Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 15)

Mitten aus dem Leben – „Tatort Gartenzaun“

Teil der polizeilichen Arbeit ist neben der Verfolgung von Straftaten und der Präventionsarbeit unter anderem die Schlichtung von Streitigkeiten. Überwiegend nehmen die eingesetzten Polizeibeamten hierbei lediglich eine Vermittlerrolle ein, ohne Anspruch auf endgültige Schlichtung eines teils schon Jahre schwelenden Streites oder Lösung des eigentlichen Problems zu erheben. Dabei liegt der Grund von nachbarschaftlichen Streitigkeiten aus polizeilicher Erfahrung heraus oftmals im (Fehl-)Verhalten von Mitmenschen, in ungeklärt bleibenden Missverständnissen oder wie hier ganz konkret in baulichen bzw. gartengestalterischen Unstimmigkeiten. So war es Anfang Mai ein an einer Grundstücksgrenze wachsender Baum, der die Polizei in Rüppurr auf den Plan rief, da dessen Laubabfall und herabfallendes Geäst mindestens seit 1 ½ Jahrzehnten in Nachbars Garten landet und deshalb bereits genauso lange für Verdruss sorgt. Da eine straf- oder ordnungswidrigkeitenrechtliche Relevanz nicht gegeben war und von dem Baum aktuell keine konkrete Gefahr ausging, blieb für die eingesetzten Beamten hier nur die Möglichkeit, unter Wahrung der gebotenen Neutralität zwischen den jahrzehntelangen Nachbarn zu vermitteln und einzig und alleine den Baum – vorerst – als Gewinner aus der Streitigkeit hervorgehen zu lassen.

Mitten aus dem Leben – Gefährlicher Spielplatz

Die Corona-Pandemie führt bis heute zu einer Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz von uns allen. Unter anderem auch zur Sperrung der öffentlichen Spielplätze und Freizeitstätten. Ende April hatte dies zur Folge, dass sich zwei Kinder einen neuen Spielplatz unter der Weiherfeldbrücke suchten. Soweit zunächst unproblematisch und aus Sicht der Kinder auch nachvollziehbar, führten durch ihren ausgesuchten „Spielplatz“ jedoch die Gleise der Deutschen Bahn, die zu dem Zeitpunkt glücklicherweise nicht von dem hier üblichen Güterverkehr frequentiert waren. Über die Gefährlichkeit ihres Spiels bedarf es keiner weiteren Ausführungen, geht der Appell aber sowohl an die Kinder, als auch an die Eltern, neue Spielgründe in Corona-Zeiten sorgfältigst und mit Bedacht auszuwählen.

Temporäre Unterstützung beim Pp Rüppurr

Seit dem 27.04.20 absolviert der Polizeikommissaranwärter Maximilian Franke sein Grundpraktikum beim Polizeiposten Karlsruhe-Rüppurr. Nach erfolgreicher Vorausbildung beim IBA Bruchsal wird er nun die nächsten 4 Wochen seine ersten Erfahrungen im Ermittlungsdienst sammeln.

Polizeikommissaranwärter Maximilian Franke
Polizeikommissaranwärter Maximilian Franke

Ursprünglich kommt unser junger Kollege aus Thüringen, ging im November 2016 für 2 Jahre zur Bundeswehr und kam 2019 nach Karlsruhe, um hier seine Ausbildung zum Polizisten zu beginnen.

Seine nächsten Erfahrungen wird er im Streifendienst des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt und beim kriminaltechnischen Dauerdienst Karlsruhe sammeln. Ab dem 01.10.20 geht’s dann nach Villingen-Schwenningen, um das duale Studium anzutreten.

Betrügereien aller Couleur – vorbildlich misstrauisches Verhalten unserer Mitbürger

Enkeltrick, falscher Polizeibeamte, vermeintliche Amtsperson, verdächtige E-Mails mit verdächtigen und oft virenbesetzten Anhängen, etc. – der Phantasie der Betrügereien sind mittlerweile keine Grenzen mehr gesetzt und haben stets eines gemeinsam: Der stetige Versuch ein bereits vorhandenes oder durch geschicktes Zureden erworbenes Vertrauensverhältnis zu nutzen, um auf rechtswidrige Weise einen Vermögensvorteil zu erlangen und unsere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen.

Doch nicht mit den Rüppurrer Bürgern!!! Aufgrund des vorbildlich misstrauischen Verhaltens unserer Mitbürger, die eben nicht auf die Maschen der Betrüger hineinfallen, konnten wir bisher sehr erfolgreich und können wir sicher auch in Zukunft solchen Betrügereien einen Riegel vorschieben. Deshalb seien Sie weiterhin achtsam, wenn Sie oder ein Mitbürger in Ihrem persönlichen Umfeld ein Telefonanruf oder eine E-Mail erreicht, welche darauf ausgerichtet ist, Ihr Vertrauen oder das Ihrer Mitmenschen zu erschleichen. Sprechen Sie darüber, entweder mit Bekannten oder gerne mit uns – auch und vor allem in Zeiten des Corona-Virus, der von findigen Tätern ebenfalls als Grundlage für Betrügereien ausgenutzt wird. Wir sind für sie da – Ihr Team vom Polizeiposten Rüppurr.

Mitten aus dem Leben – Käfer auf der Weiherfeldbrücke

Einen „außergewöhnlich großen Käfer“ hatte ein besorgter Mitbürger Mitte April auf der Weiherfeldbrücke gesichtet und den Notruf verständigt. Ungewöhnliche Meldung, doch auch diesem Problem nahm sich Ihre Polizei an, äußerte der Anrufer, dass von dem Käfer aufgrund dessen Aussehen, Größe und Beschaffenheit möglicherweise Giftstoffe abgesondert würden. Bei einer Überprüfung stellte sich das sechsbeinige Getier glücklicherweise nur als saisonal auftretender Maikäfer heraus, der in der heutigen Zeit sehr selten und vielen vielleicht auch unbekannt geworden ist, jedoch schlussendlich weiter seines Weges gehen durfte.

Letzte Streifenfahrt

Fritz Schweikle (links) und Peter Weber (rechts)
Fritz Schweikle (links) und Peter Weber (rechts)

Am 01. April 2020 gilt es Abschied zu nehmen für das Streifenpaar PHK Fritz Schweikle und EPHK Peter Weber vom aktiven Dienst bei der Polizei.

Nach 44 bzw. 43/1/2 Jahren im Dienste der Polizei Baden-Württembergs, davon 26 bzw. 24 Jahre auf dem Polizeiposten Rüppurr, beginnt für uns ein neuer Lebensabschnitt, auf den wir uns freuen.

Als Leitungsteam des Pp Rüppurr verabschieden wir uns bei Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Weiherfeld, Dammerstock und Rüppurr in der Gewissheit, dass Sie auch nach uns kompetente Ansprechpartner bei Ihrer Polizei auf dem Polizeiposten Rüppurr antreffen werden.

An dieser Stelle möchte ich als Leiter meinen großen Dank an dieses Team, meinem Vertreter Fritz Schweikle, den Ruhestand genießenden Helmut Zacharias und Karl Sauter, Rainer Straub, Klaus Stumpf, Marita Earl und Michael Meier zum Ausdruck bringen und Euch in aller Öffentlichkeit für euren Einsatzwillen und das harmonische Miteinander in den letzten 24 Jahren herzlichst danken.

Es ist nicht unbedingt üblich, dass auf einem Polizeiposten die „Mannschaft“ solange zu ihrem „Chefe“ steht. Aber hier gilt der Spruch: „Einmal Rüppurr, immer Rüppurr.“

So haben Fritz Schweikle und ich es auf jeden Fall gehalten. Wir sind allen Abwerbungsversuchen gegenüber standhaft geblieben, wo wir doch schon auf dem schönsten Polizeiposten im Land Dienst machen durften.

Dieses Empfinden ist auch sehr stark, nicht nur durch das Team, sondern auch von den Kontakten zu den Bewohnern in unseren Stadtteilen geprägt. So haben wir es als sehr wohltuend empfunden, wie wertschätzend Sie, liebe Bewohner der Stadtteile, unsere Arbeit auf dem Polizeiposten Rüppurr für Ihre Sicherheit in den letzten Jahrzehnten gesehen und dies auch vielfach zum Ausdruck gebracht haben.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr, so glaube ich, dass die jahrelange begleitende Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipostens, die engen Kontakten mit den örtlichen Schulen, Kindergärten, Vereinen, Kirchen, Freiwilligen Feuerwehr, DRK, den Bürgervereinen und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden der Stadt Karlsruhe wesentlich zur Vertrauensbildung in Ihre Rüppurrer Polizei beigetragen haben.

Dazu zählen auch die vielen positiven, persönlichen Kontakte und Begegnungen, die Sie vom Kindergarten an bis zum Erwachsenenalter mit unserem Jugendsachbearbeiter Fritz Schweikle hatten. Diese haben Generationen von Rüppurrern, Dammerstöcklern und Weiherfelder in den letzten 26 Jahren mitgeprägt.

Unsere Nachfolger/Nachfolgerinnen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Sie werden in den nächsten Berichten zeitnah darüber informiert werden. In der Zwischenzeit wird PHK Michael Meier kommissarisch die Dienstgeschäfte auf dem Polizeiposten Rüppurr in gewohnter Art und Weise führen.

Wir, Fritz Schweikle und Peter Weber, danken Ihnen allen für das große Vertrauen, die gute und stets an der Sache orientierten Zusammenarbeit, die wir in unserem Dienst erfahren durften.

Wir denken gerne an unsere Rüppurrer Zeit und gehen mit dem sehr guten Gefühl, eine sinnerfüllte und befriedigende Arbeit in den gemeinsamen „50“ Dienstjahren auf dem Polizeiposten Rüppurr geleistet zu haben, in den nächsten Lebensabschnitt.

Mit ein bisschen Wehmut sagen wir Ihnen nun „Auf Wiedersehen“ – vielleicht bei einer Begegnung im Oberwald mit dem MTB oder beim Besuch eines Konzertes des Polizeimusikkorps – bleiben Sie gesund und dem Polizeiposten Rüppurr gewogen.

Peter Weber und Fritz Schweikle

Betrüger machen selbst vor gemeinnützigen Vereinen nicht halt

Ehrenamtliche Tätigkeit in unseren örtlichen Vereinen in all ihrer Vielfalt ist heute mehr denn je ein wichtiger und wertvoller Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Umso erschreckender ist es, dass Betrüger nun auch vor den ehrenamtlich tätigen Verantwortlichen unserer Vereine nicht mehr haltmachen, um an das oftmals mühsam beim letzten „Feschdle“ erwirtschaftete Geld eines Vereins heran zu kommen.

Wie bereits in den vergangenen Ausgaben über Anrufe von vermeintlichen Enkeln, Nichten und auch Polizeibeamten mit zunächst vertrauenserweckend und seriös erscheinenden Anfragen zu Leihgaben etc. berichtet, sollten auch Vereinsverantwortliche, die mit dem Vermögen des Vereins betraut sind, stets wachsam sein, wenn es um Vermögensverfügungen geht. Denn Betrüger besorgen sich Infos über den Verein und seine Führung über die Vereinshomepage aus dem Internet und machen sich sodann das teilweise fast schon blinde Vertrauensverhältnis zwischen 1. Vorsitzenden und Kassier zu Nutze, um Letzteren zu Überweisungen „im Sinne des Vereins“ aufzufordern. Beim sogenannten „CEO-Fraud“, der bislang in erster Linie Unternehmen betraf und nun auch bei Vereinen angewandt wird, gilt wie bei den Anfragen von angeblich nahen Verwandten und Polizeibeamten, dass im Zweifel das direkt gesprochene Wort mehr Wert ist, als ein zweifelhafter Telefonanruf, bevor eine SEPA-Überweisung unwiederbringlich durchgeführt wird oder Geld und Wertsachen übergeben werden.

Für Rückfragen steht Ihnen das Polizeipräsidium Karlsruhe – Referat Prävention unter Tel. 0721 666-1201 oder Mail: karlsruhe.pp.praevention@polizei.bwl.de und natürlich auch die Beamten ihres Polizeipostens, die in ihrer Freizeit teilweise selbst in verantwortlichen Vereinspositionen tätig sind, gerne zur Verfügung.

Vandalismus, versuchter Diebstahl oder falsch verstandene Tierliebe?!

Bereits zum wiederholten Male wurde der Tierpark Oberwald durch unbekannte Täter angegangen. Diesmal hat es die Nachtkäuze erwischt, deren Voliere Ende Januar / Anfang Februar aufgeschnitten wurde. Der Hintergrund dieser Tat ist gänzlich unbekannt und darüber hinaus auch überaus unsinnig, zeigten die Tiere keinerlei Interesse an der naheliegenden Freiheit und blieben auf „ihrem Stängele“ einfach sitzen, bis ein Tierpfleger den Schaden entdeckte. Denn was viele nicht wissen ist, dass die dortigen Tiere keinesfalls zu Zwecken der Zurschaustellung eingefangen und in ihre Voliere eingesperrt wurden, sondern dem Zoo Karlsruhe von Tierauffangstationen übergeben wurden, da sie aufgrund Alter, Gebrechlichkeit oder Verletzung nicht mehr in der Lage wären, in freier Wildbahn zu überleben. Einen „sicheren Altersruhesitz mit Rundumversorgung“ könnte man den Tierpark Oberwald also nennen, führt eine Beschädigung der dortigen Gehege und Volieren nicht zur Befreiung vermeintlich eingesperrter Tiere, sondern einzig und alleine zu einer Gefährdung der dortigen „Senioren“ durch die beschädigte Stelle eindringender (Raub-)Tiere.

Der entstandene Sachschaden wird auf für den Tierpark empfindliche 700 € geschätzt. Hinweise zum „Tierliebhaber“ vorrangig mit dem Ziel, diesen über die Unsinnigkeit seines Tuns aufzuklären, nimmt der Polizeiposten Rüppurr unter Tel. 0721 890408 zum Schutz der Tiere im allen Bürgern zur Verfügung stehenden Naherholungsgebiet „Tierpark Oberwald“ gerne entgegen.

Temporäre Unterstützung

Polizeikommissaranwärter Tom Fäseler
Polizeikommissaranwärter Tom Fäseler

Seit dem 27.01.2020 absolviert der Polizeikommissaranwärter Tom Fäseler ein achtwöchiges Praktikum beim Polizeiposten Karlsruhe-Rüppurr. Zuvor hatte er bereits bei zwei Praktika auf dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz Erfahrungen sammeln dürfen. Ab dem 01.04.2020 geht’s dann nach Villingen-Schwenningen um das duale Studium, hoffentlich erfolgreich, zum 31.03.2021 zu beenden.

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