Geschädigte, hatte sie im Erdgeschoss keine deponiert.

Sachbeschädigungen in der Kita Blütenweg

Anfangs wurde noch nichts kaputt gemacht, das Gelände der Kita im Blütenweg wurde lediglich durch Zigarettenstummel und leere Flaschen verunreinigt. Offensichtlich diente die Kita Jugendlichen als Treffpunkt und diese hinterließen ihren Unrat, welchen die Erzieherinnen wieder weg räumten.

Dieses Verhalten veränderte sich zunächst Ende April. Das Sonnensegel wurde mitsamt den Haltestangen beschädigt, Blumenkästen ausgeleert und ein Dreirad verbogen.

Im Juni wurden weitere Beschädigungen festgestellt. Die Reifen und Lenker von zwei Bobby-Cars waren gebrochen. Die Erzieherinnen gehen davon aus, dass die Heranwachsenden damit die Rutsche herunter gefahren sind. Außerdem wurden auch Äpfel vom Baum geschlagen. Ende Juni wurde nun auch noch das dritte und letzte Bobby-Car beschädigt und weitere Äpfel vom Baum geschlagen und auf dem Gelände verstreut.

Dieses Verhalten, liebe Leserinnen und Leser geht weit über das hinaus, was man noch als Streiche bezeichnen kann. Zum einen liegen Straftaten wie Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vor, zum andern ist es aber doch so, dass das Spielzeug den kleinen Kindern nicht mehr zur Verfügung steht.

Es kann davon ausgegangen werden, dass das Verhalten der Täter mit einem gewissen Lärmpegel einhergeht. Wenn Sie als Anwohner oder auch zufällig nun etwas Verdächtiges  feststellen, scheuen Sie sich nicht, die Polizei anzurufen. Es ist davon auszugehen, dass zu diesem Zeitpunkt unsere Dienststelle nicht besetzt ist, aber den Streifendienst des Polizeireviers Südweststadt erreichen Sie unter der Nummer 666 – 3411.

Ja, das gibt´s

Unter der Überschrift „Gibt´s den sowas?“ habe ich kürzlich von einem Fall in Ettlingen berichtet, bei dem einer älteren Dame unbemerkt ein goldenes Armband vom Arm gestreift und entwendet wurde. Der Täter lenkte damals dadurch ab, indem er der Geschädigte eine Handvoll Münzen gab.

Nun gab es diesen Fall am 09.07.18 auch bei uns. Wiederum eine ältere Dame war das Opfer. Sie befand sich in ihrem Pkw in der Arndtstraße, wo ein etwa 20 – 40 Jahre alter Mann, dunkelhäutig und ca. 170 cm groß, gestikulierend um Hilfe bat. Offensichtlich benötigte er die Parkscheibe der Frau zum Parken. Sie war freundlich und gab sie ihm. Dafür erhielt sie auch acht 20-Cent-Münzen in die Hand. Er entfernte sich in Richtung Schenkendorfstraße und als er weg war, bemerkte die Dame, dass ihre Armbanduhr fehlte.

Betrunkener Autofahrer

Am Montag, dem 02.07.18, morgens um 02.00 Uhr, fiel einer Streife ein Pkw auf. Der von Weiherfeld kommende, und in Richtung Nürnberger Straße fahrende Fahrer wendete unmittelbar nach der Brücke und fuhr, wie es im Bericht steht, zügig wieder zurück. Das erweckte den Argwohn der Beamten und sie fuhren dem Fahrzeug hinterher. Bei der Kontrolle auf der Neckarstraße fiel ihnen Atemalkoholgeruch des Fahrers auf. Bei einem anschließenden Alkoholtest wurde bei dem 35-Jährigen ein Wert von beinahe 1,5 Promille festgestellt. Der Führerschein wurde einbehalten und es wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr an die Staatsanwaltschaft vorgelegt. Das, liebe Leserinnen und Leser wird nicht billig. Zum einen gilt es die zu erwartende Geldstrafe zu bezahlen, was aber noch teurer wird, ist die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.

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