Berichte und Informationen

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 20)

Wasserfontaine mitten auf der Straße

Am frühen Morgen des 19.08.2021 ergab sich für die Beamten des Streifendienstes in der Lange Straße ein überaus ungewöhnliches Bild, waren hier nicht ein Unfall, eine Streitigkeit oder eine Ruhestörung sondern eine haushohe Wasserfontaine das Problem, welche aus dem Fahrbahnbelag schoss. Glücklicherweise führte die große Menge an austretendem Wasser nicht zu einer örtlichen Überschwemmung oder Wassereintritt in die umliegenden Gebäude; trotzdem musste die Örtlichkeit bis zum Eintreffen der Stadtwerke abgesichert werden, bis der Haupthahn zugedreht und dem „Schauspiel“ ein Ende gesetzt war.

Lieber so als anders herum…

Ende August kam es in der Belchenstraße zu einem Einsatz der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, nachdem bekannt geworden war, dass eine lebensältere Gastherme einen Defekt aufwies und plötzlich ein im gesamten Anwesen spürbares Vibrieren und hörbares Klopfen erzeugte. Da ein Gasaustritt nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, wurden die Spezialisten der Feuerwehr Karlsruhe hinzugerufen, welche glücklicherweise schnell Entwarnung geben konnten, hatte im Wärmekreislauf der Heizung befindliche Luft in Verbindung mit einem defekten Thermostat das Geräusch erzeugt. Nach Ursachenforschung und Ausschluss jeglicher Gefahren für die Anwohner konnten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr die Einsatzörtlichkeit somit alsbald wieder verlassen.

Temporäre Unterstützung beim Pp Rüppurr

Am 15.07.2020 begann der Polizeikommissaranwärter Lennart Onan seine Vorausbildung beim IBA Lahr. Nach erfolgreichem Abschluss der Vorausbildung wurde er in das Grundpraktikum entlassen. Er machte bereits Erfahrungen im Streifendienst des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt und bei der Kriminalpolizei. Nun wird er weitere Erfahrungen im Bereich des Postendienstes, seiner letzten Station des Praktikums, sammeln.

Polizeikommissaranwärter Lennart Onan
Polizeikommissaranwärter Lennart Onan

Unser neuer Kollege kommt aus dem Stadtkreis Karlsruhe. Nach seinem abgeschlossenen Abitur war er bei der Bundeswehr und ist seit Juli 2020 in der Ausbildung zum Polizeikommissar. Nach Ablauf der acht Wochen beim Polizeiposten Rüppurr wird er sein duales Studium in Villingen-Schwenningen antreten, welches am 01.10.2021 beginnt.

Radfahrer contra LKW – und wieder war der Fahrradhelm der Retter in der Not

Wie bereits mehrfach berichtet, kann nicht nur der Sicherheitsgurt im Auto, sondern auch der getragene Fahrradhelm Leben retten. Diese Erkenntnis bewahrheitete sich am 21.07.2021 ein weiteres Mal, als ein Radfahrer die Neckarstraße in grobe Richtung „Pappelallee“ befuhr. An der Einmündung der untergeordneten Straße „Im Weiherwald“ übersah ein von dort die Neckarstraße / den Belchenplatz überquerender LKW-Fahrer den herannahenden Radfahrer, sodass der Radler stark abbremsen musste und vermutlich auch aufgrund einer leichten Berührung mit dem LKW nach vorne über den Lenker stürzte. Die hierbei erlittenen Kopfverletzungen mussten in einer Karlsruher Klinik behandelt werden.

Nicht jeder hat ein Fahrradhelm-Gesicht und so ein Helm kann die eine oder andere Frisur auch mal unordentlich machen, doch fernab von solchen Oberflächlichkeiten hat ein getragener Fahrradhelm auch in Anbetracht der heutigen und mit“ früher“ nicht vergleichbaren Verkehrsdichte durchaus seinen Sinn, denn nicht auszudenken, wenn der Radfahrer am Belchenplatz….

Horn steckt in Turbine – Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Am Montag, den 05.07.2021 zwischen 12.00 und 17.00 Uhr kam es im Edeltrudtunnel zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine ca. 1000 kg schwere Lüftungsturbine von der Tunneldecke abgerissen wurde. Glücklicherweise landete diese weder auf einem dahinterfahrenden Fahrzeug, noch auf der Fahrbahn, sodass ein sodann zu erwartendes größeres Schadensereignis ausblieb. Trotz allem dürfte dieser Vorgang von anderen Verkehrsteilnehmern in Anbetracht der Tatzeit mit hohem Verkehrsaufkommen nicht unbemerkt geblieben sein. Da in der Turbine noch ein ab und an auf dem Führerhaus von LKW zu sehendes Signalhorn steckte wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem unfallbeteiligten Fahrzeug um einen LKW handelte – Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Rüppurr (0721 890408) in Verbindung zu setzen.

Enkeltrick 2.0 – Neue Betrugsmasche via WhatsApp

WhatsApp ist mittlerweile in allen Altersschichten eine gerne genutzte Kommunikationsmöglichkeit. Nun haben findige Betrüger einen neuen Weg gefunden, ihre Opfer um ihr Geld zu bringen. Dabei werden wahllos Handynummern in folgender Art und Weise über den Messengerdienst angeschrieben:

WhatsApp-Chatverlauf

Dabei ist das Vortäuschen der Not („Problem“) der vermeintlichen Tochter sicherlich kein neues Phänomen und bereits aus dem klassischen Enkeltrick bekannt. Doch die Intimität eines WhatsApp-Chats und die Begeisterung gerade älterer Bevölkerungsgruppen, über diesen Messengerdienst mit der jungen Generation kommunizieren zu können, ließ in dem ein oder anderen Fall die gebotene Vorsicht und Wachsamkeit vergessen, sodass die Opfer schon in einer Vielzahl von Fällen um ihr Erspartes gebracht wurden.

Sollten Sie also in dieser oder ähnlicher Form von einer fremden Handynummer kontaktiert werden, nennen sie in dem Chat keine persönlichen Daten Ihres echten Verwandten – diese könnten im weiteren Verlauf genutzt werden, um Sie noch weiter aufs Glatteis zu führen und zu täuschen. Nehmen Sie auf anderem Wege Kontakt mit Ihrem Verwandten auf und gehen Sie auf keinen Fall auf Geldzahlungsforderungen über Messenger-Dienste ein. Bleiben Sie wie immer misstrauisch und informieren Sie nach Erhalt einer derartigen WhatsApp sehr frühzeitig – bestenfalls schon vor einer ersten Antwort – Ihren Polizeiposten Rüppurr, damit wir Sie vor einem bevorstehenden Betrug schützen und weitere Ermittlungshinweise sichern können.

Fahrzeuginnenraum – im Sommer eine tödliche Gefahr vor allem für Kinder und Tiere

Der längste Tag des Jahres ist schon wieder Geschichte, doch der Hochsommer mit heißen Temperaturen steht uns sicherlich noch bevor. Aus aktuellem Anlass weisen wir deshalb darauf hin, dass es nicht der enormen Hitze jenseits der 30 Grad, sondern „nur“ der Sonneneinstrahlung eines warmen Frühsommertages bedarf, um die Temperaturen eines Fahrzeuginnenraumes schnell auf 50 Grad und mehr zu erhitzen. Somit reicht bereits ein kurzer Weggang des Fahrzeugführers aus, damit das Fahrzeuginnere schnell zu einer lebensbedrohlichen Falle für im Auto wartende Kindern oder Haustieren wie beispielsweise Hunde wird.

Gerade der Körper von Kleinkindern kann sich zwar durch Flüssigkeitsausdünstungen zunächst selbst herunterkühlen, doch schon nach kurzer Zeit hat der kleine Körper eine Temperatur erreicht, die nicht mehr ausgeglichen werden kann, sodass das Herz-Kreislaufsystem ins Stocken gerät. Gleiches beim Hund, der außer an den Pfotenunterseiten bekanntermaßen nicht schwitzen kann, sondern sich ausschließlich durch Hecheln Abkühlung verschafft. Einen Spalt geöffnetes Fenster macht das Ganze übrigens nicht besser – geben Sie hier unbedingt auf sich und Ihre Lieben Acht!

Wieder einmal falsche Polizeibeamte am Telefon

Glücklicherweise doch bei der Mehrheit der Rüppurrer Bürger mittlerweile bekannt ist das Phänomen „Anrufe eines falschen Polizeibeamten“. Auch Ende Juni versuchten unbekannte Täter wieder einmal, durchweg älteren Mitbürgern „eine Geschichte vom Pferd“ oder eher von einem Einbruch in der unmittelbaren Nachbarschaft zu erzählen, dessen Täter nun auf frischer Tat ertappt wurden.  Aufgrund der Tatortnähe oder einer bei den Tätern aufgefundenen Namensliste – so die anrufenden Personen – seien nun auch die Angerufenen in den Fokus der Täterschaft geraten, weshalb der angebliche Polizeibeamte über zu Hause aufbewahrte Wertgegenstände und Barmittel Bescheid wissen müsse. Und das alles unter dem Vorwand, das Hab und Gut der lebensälteren Mitbürger zu schützen?! Bitte denken Sie daran:

Ihre Polizei würde Sie niemals über zu Hause aufbewahrte Wertgegenstände und Barmittel befragen – schon gar nicht am Telefon!

Lassen Sie sich auf solche Gespräche nicht ein!

Beenden Sie bestimmend und selbstbewusst das Gespräch – seien sie hier gerne unhöflich, auch wenn es nicht Ihrer Natur entspricht!

Überprüfen Sie die Notwendigkeit der Nennung Ihres vollen Vor- und Zunamens mit Adresse im Telefonbuch – gerade älter klingende Vornamen sind für die Täter interessant!

Setzen Sie Ihr Umfeld (Verwandte, Freunde, Nachbarn, etc.) über derartige Anrufe in Kenntnis und sprechen Sie offen hierüber – hierdurch können die Menschen in Ihrem Umfeld ihre Augen offenhalten und auf Sie achtgeben und Sie sensibilisieren damit Personen in Ihrem Umfeld für die Thematik, damit auch diese nicht Opfer dieser Trickbetrüger werden!

Unnötige Randale zum Schaden von Mitbürgern und den Tätern selbst

Die warme Jahreszeit beginnt und da ist es nur verständlich, dass man sich im Rahmen der aktuell noch gültigen Corona-Regeln im Freien gerne mit Freunden trifft. Dass sich dafür vielleicht auch die eine oder andere Parkbank, z.B. im Gewann Seewiesenäcker nahe des Oberwaldes eignet, ist absolut nachvollziehbar und nichts dagegen einzuwenden. Dass die Nutzer den dortigen Bereich jedoch regelmäßig mit Unrat übersähen und wie in der Nacht vom 29. auf den 30.05.2021 eine Parkbank am Waldweg in Verlängerung der Straße „Am Rüppurrer Schloss“ in Brand setzen, welche dadurch total zerstört und unbrauchbar wird, ist absolut nicht nachvollziehbar, gerade wenn man bedenkt, dass die handelnden Personen sich sowohl mit den Verunreinigungen, vor allem aber mit der Sachbeschädigung durch Brandlegung selbst eine Möglichkeit nehmen, sich zu treffen und zu „chillen“.

Zeugen des Vorfalles oder der reuige Täter, der vielleicht in einer Kombination aus Alkohol und Übermut handelte und nun auf Wiedergutmachung bedacht ist, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Rüppurr (0721 890408) in Verbindung zu setzen.

Spieglein, Spieglein … am Auto entwendet

In der Nacht vom 09. auf 10. Juni hatten es bislang unbekannte Täter auf die Gläser der Außenspiegel höherwertiger Fahrzeuge abgesehen, welche zwischen „Am Rüppurrer Schloss“ und dem Ostendorfplatz abgestellt waren. Dabei waren es an der Zahl neun Fahrzeuge, deren vorwiegend beheizbare Außenspiegelgläser beidseitig fachmännisch aus dem Gehäuse entfernt wurden. Der entstandene Diebstahlschaden wird auf mindestens 5000 € geschätzt.

Sollten Sie in der Tatnacht verdächtige Wahrnehmungen über Personen, die sich für einen längeren Zeitraum an abgestellten Fahrzeugen aufgehalten oder sich an diesen zu schaffen gemacht haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Polizeiposten Rüppurr (0721 890408) mit.

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