Wie bereits berichtet werden Betrüger immer erfinderischer und so machen sich diese bei (Ver-)Käufen, Vermietungen oder ähnlichen Geschäften über das Internet eine neue Masche zur Untermauerung ihrer Seriosität zu nutze. Dabei werden die ahnungslosen Opfer für ein (betrügerisches) Geschäft im Internet überzeugt, indem der Täter per WhatsApp, Email oder auf sonstigem digitalen Weg die Kopie eines Ausweisdokumentes übersendet und das Opfer darum bittet, dies als Sicherung des „Geschäftes“ im Gegenzug ebenfalls zu tun. Während die durch den Täter übersandte Ausweiskopie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht den Täter zeigt und dieser somit unerkannt bleibt, erhält der Täter seinem Ansinnen nach die Kopie des echten Ausweises des Opfers, um hiermit an anderer Stelle von seiner Seriosität zu überzeugen. Selbst wenn das Opfer nicht auf den ebenfalls vom Täter ursprünglich erstrebten Betrug hineinfällt, ist der Täter nun im Besitz der Ausweiskopie, sodass das ursprüngliche Opfer bei Anschlussbetrügereien des Täters in den Fokus der Ermittlungsbehörden gerät.

Hören Sie auch hier auf Ihr Bauchgefühl und seien Sie misstrauisch – lassen Sie sich auf solche Geschäfte nicht ein und sollten Sie unsicher sein, stehen Ihnen die Verbraucherschutzzentralen, ggfls. ein sachkundiger Bekannter / Verwandter und nicht zuletzt die Beamten Ihres Polizeiposten Rüppurr für Fragen zu diesem Thema zu Verfügung.