Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Monat: Oktober 2020

Ping Calls – keine neue, dafür aber lukrative Betrugsmasche

Falscher Polizeibeamter, Enkeltrick, Nutzen von personenbezogenen Daten durch abgegriffene Ausweiskopien, ebay-Betrug, „Fake-Shops“, E-Mails mit verdächtigen und oft virenbesetzten Anhängen etc. – die Phantasie der Betrüger, an das Geld von rechtschaffenden Bürgern zu kommen, kennt in Anbetracht der Anonymität von Internet und Telefon keine Grenzen. Dabei scheint eine weitere Betrugsmasche, welche zwar nicht neu, dafür aber nicht minder erfolgreich und für die Täter bei geringem Personaleinsatz durchaus lukrativ ist, wieder um sich zu greifen:

Denn bei sogenannten „Ping Calls“ wählen Computerprogramme automatisiert Telefonnummern z.B. aus dem Stadtkreis Karlsruhe an. Wird der Anruf nicht entgegengenommen, zeigt die Liste der entgangenen Anrufe eine Zahlenkombination, welche durchaus mit einer deutschen Festnetznummer verwechselt werden könnte – bei einem gut gemeinten Rückruf entstehen sodann Kosten von nicht selten mehr als drei Euro pro angefangene Minute, handelt es sich bei näherer Betrachtung der Rufnummer um Anschlüsse im weltweiten Ausland, die über diese Tatsache hinaus aufgrund dahinterstehender Dienstleistungen kostenpflichtig sind. Die Täter sitzen dabei durchweg im Ausland!!

Seien Sie bei Anrufen einer Ihnen unbekannten Rufnummer also stets wachsam und rufen Sie diese nicht zurück – wer etwas von Ihnen möchte, meldet sich wieder! Lassen Sie sich darüber hinaus bei unbekannten Anrufern von Ihrem Bauchgefühl leiten und denken Sie daran: Seien Sie in einem Telefonat mit einer Ihnen unbekannten Person bestimmend und vielleicht aus Ihrer Sicht auch gerne unhöflich, indem sie mit einem „Nein Danke“ oder dem Verweis, zunächst mit einem Verwandten / Vertrauten / der Polizei sprechen zu müssen, das Telefonat abrupt beenden. Ihr Polizeiposten Rüppurr steht Ihnen für Fragen zu diesem Thema oder bereits eingegangenen verdächtigen Anrufen gerne zur Verfügung.

Mitten aus dem Leben – Resultat eines wohl feuchtfröhlichen Abends

An einem vergangenen frühen Sonntagmorgen begaben sich die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt in Rüppurr auf die Suche nach einer stark alkoholisierten, aber noch gehfähigen Person, welche kurz zuvor entgegen des ärztlichen Rates das Diakonissenkrankenhaus verlassen hatte. Bei einer Überprüfung der Wohnanschrift stellte sich heraus, dass sich die Person in einer feuchtfröhlichen Nacht einen Alkoholwert von sage und schreibe 4,5 Promille „ertrunken“ hatte und nun nur noch darauf bedacht war, den Rausch auszuschlafen. Dem konnte in Anbetracht der Gesamtumstände gefahrlos stattgegeben werden, auch wenn letztlich die Frage offenblieb, welcher Trainingsaufwand notwendig ist, um diesem Promillewert „Stand“ zu halten.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen