Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Autor: Karl Sauter (Seite 1 von 8)

Schmiererei an der Nikolauskirche

Mitte November beschmierten bislang unbekannte Täter die Nikolauskirche mit dem Schriftzug 76199er. Mit dieser Postleitzahl wollten sie vermutlich ihre Verbundenheit zu Rüppurr ausdrücken. Ich finde diese Tat abscheulich, denn die Nikolauskirche, ein Schmuckstück an der Alb, wurde mit viel privatem Engagement renoviert. Vielleicht könnte man den Schmierfinken etwas entgegensetzen und den Verein bei der Beseitigung des Schadens unterstützen.

Schmiererei an der Nikolauskirche
Schmiererei an der Nikolauskirche

Der Schriftzug fand sich auch schon an Verkehrszeichen oder Brücken in Rüppurr und wir gehen davon aus, dass die Täter unter Jugendlichen zu suchen sind. Wenn Sie Hinweise geben können, dann setzen Sie sich bitte mit uns inVerbindung. Den Polizeiposten Rüppurr erreichen sie unter der Telefonnummer 890408.

Wohnungseinbrüche

Mitte November kam es im Gaistalweg zu einem Wohnungseinbruch. Die Tätergelangten über eine unverschlossene Gartentür auf das Grundstück. DieTerrassentür wurde aufgehebelt. Den Spuren nach durchsuchten sie das gesamteErdgeschoß und das erste Obergeschoss, denn Schränke waren geöffnet und durchwühlt. Im Erdgeschoss fanden sie etwas Kleingeld und Schmuck.Offensichtlich wurden die Täter, die über eine zweite Terrassentür flüchteten, gestört, da ein bereit gestellter Receiver sowie eine Kaffeemaschine am Tatort zurückblieben. 

Ein zweiter Einbruch, in den  Abendstunden des 21.11.18 begangen auf ähnliche Art und Weise, wurde im Heinrich-Heine-Ring festgestellt. Hier wurde, neben diversen Kleinteilen, auch eine größere Kaffeemaschine entwendet. Der Umstand, dass größere Gegenstände wie eine Kaffeemaschine oder ein Fernsehgerät entwendet werden, ist neu und lässt darauf schließen, dass die Täter über ein Fahrzeug verfügen.

Ein dritter Einbruch ereignete sich schließlich am 26.11.18 in der Offenburger Straße. Wieder gelangten die Täter über die Terrassentür ins Haus. Die Wohnungsinhaber befanden sich zur Tatzeit im Urlaub, so dass noch nicht bekannt ist, ob etwas entwendet wurde.

Alle Taten ereigneten sich zwischen Einbruch der Dunkelheit und etwa 20.00 Uhr, zu einer Zeit, wo noch viele Menschen unterwegs sind und die Täter leicht untertauchen können. In allen Fällen gelangten sie über die Schwachstelle Terrassentür in die Wohnung. Wie stabil ist Ihre Terrassentür? Wenn Sie das genau wissen wollen, dann rufen Sie doch einmal bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Nummer 666 1230 an und vereinbaren Sie einen Termin.  

Rüppurr – immer etwas exklusiver

Seltsamer Fund

Bei der Kontrolle von drei Jugendlichen und eines jungen Erwachsenen im Dammerstock wurde bei ihnen eine angetrunkene Flasche Wodka festgestellt. ZurHerkunft der Flasche befragt, teilten die vier mit, sie gefunden zu haben. Nun, wer’s glaubt, wird selig.

Fundsachen sind, so wurden die vier belehrt, grundsätzlich im Fundbüro oder bei der Polizei abzugeben, weshalb sie die Flasche sofort herausrückten und auf Eigentumsansprüche verzichteten.

Hundekot

Die Polizeiverordnung der Stadt Karlsruhe bestimmt in § 7, Abs. 8 folgendes:

Wer einen Hund ausführt, hat dafür zu sorgen, dass der Hund Straßen undAnlagen, insbesondere Gehflächen und angrenzende Flächen, aber auch Hundeauslaufflächen nicht mit Kot beschmutzt. Hundekot ist vom Ausführenden unverzüglich zu entfernen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

§ 12, Abs. 1, Nr. 36 bestimmt:
„Ordnungswidrig handelt, wer Hundekot nicht unverzüglich entfernt und ordnungsgemäß entsorgt.“
Abs. 2:
„Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von mindestens 5 Euro und höchstens 5.000 Euro geahndet werden.“

Gartenhauseinbruch aufgeklärt

Dieser Einbruch in der Kleingartenanlage Eschwinkel wurde bereits imJahre 2013 begangen. Jetzt aber wissen wir wer es war. Keiner der üblichenVerdächtigen aus dem Kreise übermütiger Jugendlicher, sondern es war der heute34 Jahre alte Pavel aus Tschechien. An einer von PK Stumpf gesichertenZigarettenkippe konnte DNA  festgestellt und nun nach Jahren dem Verdächtigen zugeordnet werden. Was wir jetzt noch brauchen ist eines: Pavel.

Diebstahl auf Krankenstation

Einer 80 Jahre alten Patientin wurde während einer kurzen Abwesenheit aus dem Krankenzimmer deren Geldbörse mit 35 Euro entwendet. Die Geldbörse lag, wie bei fast allen Patienten, in der Schublade des Nachttisches.

Ein solcher Diebstahl kann nie gänzlich ausgeschlossen werden, aber es ist vernünftig, dass, wenn man ins Krankenhaus muss, wenig Bargeld und auch unnötige Karten mitnimmt. Die Patientin hatte sich daran gehalten und so hielten sich der entstandene Schaden, und vor allem der mit der Beschaffung entwendeter Karten verbundene Ärger in Grenzen.

Automatisierte Anrufe

Herr Sch. aus Rüppurr teilte unserer Dienststelle mit, dass er seit Anfang 2018 automatisierte Anrufe erhalte. Er hat die Anrufe dokumentiert und festgestellt, dass diese häufig mit der Vorwahl  089, 069 oder 030 beginnen. Das hat aber in der heutigen Zeit nichts mehr zu heißen. Inhaltlich ginge es darum, dass ein Gerichtsverfahren drohe und man sich freikaufen könne. Er hat auch die Erfahrung gemacht, dass sich schon bei einem kleinen „Hallo“ eine Automatenstimme meldet, welche nicht zu unterbrechen ist. Sagt man gar nichts, wird die Verbindung nach etwa zwei Sekunden unterbrochen.

Wenn auch Sie solche Anrufe erhalten, können sie sich anhören was folgt, sich nicht melden oder auflegen. Auf jeden Fall sollten Sie auf keinerlei Forderungen eingehen, denn hier sind Betrüger am Werk.

Ich denke, mit solchen Hinweisen können viele Menschen, die auch solche Anrufe erhalten oder erhalten haben, beruhigt werden. Danke Herr Sch..

Aufdringlicher Mann

Mitte Oktober hielt sich eine junge Frau nachmittags im Weiherwald im Bereich des dortigen Bahnüberganges auf. Sie wurde von einem Mann angesprochen, welcher extrem nahe an sie herantrat. Er fragte nach ihrem Namen und aus den weiteren Worten des Mannes war zu entnehmen, dass er eine Freundin suchte. Er überreichte auch einen Zettel mit wirrem Inhalt. Das gesamte aufdringliche Verhalten verursachte bei der Frau ein starkes Unwohlsein, was auch zu verstehen ist. Der Mann wurde wie folgt beschreiben:

Ca. 30-40 Jahre alt, Südeuropäer, 175-178 cm groß, schulterlange braune Haare, er trug weder Brille noch Bart und hatte ungepflegte Zähne. Er sprach in gebrochenem  Deutsch.

Betrugsmasche aus der Cybercrime Ecke

Mit dieser Art von Betrug tue ich mir relativ schwer, ich weiß, das liegt am Alter, und ich lasse mir die Vorgehensweise gerne von meiner jüngeren Kollegin erklären, versuche dann zu verstehen und es in einfache Worte zu fassen.

Beteiligt sind im aktuellen Fall vier Personen. Der sparsame Hans, der im Internet ein günstiges Handy sucht, der böse Franz, bei dem es offensichtlich bestellt werden kann, ein nichtsahnender Großhändler, und ein ahnungsloser Kreditkarteninhaber.

Nach langem Suchen findet Hans im Internet ein supergünstiges Angebot bei Franz. Dieser hat aber gar kein Handy, sondern bestellt es bei einem Großhändler, bei dem er sich allerdings als Hans ausgibt. Das Handy bezahlt er mit einer Kreditkartennummer, welche er im Internet aus einer dubiosen Quelle bezogen hat und nun missbräuchlich verwendet. Der Großhändler bekommt also sein Geld, schickt das Telefon an den Hans, welcher den Franz dann auch bezahlt.

Nach einigen Wochen stellt der Inhaber der missbrauchten Kreditkarte fest, dass von seinem Konto eine Überweisung getätigt wurde, welche er nicht veranlasst hat. Er erstattet Anzeige und die erste Spur führt natürlich zum Großhändler. Der aber sagt, er sei kein Betrüger, da er ja das Handy an den Hans geliefert hat, und der Hans sagt, er sei auch kein Betrüger, denn er habe ein Handy bestellt und bezahlt und bekommen.

Schließlich führt die Spur zum bösen Franz, weil der Hans ja dem Franz Geld auf dessen Konto überwiesen hat.  

Im Idealfall gesteht der Franz alles, macht den Schaden wieder gut und sieht seiner gerechten Bestrafung entgegen. Leider haben wir es nicht immer mit Idealfällen zu tun und das Konto wurde zum Beispiel unter einem falschen Namen eingerichtet oder es befindet sich im entferntesten Ausland. Dann wird´s schwierig, das können Sie mir glauben. Und wer bezahlt am Ende die Zeche? Ich gehe davon aus, dass die Bank ihren Kunden, den Herrn mit den missbrauchten Kreditkartendaten entschädigen, wird.

Ältere Beiträge

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen