Berichte und Informationen

Autor: Michael Meier (Seite 2 von 11)

Sie haben gewonnen!!!

Aus gegebenem Anlass möchten wir an dieser Stelle wieder einmal auf eine perfide Betrugsmasche hinweisen, auf welche doch der eine oder andere Mitbürger leider noch immer hineinfällt: Es ist die Betrugsmasche mit dem Gewinnversprechen, bei welchem den Opfern am Telefon ein (Lotto-)Gewinn vorgegaukelt wird. Zum Erhalt dieses Gewinnes, so der Anrufer, müssen aber zunächst Gebühren im zunächst 3-stelligen Bereich entrichtet werden. Einmal „Lunte gerochen“ lassen die durchweg unbekannten Täter nicht mehr locker und versprechen bei immer höher werdenden Gebühren immer größere Gewinnsummen.

Geben Sie sich auch bei größter Geldnot nicht der Gier auf den in Aussicht gestellten Gewinn hin – dieser ist nicht existent, würde Sie ein seriöses Lotterieunternehmen niemals dazu auffordern, Steuern oder Gebühren zum Erhalt eines Gewinnes vorzustrecken. Sollten Sie sich doch darauf einlassen, ist das in der Regel per Gutscheincodes von Wertkarten an den Täter übertragene Geld unwiederbringlich verloren…

Geben Sie auf andere Acht!!!

Bei Erscheinen dieser Ausgabe des Monatsspiegels ist der Schulbeginn nicht mehr weit und viele ABC-Schützen machen sich alleine oder gemeinsam mit ihren Schulkameraden zum ersten Mal auf ihren alltäglichen Weg zum Unterricht. Grund genug, gerade bei den kleinsten aber auch generell gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern die notwendige Rücksicht walten zu lassen. Dabei gilt: Je kleiner die „Motorisierung“, desto schutzbedürftiger!

Lassen Sie deshalb nicht nur auf den bekannten Schulwegen, sondern auf allen öffentlichen Wegen entlang der Straßen oder zwischen den Häusern im Stadtgebiet die notwendige Vorsicht, Sorgfalt und Rücksicht walten – man weiß ja nie, von wo der nächste „kräftemäßig unterlegene“ Verkehrsteilnehmer, der durchaus auch ein Kind sein könnte, kommt…

Familienhund löste Polizeieinsatz aus 

In den frühen Morgenstunden des 26.07.2022 wurde von Anwohnern aus dem Kleingartengelände „Kuhlager Seele“ der Schein von mehreren Taschenlampen gesichtet. Sogleich lag der Verdacht nahe, dass sich hier wieder einmal unbekannte Täter auf der Suche nach Diebesgut an den Gartenlauben zu schaffen machten, weshalb die Beamten des Polizeireviers Südweststadt auch sogleich zur Stelle waren, um die Täter dingfest zu machen. Dieses Mal stellten sich die Lichtscheine als Fehlalarm heraus, war auf einer dortigen Familienfeier der Hund ausgebüchst und hatte sich im Kleingartengelände versteckt. Nach kurzer Suche konnten Hund und Familie wieder vereint werden. Auch wenn sich die anfängliche Vermutung eines Einbruches nicht bewahrheitete, gilt der Dank für den Hinweis den aufmerksamen Anwohnern des Kleingartenvereins – machen Sie weiter so… 

Unaufmerksamkeit führte zu hohem Sach- und Personenschaden 

Ende Juli kam es an der Ecke Steinmannstraße und Märchenring zu einem Verkehrsunfall. Dabei hatte ein 64-jähriger Taxifahrer aus Unachtsamkeit die Vorfahrt eines von rechts kommenden 33-jährigen Autofahrers missachtet, wodurch es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Der entstandene Sachschaden war erheblich, wurde dieser von den aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt mit ca. 18.000 € beziffert. Glücklicherweise wurde aber niemand verletzt, sodass das Blech wieder geradegebogen werden wird und darüber hinaus niemand zu Schaden kam. 

Anders verhielt es sich einige Tage zuvor, als eine 31 Jahre junge Frau mit einem E-Roller im Rüppurrer Buschweg unterwegs war. Aus unbekannter Ursache verlor die Rollerfahrerin alleinbeteiligt die Kontrolle über ihr Vehikel und stürzte sehr unglücklich auf die Bordsteinkante. Der hinzugerufene Rettungswagen musste die Verletzte in ein hiesiges Krankenhaus verbringen wo sie sich hoffentlich bald von ihren Gesichtsverletzungen erholt.  

Achtung Waldbrandgefahr!!!

Eine Anfang Juli achtlos in einen Mülleimer im Beiertheimer Wäldchen geworfene Zigarettenkippe, die zum Brand des darin befindlichen Abfalles führte und einen Einsatz der Feuerwehr und den Kollegen des Streifendienstes des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt verursachte, soll an dieser Stelle zum Anlass genommen werden, um auf die bereits durch die Medien bekannt gewordene Waldbrandgefahr mit der in Baden-Württemberg höchsten Alarmstufe hinzuweisen. Nachdem seit mehreren Wochen kein Regen gefallen ist und auch so schnell keiner in Sicht ist, sind die Pflanzen derart ausgetrocknet, dass ein kleiner Funke Wiesen und Wälder in Brand setzen könnte. Aus diesem Grund bitten wir Sie inständig darum, keine glimmenden Kippen oder sonstige Gegenstände, wie z.B. Glasflaschen / Scherben die durch Bündelung von Sonnenstrahlen ebenfalls einen Brand verursachen können, in die Natur zu werfen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch in der aktuellen Lage um so wichtiger!!!

Purer Vandalismus – und unnötig noch dazu!

Am ersten Juli-Wochenende hatten sich gemäß den bisherigen Ermittlungen zwei Jugendliche in die Allmendstraße und in die Lange Straße begeben, um dort ihrer Zerstörungswut freien Lauf zu lassen. Dabei waren die Reifen von insgesamt elf abgestellten Autos das Ziel der beiden Täter, in welche mit einem mitgebrachten Messer eingestochen wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 €.

Durch Beobachtungen von Zeugen und dem typischen schussartigen Geräusch beim Einstich in den Autoreifen konnte nun ein Bewegungsbild der beiden Täter erstellt werden, sodass die Ermittlungen in Verbindung mit gesicherten Videoaufzeichnungen auf Hochtouren laufen.

Für die beiden Täter wäre jetzt noch Zeit, durch ihren Beitrag zur abschließenden Tataufklärung Reue zu zeigen und damit möglicherweise die Strafe zu ihren Gunsten zu beeinflussen, bevor die Anzeige an die Staatsanwaltschaft geht!

Auto auf Abwegen verursacht Feuerwehreinsatz

Anfang Juni kam es zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Bergungsunternehmen, nachdem ein 20-jähriger Autofahrer von der Straße „Links der Alb“ kommend nach rechts in die Nürnberger Straße eingebogen war und unmittelbar vor der Brücke über die Alb die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei scheint laut Zeugenaussagen – wie zunächst zu vermuten war –  überhöhte Geschwindigkeit nicht die Unfallursache gewesen zu sein, dürfte der Grund viel mehr in geringer Fahrerfahrung in Verbindung mit mangelnder Ortskenntnis zu suchen sein.

Auto auf Abwegen

Jedenfalls kam der PKW noch vor dem Brückenbauwerk von der Fahrbahn ab, rutschte in Richtung Alb, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Während die Autoinsassen nicht verletzt wurden, war Eile geboten, bestand die Gefahr, dass Betriebsstoffe wie Öl oder Benzin in die Alb geraten. So setzten die Berufsfeuerwehr und ein herbeigerufener Bergungskran alle Hebel in Bewegung, um das Auto zügig aus der Alb zu holen und damit einen Schaden für Tiere und Pflanzen abzuwenden.

Schlechte Nachrichten per Telefon – Ruhe bewahren!!

In den vergangenen Wochen haben die Betrugsstraftaten über Telefon, WhatsApp, E-Mails, etc. wieder stark zugenommen, weshalb wir vom Polizeiposten Rüppurr Ihnen eine einfache Verhaltensempfehlung an die Hand geben wollen, damit ein (finanzieller) Schaden verhindert wird. Bereits in der Vergangenheit berichteten wir Ihnen

  • vom falschen Polizeibeamten, der Ihnen etwas von einem Einbruch in der Nachbarschaft erzählt und vorgibt, ihre Wertsachen in Sicherheit bringen zu wollen,
  • vom Microsoft-Mitarbeiter, der Ihnen von einem Problem mit Ihrem Computer berichtet und sie dazu überreden will, ein Computerprogramm herunterzuladen, um darüber den PC zu reparieren,
  • vom Anruf von Europol und der meist auf Englisch übermittelten Info, dass Daten ihres Ausweises, ihrer EC- oder Kreditkarte in einer Straftat genutzt wurden und ein Abgleich erforderlich wäre,
  • vom Enkel oder anderen Anverwandten, die Sie entweder um eine finanzielle Leihgabe für einen Hauskauf o.ä. bitten (Enkeltrick) oder die Ihnen berichten, in einen schlimmen Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein und nun die Zahlung einer Kaution erforderlich wäre (Schockanruf),
  • vom eigenen Kind, das über WhatsApp darüber klagt, dass das Handy verloren ging und deshalb eine neuer Nummer habe und eine dringende Überweisung zu tätigen sei,
  • vom „Glücksboten“ einer Lotteriegesellschaft, der Ihnen freudig von einem Gewinn berichtet, vor dessen Erhalt aber noch Gebühren fällig wären.

Dabei sind die Täter sehr erfinderisch, um an Ihr Erspartes zu kommen und lassen sich durchaus neue „Geschichten“ einfallen oder kombinieren die oben genannten Maschen miteinander.

Egal, was Ihnen erzählt wird: Bewahren Sie Ruhe!!!

Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und wenn Ihnen ein Anruf oder die erzählte Geschichte „komisch“ vorkommt, bitten Sie den Anrufer mit der Begründung, dass Sie „gerade beim Kochen sind“ oder „unter der Dusche stehen“ später anzurufen. Gleich darauf sprechen Sie mit einem Verwandten, Bekannten, Nachbarn oder gerne auch mit Ihrer Polizei über den Anruf und lassen sich nicht vorschnell zu unüberlegten Handlungen oder Preisgabe von Informationen hinreißen. Damit schützen Sie Ihr Geld und Ihre Daten!

Für Fragen rund um dieses Thema stehen wir Ihnen persönlich oder telefonisch unter unserer neuen Rufnummer 0721 499747-40 gerne zur Verfügung.

Häufung von Kellereinbrüchen in Dammerstock

In den ersten beiden Maiwochen hatten wir eine Häufung von Kelleraufbrüchen in Mehrfamilienhäusern zu verzeichnen. Nach den bisherigen Erkenntnissen machte sich der unbekannte Täter dabei den Umstand zu Nutze, dass Hauseingangstüren von unbedarften Hausmitbewohnern entweder nur angelehnt wurden oder die Schnappfunktion der Haustür außer Betrieb war. Somit hatte der Täter leichtes Spiel und konnte ungehindert in die Mehrfamilienhäuser eindringen, ohne dort Spuren zu hinterlassen. In den aktuell acht betroffenen Häusern begab sich der Täter sodann zielgerichtet in die Kellerräume und brach die Kellerverschläge auf, um an dort gelagerte Lebensmittel, Alkoholika und Alltagsgegenstände zu gelangen.
Bitte achten sie darauf, dass auch in Mehrfamilienhäusern die Haustür immer geschlossen ist und bei Betreten oder Verlassen des Hauses durch die oftmals langsam zufallende Haustür keine unberechtigten Person Zutritt zum Haus bekommen. Sollten Ihnen in diesem Zusammenhang Personen auffallen, die Sie Ihrem Mehrfamilienhaus nicht zuordnen können, melden sie dies dem Polizeiposten Rüppurr oder sogleich über den Notruf „110“.

Neue Rufnummer des Polizeiposten Rüppurr

Damit Sie uns auch weiterhin wie gewohnt erreichen, möchte ich Sie bitten, sich die neue Rufnummer des Polizeiposten Rüppurr zu notieren:


0721 49 97 47 40


Auch über diese Rufnummer sind wir wie gewohnt für Sie erreichbar. Sollten der Polizeiposten Rüppurr auftragsbedingt oder am Wochenende nicht besetzt sein, erfolgt nach „ein paar Mal Klingeln“ eine Anrufweiterleitung zum Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt, sodass Sie die Polizei über unsere neue Rufnummer auf jeden Fall erreichen. In Notfällen steht Ihnen wie bisher auch die „110“ zur Verfügung.

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