Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Autor: Karl Sauter (Seite 1 von 7)

Radwegsperrung

Wegen Straßenbauarbeiten Links der Alb sind die Radwege, welche die Weiherfeldbrücke mit Links und Rechts der Alb verbinden, gesperrt. Hintergrund der Sperrung ist der, dass die Kappes-Brücke für den Kraftfahrzeug-Anliegerverkehr freigegeben wurde, damit die an die Baustelle grenzenden Häuser, insbesondere für Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr, erreichbar sind.

In einer gemeinsamen Nutzung der Wege um die Kappes-Brücke sieht das Bauamt eine zu große Gefahr insbesondere für Radfahrer, die ja oft sehr schnell von der Weiherfeldbrücke kommen.

Eine Umleitung für Radfahrer und Fußgänger ist ausgeschildert, man muss jetzt halt eine kurze Wegstrecke mehr zurücklegen.

Ein paar mit dieser Lösung Unzufriedene oder Uneinsichtige gibt es auch, denn sie schieben immer wieder die Absperrung beiseite um den Weg für sich nutzen zu können. Die Absperrgitter mussten deshalb angekettet werden. Die Umleitung soll bis März nächsten Jahres bestehen bleiben.

E-Mail aus Portugal

Frau D. aus Rüppurr erhielt eine E-Mail aus Portugal. Darin wurde ihr ein Vermögen versprochen, denn ein namensgleicher stinkreicher Mann hätte knapp zehn Millionen hinterlassen. Der Absender, ein angeblicher Rechtsanwalt, wäre mit der Abwicklung des Vermögens beauftragt und er meinte, dass man sich die Summer teilen könnte.

Finger weg von solchen Angeboten. Den Rechtsanwalt gibt es nicht, die Geld auch nicht und den Toten schon gar nicht. Sie sollen mit dem Versprechen auf Reichtum lediglich in eine Falle gelockt werden, und im Grunde haben es die Täter nur auf ihr Geld abgesehen, denn bevor es zur angeblichen Auszahlung kommt, fallen etliche Kosten für Geldtransfer, Notar, Kontoauflösung und ähnliches an, das sie vorzustrecken haben. 

Gefährliche Radfahrer

Eine Anwohnerin aus der Belchenstraße beklagte sich über Radfahrer auf dem Gehweg. Dies wäre nicht nur ein Ärgernis, sondern es ergäben sich auch gefährliche Situationen für Fußgänger, insbesondere für Kinder, weshalb die Dame um einen entsprechenden Appell an die Radfahrer bat.

Diebstahl eines hochwertigen Pkw

Im letzten Jahr gab es in Rüppurr eine Diebstahlserie bei der mehrere hochwertige Pkw, die mit einem Keyless-Go-System ausgerüstet waren, entwendet wurden. Die Situation hatte sich beruhigt, doch jetzt wurde ein neuer Fall bekannt. In der Nacht zum 03.10.18 wurde nun erneut ein Pkw, diesmal ein schwarzer BMW X5, der ebenfalls mit diesem System ausgerüstet ist, in der Andersenstraße entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

Scammer

Wer oder was ist das. Scammer sind alle Arten von Betrüger, die sich das Internet zu Nutze machen. Eine besondere Art ist das „Romance-Scamming“ Es findet sich vornehmlich in Dating-Portalen, in Foren und auf anderen Chat-Portalen. Opfer sind hier Menschen, die Freundschaften oder Liebe suchen. 

Der Scammer, also der Betrüger, macht sich in der Regel ganz harmlos an sein Opfer ran und bedient sich dabei gestohlener Bilder und erfundener Fakten. Die Kontaktaufnahme kann sowohl in deutscher, bevorzugt auch in englischer Sprache, erfolgen. Auch er sucht, so lässt er durchblicken, einen Partner, und er lässt sich Zeit. Das Vertrauen des Opfers soll ja erschlichen werden und das geht nicht hoppla hopp. Ein erstes Warnsignal wäre das Ungleichverhältnis zwischen Opfer und Scammer. 

Ein männliches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie werden als Durchschnittsmensch von einem engelhaften Wesen kontaktiert, das sich sofort in ihre schönen Augen verliebt. Die Frau, zwanzig Jahre jünger, sucht nun einen Ruhepol oder eine Veränderung in ihrem Leben – nämlich Sie. Sie schmiert Ihnen Honig ums Maul bis sie verliebt sind und die rosarote Brille aufsetzen. 

Jetzt setzt Ihr Verstand aus, Sie können nicht mehr klar denken, und in diesem Augenblick setzt der weibliche Scammer zum finalen Schlag an. Eine  Notlage wird vorgetäuscht. Die Mutter fast im Sterben liegend, braucht dringend Medikamente, das Auto wurde beschädigt oder das Geld für das Flugticket fehlt, weil es gerade gestohlen wurde, oder, oder, oder. 

Sie jedenfalls, wenn Sie blöd oder verliebt genug sind, manchmal kann man das ja gar nicht so genau unterscheiden, überweisen nun das Geld und werden so lange gemolken, bis Sie keines mehr haben, oder Ihr Verstand wieder rechtzeitig eingesetzt hat.  

Während Männer gerne auf die jungen attraktiven Dinger reinfallen, sind es für die Damen, und da gibt es sicherlich auch Ausnahmen, die erfolgreichen Männer wie Chefärzte, Piloten oder Geschäftsleute. Natürlich gut aussehend, wie das eingestellte Foto suggeriert. Warum sich dieser erfolgreiche und gutaussehende Mann nun gerade in Sie verliebt hat, sollten Sie hinterfragen.  

Ich möchte Ihnen die Freude am Chatten nicht nehmen, aber wenn es um Geld geht ist höchste Vorsicht geboten. 

Jugendliche

Bauwagen am Max-Planck-Gymnasium

Was wir in den Ferien im Bereich des Max-Planck-Gymnasiums und der Eichelgartenschule erleben mussten ist haarsträubend. Das Verhalten der Jugendlichen hat überhaupt nichts mehr mit einem Scherz oder was man üblicherweise als Blödsinn bezeichnet, zu tun. Es sind meiner Meinung nach einfach kriminelle Handlungen. Mehrere Autobesitzer aus dem Krokusweg zeigten an, dass Außenspiegel an ihren Pkw beschädigt wurden. Im Schulhof des Max-Planck-Gymnasiums wurde ein Bauwagen umgeworfen in dem sich Spielgeräte befinden. Dieser kann nun nicht mehr genutzt werden. In der Eichelgartenschule kam es zu einem Einbruch und zu Sachbeschädigungen, und diese waren sehr massiv. Zimmertüren wurden brachial aufgebrochen, Schranktüren und Schubladen sinnlos aus der Verankerung gerissen, Bauschaum verspritzt und teilweise angezündet. Reinster Vandalismus. 

Jugendliche, sie stammen Großteils von außerhalb,  wurden im Bereich der Schulen alkoholtrinkend kontrolliert, ein Nachweis für eine der Taten war bislang leider nicht möglich, aber es stehen ja noch einige Überprüfungen und Befragungen aus. Für das Verhalten dieser jungen Leute habe ich überhaupt kein Verständnis. 

Hofsanierer

Sein Leid klagte uns ein Hausbesitzer aus Weiherfeld. Er beauftragte eine ihm gänzlich unbekannte Firma, deren Chef bei ihm vorsprach, mit der Reinigung seines Hofes. Mit Hochdruck machten sich wenig später die beiden Arbeiter ans Werk, waren fleißig, und kassierten am Ende des Tages mehrere tausend Euro. Da sich durch die Hochdruckreinigung auch einige Fugen gelöst hatten, boten die beiden auch ihre Hilfe bei der Lösung dieses Problems an. Sie wollten anderntags die Platten wieder verfugen. Allerdings erschien zu Arbeitsbeginn nur einer der Arbeiter und kassierte, bevor er auch nur einen Finger gerührt hatte, den ausgemachten vierstelligen Betrag. Nachdem der Auftraggeber in seinem Haus verschwunden war, dachte sich der Arbeiter, dass es nun auch für ihn an der Zeit wäre, Feierabend zu machen und machte sich vom Acker. Außer Spesen, nichts gewesen.

Liebe Hausbesitzer: Vereinbaren Sie an der Haustür bitte keine Geschäfte mit Hofreiniger und Dachsanierer, keine mit mobilen Teerkolonnen oder anderen ähnlichen Anbietern.  Sie müssen in solchen Fällen immer damit rechnen, beschissen zu werden. 

Verwirrte Frau

Eine Streife musste ausrücken weil eine etwa 60 Jahre alte Frau Gäste eines Hotels in der Schwarzwaldstraße angepöbelt und beschimpft hatte. Als die Beamten eintrafen, zeterte die Frau auch mit einigen dort friedlich herum stehenden Bäumen. Wie Zeugen aussagten, habe die Frau anfangs ganz normal mit den Bäumen gesprochen, sei mit ihnen dann aber in Streit geraten und hätte lauthals geschimpft. Weder seitens der Gäste noch seitens der Bäume bestand ein Interesse an einer Strafverfolgung. Mit ihrem Einverständnis wurde die Frau in eine Klinik verbracht.

Motorrad umgeworfen

Am 20.08.18 stellte eine Motorradfahrerin fest, dass ihre auf dem Parkplatz am Ostendorfplatz, Einfahrt Im Grün, absichtlich umgeworfen und beschädigt wurde. Das Motorrad war dort schon längere Zeit geparkt.

Es besteht die Möglichkeit, dass jemand die Tat beobachtet hat oder Hinweise geben kann. Sollte dies der Fall sein, dann setzen Sie sich bitte mit dem Polizeiposten Rüppurr in Verbindung.

Glück gehabt

Es war Mitte August und morgens halb fünf, als sich ein Rüppurrer Bürger durch anhaltendes und lautes Motorengeräusch aus der Nachbarschaft gestört fühlte. Er verständigte deshalb die Polizei. Die Beamten gingen der Sache nach und konnten auch die Ursache für den Lärm feststellen.

Eine 17jährige war nachts auf die Idee gekommen, im Garten mit dem Pkw der Familie eine kleine Fahrstunde abzuhalten. Da sich die Eltern im Urlaub befanden, schien dies eine günstige Gelegenheit. Doch mit den Fahrkünsten war es nicht allzu weit her, denn die Fahrt endete schon nach wenigen Metern an einem Baum. Glücklicherweise entstand kein Sachschaden, und glücklicherweise waren Freunde zugegen, die halfen, den Pkw wieder in die ursprüngliche Parksituation zu schieben, damit die Eltern nichts merken. Nachdem dies geschehen war, kehrte auch in Rüppurr wieder Ruhe ein.

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