Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Autor: Karl Sauter (Seite 1 von 2)

Eigentümer gesucht

Fahrrad

Normalerweise handelt es sich bei den herrenlos abgestellten Fahrrädern um alte oder beschädigte Vehikel. Dieses schwarze Damenfahrrad der Marke Cyclo mit einer 7-Gang-Nabenschaltung und 28-Zoll-Rädern macht jedoch noch einen guten Eindruck. Es stand über längere Zeit im Bereich der Tulpenstraße 10. Es wurde sichergestellt und zwischenzeitlich vom Fundbüro abgeholt. Wenn Sie das Fahrrad vermissen, dann setzen Sie sich bitte mit dem Fundbüro in Verbindung.

Fall Heckenschere

Am Sonntag, 28.01.18, gegen 18.00 Uhr, meldete ein Anwohner aus dem Bereich Heckenweg/Rosenweg, dass er von seinem Balkon aus drei Jugendliche mit einer großen Heckenschere beobachte, welche offensichtlich damit nichts Gutes im Schilde führen. Bei einer anschließenden Absuche konnten die Jugendlichen nicht mehr angetroffen werden.Heckenschere
Am 29.01.18, gegen 10.00 Uhr, fand eine Arbeiterin hinter einem in der Nähe befindlichen Stromhäuschen versteckt eine Heckenschere der Marke Stiehl. So ein Zufall. Wir fragen uns nun, wer sind die drei Jugendlichen und: Wem gehört die Schere.

Gar nicht lustig

Am Schmutzigen Donnerstag fand an einer Rüppurrer Schule eine Faschingsparty statt. Grundsätzlich geht man ja davon aus, die Faschingszeit mit einer fröhlichen und lustigen Zeit zu verbinden, ist es aber leider nicht immer so.

Da eine solche Feier ohne Aufsicht nicht stattfinden kann, führte ein Lehrer der Schule einen Kontrollgang durch. Auf dem Hof stellte er drei angetrunkene Jugendliche fest, welche dort Alkohol und Zigaretten konsumierten. Da er sie nicht kannte, ist davon auszugehen, dass es sich um schulfremde Personen handelt. Er forderte sie auf, das Schulgelände zu verlassen. Die Jugendlichen wurden daraufhin aggressiv und einer von ihnen ging auf den Lehrer zu. Als dieser die Polizei verständigen wollte, wurde er aufs Übelste beleidigt, mit Fäusten traktiert und es wurde nach ihm getreten. Auch wurde versucht, ihm das Telefon aus der Hand zu schlagen. Glücklicherweise konnte er den meisten Schlägen ausweichen, so dass er nur leicht verletzt wurde.

Verletzung hin oder her. Es ist absolut unverständlich, warum die Jugendlichen derart aggressiv und auch menschenverachtend reagierten. Aufgrund solcher Vorfälle ist es doch mehr als verständlich, dass in Zukunft solche Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden – oder hätten Sie Lust, das nächste Mal die Aufsicht zu führen? Sind wir schon so weit, dass wir für Schulveranstaltungen Security brauchen?

Der Vorfall wurde selbstverständlich zur Anzeige gebracht, und nach Auskunft unseres Jugendsachbearbeiters, PHK Schweikle, liegen auch schon vielversprechende Hinweise vor. Mögen seine Ermittlungen von Erfolg gekrönt sein.

Pelzankäufer

Eine großformatige Anzeige eines Händlers in der örtlichen Presse machte meinen Freund Hadi neugierig. So wurden laut Inserat Pelze, Möbel, Antiquitäten, Teppiche und allerlei andere Sachen gesucht, und dafür Bargeld geboten.

Nun hing der Pelzmantel seiner Frau schon seit über 20 Jahren im Schrank und er fand, es wäre eine gute Gelegenheit, ihn loszuwerden. Er vereinbarte über die angegebene Mobilrufnummer einen Verkaufstermin, und ein Ankäufer erschien bei ihm in der Wohnung.

Der Mantel wurde besichtigt und der Käufer bot satte 2.100 Euro, da russische Frauen unheimlich scharf darauf wären. Mit diesem Angebot hatte er nicht gerechnet, denn er hätte den Pelz auch für 200 Euro verkauft. Als dann der Käufer auch noch ein fettes Geldbündel aus seiner Tasche zog und damit herumwedelte, leuchteten Hadi´s Augen.

Aber, so der Mann, er müsse ja auch von etwas leben und er sei von seinem Chef angehalten, auch Altgold, wie Ketten, Ringe oder Münzen zu erwerben. Da Hadi an einem Verkauf seiner Münzen jedoch nicht interessiert war, wurde der Mann richtig böse. Der Pelzmantel war plötzlich vergessen, und auch der alte Orientteppich, den er für 350 Euro erwerben wollte, und er verließ wütend die Wohnung.

Liebe Leserinnen und Leser, das Angebot, ihren alten Kram kaufen zu wollen ist meistens nur ein Lockangebot und der Käufer ist nur an ihrem Goldschmuck interessiert. Lassen Sie sich deshalb auf solche Geschäfte nicht ein, denn Sie werden mit Sicherheit übers Ohr gehauen

Körperverletzung

Am 24.01.18, kurz vor Mitternacht, war die Geschädigte mit ihrem Hund im Bereich der Grünanlagen um das Freibad unterwegs. Sie traf dort auf einen ca. 40 Jahre alten Mann, welcher ebenfalls mit einem kleinen Hund mit Ringelschwanz spazieren ging. Der Hund hatte ein rotes Leuchthalsband angelegt.

Zwischen den beiden Personen entwickelte sich ein Disput, in dessen Verlauf der Mann der Frau mit der Faust zwei Mal gegen den Kopf schlug und sie in Kickboxermanier auch noch trat. Sie erlitt dadurch mehrere Prellungen.

Den Mann beschrieb sie als kräftig und durchtrainiert und knapp 1,80 m groß. Er hatte blonde Haare und einen Vollbart. Bei früheren Spaziergängen ist ihr der Mann noch nicht aufgefallen.

Wenn Sie Hinweise zu dieser Person geben können, dann setzen Sie sich bitte mit unserer Dienststelle, Telefon 890408, in Verbindung.

Geldquelle

Am Sonntag dem 14.01.18 stellten spielende Kinder nachmittags in einem Bachlauf im Bereich Amtmännenwiesen, das ist bei den Aussiedlerhöfen, Geldscheine fest und fischten einige davon heraus. Auch Spaziergänger wurden auf den seltsamen Fund aufmerksam und verständigten die Polizei. Zusammen mit der Feuerwehr wurden die Scheine mit einem Wert in einem hohen  fünfstelligen Betrag sichergestellt. Auch die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet. Es wurde zunächst festgestellt, dass die Scheine echt sind. Wie und wo das Geld ins Wasser gelangt ist, konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Vielleicht haben wir es hier mit einer bislang unbekannten Geldquelle zu tun und ich empfehle Ihnen, bei Ihrem nächsten Spaziergang im Bereich Rüppurr die Augen besonders offen zu halten.

Böse Überraschung

Eine böse Überraschung erlebten zwei jugendliche Geschwister aus der Waldstadt, die im Heckenweg mit 15 anderen eine Silvesterparty feierten. Gegen drei Uhr, als sie sich auf den Heimweg machen wollten mussten sie feststellen, dass ihre Schuhe, welche sie vor der Wohnungstür abgestellt hatten, fehlten und offensichtlich entwendet worden waren. Umso schmerzlicher ist der Verlust, da es sich um fast neue und auch hochwertige Schuhe handelt.

Beschreibung der Schuhe:

Damenschuhe, Sneakers, halbhoch mit brauner Sohle, Marke Nike, Typ Air-Force 1, Größe 36, schwarz mit rauem Wildleder, Wert ca. 100 €.

Herrenschuhe, Sneakers, Marke Adidas, weiß, Größe 44, Typ NMD, Mesh-Gewebe,  atmungsaktiv, Wert ca. 150 €.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem oder den Tätern um Jugendliche handelt, vielleicht sogar um Partybesucher. Wenn sie Hinweise geben können, dann setzen Sie sich bitte mit dem Polizeiposten Rüppurr, Telefon 890408, in Verbindung.

Gauner Gauner

Es geht im neuen Jahr gerade so weiter und ich habe bereits zum Jahresanfang feststellen müssen, dass nicht alle Neujahrswünsche in Erfüllung gehen.

Ein Bewohner aus dem Scheibenhardter Weg meldete Anfang Januar einen verdächtigen Anruf. Ein falscher Polizeibeamter wollte sich sein Vertrauen, und später bestimmt auch seine Wertgegenstände, erschleichen. Aber der Angerufene kannte diese Masche schon und legte auf.

Ein anderer hatte es noch einmal auf einen Apotheker abgesehen. Er kaufte sich während des Bereitschaftsdienstes ein Medikament für 2,58 Euro, hielt einen 50  Euro-Schein in den Händen und bat den Apotheker, schon einmal 48 Euro Rückgeld bereit zu halten, da er die 58 Cent klein habe. Durch seine Kleingeldsucherei hatte er den Apotheker aber dermaßen verwirrt, dass ihm dieser die 48 Euro gab ohne zu bemerken, dass er den 50-Euro-Schein gar nicht erhalten hatte. Deshalb meine Warnung an alle, nicht nur Apotheker: Vorsicht bei jedweder Geldwechselaktion.

Apotheker betrogen

Eine neue Betrugsmasche, welche bereits in Hessen festgestellt wurde, hat nun auch zwei Apotheken in Rüppurr, und auch weitere im Stadtgebiet, erreicht.

Zur Vorgehensweise: Der Täter sucht sich zunächst eine Apotheke mit Bereitschaftsdienst aus. Er ruft dort an und schildert einen Notfall. Es gehe um dringend benötigte Medikamente, Wachstumshormone für seine Tochter. Er habe, so der Täter weiter, ein Rezept, und bitte darum, dass das Medikament bereitgestellt wird, damit er es später abholen kann.

 

In allen Fällen erschien der Täter dann zu den Bereitschaftszeiten, legte das Rezept vor und erhielt das Medikament, eine Spritzenpackung, im Wert von sage und schreibe etwa 4.700 Euro. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Rezept um eine Totalfälschung handelt. Abnehmer finden die Spritzen später in Bodybuilder-Kreisen.

Kleinstunfall

Am 18.12.17 befuhr ein Lkw mit Kranaufbau die Anliegerfahrbahn der Herrenalber Straße. In Höhe des Hauses Nr. 30 blieb er an einem geparkten Pkw hängen und verursachte einen Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Wenn es sich beim Verursacher auch um einen 48-Tonnen-Brocken gehandelt hat, so bleibt es doch beim Kleinstunfall.

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