Bereits Anfang Oktober des letzten Jahres kam es in der Kleingartenanlage „Weiherfeld“ zu einem Einbruch in eine Gartenhütte. Hinweise und Beobachtungen von Mitbürgern waren dabei zunächst Mangelware, sodass die Ermittlungen über die verschiedenen Spuren führen mussten, die jeder Mensch unbemerkt überall hinterlässt. Fingerspuren waren nicht vorhanden, doch konnten am vor Ort aufgefundenen Schraubendreher kleinste Hautschuppen festgestellt werden, die beim Gebrauch des Tatwerkzeuges an diesem anhaften. In einem umfangreichen Analyseverfahren konnte die in den Hautschuppen vorhandene DNA vervielfältigt und nun einem bereits einschlägig polizeilich bekannten Täter zweifelsfrei zugeordnet werden.

Auch wenn es den meisten Tätern nicht bewusst ist, verliert der Körper jedes Menschen trotz „Anti-Schuppen-Shampoo“ und ähnlichen Körperpflege-Präparaten ständig kleine Mengen an DNA-haltigem Material, das in einer immer größer werdenden Anzahl von Fällen am Tatort aufgefunden werden kann und immer öfter zur Ermittlung des unbekannten Täters führt.