Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Autor: Peter Weber (Seite 1 von 4)

Letzte Streifenfahrt

Fritz Schweikle (links) und Peter Weber (rechts)
Fritz Schweikle (links) und Peter Weber (rechts)

Am 01. April 2020 gilt es Abschied zu nehmen für das Streifenpaar PHK Fritz Schweikle und EPHK Peter Weber vom aktiven Dienst bei der Polizei.

Nach 44 bzw. 43/1/2 Jahren im Dienste der Polizei Baden-Württembergs, davon 26 bzw. 24 Jahre auf dem Polizeiposten Rüppurr, beginnt für uns ein neuer Lebensabschnitt, auf den wir uns freuen.

Als Leitungsteam des Pp Rüppurr verabschieden wir uns bei Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Weiherfeld, Dammerstock und Rüppurr in der Gewissheit, dass Sie auch nach uns kompetente Ansprechpartner bei Ihrer Polizei auf dem Polizeiposten Rüppurr antreffen werden.

An dieser Stelle möchte ich als Leiter meinen großen Dank an dieses Team, meinem Vertreter Fritz Schweikle, den Ruhestand genießenden Helmut Zacharias und Karl Sauter, Rainer Straub, Klaus Stumpf, Marita Earl und Michael Meier zum Ausdruck bringen und Euch in aller Öffentlichkeit für euren Einsatzwillen und das harmonische Miteinander in den letzten 24 Jahren herzlichst danken.

Es ist nicht unbedingt üblich, dass auf einem Polizeiposten die „Mannschaft“ solange zu ihrem „Chefe“ steht. Aber hier gilt der Spruch: „Einmal Rüppurr, immer Rüppurr.“

So haben Fritz Schweikle und ich es auf jeden Fall gehalten. Wir sind allen Abwerbungsversuchen gegenüber standhaft geblieben, wo wir doch schon auf dem schönsten Polizeiposten im Land Dienst machen durften.

Dieses Empfinden ist auch sehr stark, nicht nur durch das Team, sondern auch von den Kontakten zu den Bewohnern in unseren Stadtteilen geprägt. So haben wir es als sehr wohltuend empfunden, wie wertschätzend Sie, liebe Bewohner der Stadtteile, unsere Arbeit auf dem Polizeiposten Rüppurr für Ihre Sicherheit in den letzten Jahrzehnten gesehen und dies auch vielfach zum Ausdruck gebracht haben.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr, so glaube ich, dass die jahrelange begleitende Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipostens, die engen Kontakten mit den örtlichen Schulen, Kindergärten, Vereinen, Kirchen, Freiwilligen Feuerwehr, DRK, den Bürgervereinen und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden der Stadt Karlsruhe wesentlich zur Vertrauensbildung in Ihre Rüppurrer Polizei beigetragen haben.

Dazu zählen auch die vielen positiven, persönlichen Kontakte und Begegnungen, die Sie vom Kindergarten an bis zum Erwachsenenalter mit unserem Jugendsachbearbeiter Fritz Schweikle hatten. Diese haben Generationen von Rüppurrern, Dammerstöcklern und Weiherfelder in den letzten 26 Jahren mitgeprägt.

Unsere Nachfolger/Nachfolgerinnen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Sie werden in den nächsten Berichten zeitnah darüber informiert werden. In der Zwischenzeit wird PHK Michael Meier kommissarisch die Dienstgeschäfte auf dem Polizeiposten Rüppurr in gewohnter Art und Weise führen.

Wir, Fritz Schweikle und Peter Weber, danken Ihnen allen für das große Vertrauen, die gute und stets an der Sache orientierten Zusammenarbeit, die wir in unserem Dienst erfahren durften.

Wir denken gerne an unsere Rüppurrer Zeit und gehen mit dem sehr guten Gefühl, eine sinnerfüllte und befriedigende Arbeit in den gemeinsamen „50“ Dienstjahren auf dem Polizeiposten Rüppurr geleistet zu haben, in den nächsten Lebensabschnitt.

Mit ein bisschen Wehmut sagen wir Ihnen nun „Auf Wiedersehen“ – vielleicht bei einer Begegnung im Oberwald mit dem MTB oder beim Besuch eines Konzertes des Polizeimusikkorps – bleiben Sie gesund und dem Polizeiposten Rüppurr gewogen.

Peter Weber und Fritz Schweikle

Temporäre Unterstützung

Polizeikommissaranwärter Tom Fäseler
Polizeikommissaranwärter Tom Fäseler

Seit dem 27.01.2020 absolviert der Polizeikommissaranwärter Tom Fäseler ein achtwöchiges Praktikum beim Polizeiposten Karlsruhe-Rüppurr. Zuvor hatte er bereits bei zwei Praktika auf dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz Erfahrungen sammeln dürfen. Ab dem 01.04.2020 geht’s dann nach Villingen-Schwenningen um das duale Studium, hoffentlich erfolgreich, zum 31.03.2021 zu beenden.

Sachbeschädigungen durch Brandlegung

Auf absolutes Unverständnis stießen bei uns und der Feuerwehr zwei Einsatzlagen in Rüppurr bei denen durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr größerer Schaden verhindert werden konnte.

Am 24.01. gegen 21.15 Uhr kam es zu einem Mülleimerbrand im Krokusweg 50. Noch während der Löscharbeiten wurde bereits die nächste Brandstelle im Krokusweg 25 gemeldet, dort war ebenfalls eine Mülltonne in Brand gesetzt worden, die völlig zerstört und durch die Hitzeentwicklung auch noch das benachbarte Fahrradhäuschen beschädigt wurde.

Wer Hinweise zu den beiden Taten geben kann, setze sich bitte mit dem Polizeiposten Rüppurr, Tel 890408, Kollege Fäseler in Verbindung.

Telefonanrufe durch Falsche Polizeibeamte

Wie bereits des Öfteren in den örtlichen und überregionalen Medien berichtet, hier noch einmal eine Warnmeldung an Sie liebe Mitbürger unserer Stadtteile.

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie einen Telefonanruf von Polizeibeamten erhalten, die vorgeben, dass in ihrer Nachbarschaft jemanden festgenommen und jetzt im Zuge der Ermittlungen ihr Bargeld, Schmuck, Wertsachen und deren Aufbewahrungsort zu ihrem Schutz abgefragt werden.

Die Anrufer geben sich meistens als Polizeibeamte örtlicher Reviere oder der Kriminalpolizei aus. Lassen Sie sich auch nicht von eingeblendeten Telefonnummern täuschen, die suggerieren, dass Sie mit der Notrufzentrale oder dem Polizeipräsidium Karlsruhe verbunden sind.

Unsere Empfehlung, gleich zu Gesprächsbeginn den Anrufer darauf hinweisen, dass er ein Betrüger ist und auflegen. Danach wählen Sie bitte die ihnen bekannte Notrufnummer 110 oder die Telefonnummer des Polizeiposten Rüppurr 0721 890408 und teilen diesen Sachverhalt, den für ihren Schutz zuständigen Polizeibeamten mit.

Leider kam es in jüngster Zeit wieder vermehrt zu solchen Anrufen in unseren Stadtteilen. Dahinter stecken richtige Netzwerke von Betrügern, wie jetzt auch in den BNN vom 13.02.2020 berichtet.

So konnten im Bereich Osnabrück/Koblenz 28 Tatverdächtige einer international agierenden Betrüger Bande, der nach Meldung über 70 Kriminelle angehören, dingfest gemacht werden. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf mehr als drei Millionen Euro.

Deshalb die Bitte, seien Sie misstrauisch, damit Sie nicht ein weiteres Opfer dieser Masche werden

Weihnachtswünsche

Lieber Leser und Leserinnen,

auf diesem Wege wünscht Ihnen das ganze Team des Polizeipostens Rüppurr eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr.

Wir bedanken uns für ihre Anregungen, Feststellungen und zahlreichen Hinweise, die sie uns vertrauensvoll im laufenden Jahr haben zukommen lassen.

Dies bestärkt uns in der Erfüllung unser Aufgabe um ihre Sicherheit.

Im Namen des ganzen Teams

Peter Weber

Vermehrt Diebstähle von Zigarettenautomaten

Derzeit ist eine vermehrte Anzahl von Diebstählen ganzer Zigarettenautomaten im Stadtgebiet und auch im Bereich des Polizeiposten Rüppurr zu beklagen.

Die Automaten, bisher vier an der Zahl im Bereich Rüppurr, Dammerstock und Weiherfeld wurden in der Nacht durch bisher Unbekannte, vermutlich mindestens zwei oder drei Personen von den Hauswänden bzw. Verankerungen abgerissen und müssen dann, bedingt durch das große Gewicht der Automaten, in ein größeres in der Nähe abgestelltes Fahrzeug geschafft worden sein.

Dank der Aufmerksamkeit von Spaziergängern konnten solche Automaten dann im Waldgebiet vom „Weiherwald“, bzw. ein Automat im Brunnenstückweg wieder aufgefunden werden.

Sie waren fachmännisch aufgebrochen, das Bargeld und die Zigaretten waren natürlich entwendet worden.  

Da diese Taten nicht geräuschlos zu vollziehen sind und auch einiger Kraftaufwand beim Abtransport erforderlich ist, die Bitte an Sie, falls Sie in dieser Hinsicht verdächtige Wahrnehmungen in der Nähe von solchen Automaten oder im Umfeld machen, teilen Sie diese bitte zeitnah, am besten gleich der Polizei über 110 mit.

Die Diebstähle in unserem Zuständigkeitsbereich ereigneten sich an folgenden Tatorten:

  1. Ecke Nürnberger Straße/ Falkenweg
  2. Lulu im Weiherfeld, Enzstraße 7
  3. Gasthaus Lamm, Lange Straße 47
  4. Ecke Löwenstraße/Lange Straße

Sehen und Gesehen werden

Gerade die nun angebrochenen Wintermonate mit Regen, Nebel und Schnee erschweren die Sicht. Dabei ist Sehen und Gesehen werden, das A und O im Straßenverkehr. Ganz besonders wichtig ist das für Fahrradfahrer, da sie bekanntermaßen keine Knautschzone, keinen Airbag und keinen Gurt  haben.

Deshalb die Bitte an alle „Biker“, falls noch nicht geschehen, die Fahrradbeleuchtung zu checken. Durch die Neufassung des § 67 der Straßenverkehrszulassungsordnung wird es den Fahrradfahrern einfacher gemacht.

Die Fahrradbeleuchtung darf nun mit Batterien ausgestattet sein. Bitte darauf achten, dass diese „Aufstecklichter/Klemmlampen“ mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamt  (Großbuchstabe K  mit Wellenlinie und Zulassungsnummer) versehen sind. Auf den Packungen ist dies durch den Schriftzug „StVZO zugelassen“ ersichtlich.

Abnehmbare Leuchten wie Batterie- bzw. Akku-Beleuchtung müssen nicht mehr ständig mitgeführt werden. Sie müssen bei Dämmerung, Dunkelheit und wenn es die Sichtverhältnisse erforderlich machen angebracht sein, somit in den Wintermonaten fast immer. 

Tagfahrlicht und Bremslichter sind erlaubt. Aber bitte die Scheinwerfer so einstellen, dass sie andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.

Reflektoren am Fahrrad  erhöhen ihre Sicherheit.

1 x Frontreflektor weiß, 1 x Rückstrahler rot, dazu 2 x Reflektoren gelb an jedem Pedal, 2 x „Katzenauge“ in den Laufrädern  oder Reflektorband durchgängig am Mantel oder Speichenstick an jeder Speiche. Das alles ist auch kombinierbar.

Noch eine Bitte zu ihrer Sicherheit gehört dann noch bei jeder Fahrt mit dem Fahrrad einen passenden Helm auf den Kopf und geeignete Bekleidung mit eingewebtem Reflexgarn oder Reflexelementen bzw. die gute gelbe/orangefarbene Warnweste.

Bei Fragen können sie sich gerne an den Polizeiposten Rüppurr wenden. Wir wollen, dass sie sicher und unfallfrei durch den Winter kommen.

Praktikantin beim Polizeiposten Rüppurr

Polzeimeisteranwärterin Jessica Mußgnug

Ab dem 28.10.2019 absolviert die Polzeimeisteranwärterin Jessica Mußgnug ein vierwöchiges Praktikum beim Polizeiposten Karlsruhe-Rüppurr. Zuvor hat sie bereits seit dem 01.03.2019 in den Streifendienst der Polizei auf dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt reinschnuppern können.

Nach Beendigung des Praktikums wird sie noch bis zum 28.02.2020 auf dem Revier Südweststadt bleiben und anschließend ihr letztes halbes Jahr der Ausbildung in der Hochschule für Polizei in Bruchsal verbringen.

Neben der Ausbildung ist die 20jährige sportlich aktiv. Sie fährt gerne Ski und spielt bei der Turnerschaft Mühlburg erfolgreich in der 1. Mannschaft in der Verbandsliga Handball.

Wir wünschen Ihr eine erfolgreiche Ausbildung.

Polizeiliche Hilfe bei Waffenabgabe

Immer wieder mal kommt es zu Anfragen, meist von älteren Mitbürgerinnen, die beim Aufräumen oder der Sichtung des Nachlasses ihrer verstorbenen Ehemänner, Waffen  im Haus auffinden und damit wirklich nichts anfangen können. So auch jüngst der Fall bei einer 89jährigen Witwe aus dem Weiherfeld.

Nach Absprache mit EPHK Weber wurde die Langwaffe,  ein älteres Luftdruckgewehr, bei ihr zu Hause abgeholt und zur sachgerechten Entsorgung an die Waffenbehörde der Stadt Karlsruhe weitergeleitet.

Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser,  sich bei diesem Artikel  auch noch an „Altlasten“ im Keller oder auf dem Speicher erinnern,  wenden Sie sich einfach an den Polizeiposten Rüppurr und wir unterstützen Sie bei der Entsorgung dieser,  oft bei der Damenwelt, angsteinflößenden Gegenständen.

Sie können sich in diesen Fällen natürlich auch direkt mit der Stadt Karlsruhe, Waffenbehörde,  Herrn Glasstetter oder Herrn Toebs,  in Verbindung setzen.

Für uns gilt hier der Grundsatz,  je weniger Waffen im Umlauf sind,  desto besser für unsere Gesellschaft.

Aus der Fundkiste

Auf dem Polizeiposten Rüppurr sammeln sich immer wieder die verschiedensten Gegenstände an, die ihren Eigentümer/Benutzer suchen.

So haben wir aktuell eine Kinderbrille in den Farben Grün/Blau, die sicher auf irgendeiner jungen Nase vermisst wird.

Gefundene Brille
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