Im Moment sorgt dieser Trojaner mit dem Namen „Emotet“ in ganz Deutschland für Aufsehen!

Grundsätzlich gilt, dass man bei Emails mit Dateianhängen oder Links auf andere Webseiten, misstrauisch sein sollte. Und bei Emotet nun ganz besonders, denn dieser Trojaner kann ganze Unternehmen lahm legen, was bereits Schäden in Millionenhöhe verursacht hat.

Der Trojaner verbreitet sich derzeit sehr rasch über gefälschte Mails, die den Anschein erwecken, als würden sie von Freunden, Geschäftspartnern, dem Rechtsanwalt oder sogar vom Chef selbst kommen. Dass es sich um eine falsche Mail handelt, ist nicht leicht zu erkennen, da der Absender eben ein Bekannter ist. Auch der Text ist in fehlerfreiemDeutsch verfasst, so dass der Inhalt glaubhaft erscheint.

Wird nun die E-Mail geöffnet und das geforderte Ausführen von Makros ermöglicht, werden hier nicht die eigentlichen Befehlsketten ausgeführt sondern es wird Schadsoftware installiert. Daher sollte vor allem der Windows-Computer auf einem aktuellenSicherheitsstand sein. Überprüfen Sie, ob alle aktuellen Sicherheitspatches installiert sind und kontrollieren Sie die Windows-Update-Funktion.

 Für Firmen ist es ratsam, die Mitarbeiter zu informieren und anzuweisen entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Emotet arbeitet mit Office-Dokumenten, d. h. bei den angehängten Dateien handelt es sich um .doc-Formate, die angeblich eine Rechnung o. ä. enthalten sollen.Beim Empfang einer solchen „Rechnung“ wäre es einfach, vor Öffnen des Anhanges einfach bei dem Absender persönlich nachzufragen.

Unternehmen können sich gerne genauer hierzu informieren bei der zentralen Ansprechstelle für Cybercrime der Polizei, unter www.polizei.de.