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„Frühlingserwachen“

Bei den aktuell steigenden Temperaturen kehren die Besitzer der Kleingärten in und um Rüppurr nach der Winterpause wieder in ihre Grundstücke zurück, um ihrem Hobby nachzugehen und Erholung zu suchen. Dabei erlebt der ein oder andere Kleingartenbesitzer leider oftmals ein böses Erwachen, wenn die Gartenhütte durch unbekannte Täter aufgebrochen wurde. So startete auch in diesem Jahr die Frühlingssaison mit einer Vielzahl von Einbrüchen in Gartenlauben in den umliegenden Kleingartenvereinen und die Ermittlungen unseres Einbruchssachbearbeiters laufen auf Hochtouren, um durch geeignete Spurensicherungsmaßnahmen und nicht zuletzt einem kürzlichen Täterkontakt eines aufmerksamen Mitbürgers genau diesem auf die Schliche zu kommen.

Leider ist es vor allem aufgrund der schieren Größe und der hohen Anzahl von Kleingärten sehr schwer, Aufbrüche von Gartenhäusern durch präventive Maßnahmen gänzlich zu verhindern, sodass wir lediglich den Rat aussprechen können, in den Lauben keine Gegenstände zu lagern, die eines Diebstahls Wert wären. Leider bewahrt Sie dies nicht davor, dass ein unbekannter Täter im Fall der Fälle Türen oder Fenster aufbricht und Sachschaden verursacht, nur um festzustellen, dass sich kein geeignetes Diebesgut finden lässt. Wir bleiben an der Sache dran…

Anrufe von „Europol“?!?

Dem Erfindungsreichtum der Betrüger scheinen keine Grenzen gesetzt, sodass sich mittlerweile bei einer Vielzahl von Mitbürgern telefonisch eine Bandansage oftmals in englischer Sprache meldet, welche den Angerufenen auffordert, eine Auswahl mittels Eingabe einer Ziffer zu treffen, um mit einem „echten“ Mitarbeiter von Europol verbunden zu werden. Unter einer entsprechenden Legende (z.B. Straftat unter Beteiligung des Kontos des Angerufenen) werden die Mitbürger dazu überredet, persönliche Daten und Kontodaten herauszugeben oder eine Fernwartung des Computers zu ermöglichen.

Legen Sie auf!! Lassen Sie sich wie bei anderen „Geschichten eines unbekannten Anrufers“ auf keine derartigen Gespräche ein!! Geben Sie keine Daten heraus!! Informieren Sie hiesige Dienststelle und holen sich Rat!! Hiermit machen Sie es den oftmals nicht zu ermittelnden Tätern sehr schwer und schützen gleichzeitig Ihr Eigentum, sind die Täter durch angestrebte Geldtransaktionen von Ihrem Konto ausschließlich auf Ihre Ersparnisse aus…

Im März gleich zwei Straftaten zum Nachteil älterer Mitbürger

In der zweiten Märzhälfte wurden leider gleich zwei ältere Rüppurrer Mitbürgerinnen Opfer von gängigen Betrugs- und Diebesmaschen.

So war es zunächst eine 69-jährige Mitbürgerin, die am Telefon von der guten Nachricht eine Lottogewinns überrascht wurde. Die Freude war groß und die Dame zum Erhalt des Gewinnes gerne bereit, die geforderten Geldbeträge für Gebühren und Versicherungen zu entrichten. Wie immer argumentierten die unbekannten Anrufer sehr geschickt und erklärten ihrem Opfer genau, wie sie im hiesigen Einzelhandel an die geforderten Gutscheinkarten (google-play, paysafe, steam etc.) kommen kann. Gemäß Vereinbarung erfolgte sodann ein weiterer Anruf, in welchem die Dame die auf den Karten freigerubbelten Codes übermittelte. Gleich mehrfach konnten die Täter die Dame zu diesem Vorgang überreden, sodass letztlich knapp 5000 € unwiederbringlich verloren waren, denn der Inhaber des Codes der Gutscheinkarten kann mit dem dahinterstehenden Guthaben im Internet einkaufen wie mit Bargeld in einem Geschäft – eine Rückholung oder Rückverfolgung der Gutscheineinlösung, die in aller Regel im Ausland erfolgt, ist dann nicht mehr möglich. Zu einer versprochenen Gewinnübergabe durch einen Glücksboten kam es selbstverständlich nicht.

Ebenso um ihre Ersparnisse gebracht wurde eine 82-jährige Mitbürgerin, bei welcher Ende März ein Mitarbeiter einer Firma klingelte, die angeblich beauftragt worden war, die Wasseruhren abzulesen. Nachdem die Dame den freundlichen Herrn hineingebeten hatte, wurde sie aufgefordert, im Bad den Wasserhahn der Badewanne aufzudrehen, damit der „Monteur“ die Funktionsfähigkeit der Wasseruhr testen könne. Die Dame tat wie geheißen, hatte der Monteur bei der folgenden Nachschau aber keinesfalls Interesse an der Wasseruhr, sondern ausschließlich am in einem Kästchen aufbewahrten Bargeld in Höhe von 1000 €. Nach verrichteter „Arbeit“ verließ der unbekannte Täter mit seiner Beute die Wohnung.

Aufgrund dieser jüngsten Ereignisse möchte ich gerade unsere älteren Mitbürger, die von den Tätern erfahrungsgemäß als leichte Opfer von Betrug und (Trick-)Diebstahl angesehen werden, inständig darum bitten, keine unbekannten Personen, die sich zuvor nicht explizit für einen von Ihnen gewollten Zweck angemeldet haben, in die Wohnung einzulassen. Prüfen Sie darüber hinaus kritisch jegliche eingegangenen Anrufe, auch wenn Ihnen die erzählte Geschichte noch so plausibel vorkommt – die Anrufer sind sehr erfindungsreich und rhetorisch geschult, um Ihnen das Geld aus den Taschen zu schwatzen. Seien Sie dabei aus Ihrer Sicht gerne unfreundlich, auch wenn es nicht Ihrer Natur entspricht – selbstbewusstes und robustes Auftreten schützt Sie in diesen Fällen. Und wenn Sie sich unsicher sind – man kann nicht alles wissen – fragen Sie einen Verwandten, Bekannten oder auch gerne die Polizei!

Das Umfeld unserer älteren Mitbürger bitte ich inständig darum, auf ihre Mitbewohner und Nachbarn aufzupassen, sich bei Kontakten von fremden Personen zu ebendiesen gerne auch helfend einzumischen und sensibel hinsichtlich derartigen Erzählungen der Lebensälteren zu sein. Wie immer stehen wir beim Polizeiposten Rüppurr für Fragen gerne zur Verfügung.

PHK Michael Meier offiziell zum Postenleiter ernannt

Nachdem mein Vorgänger EPHK Peter Weber im April 2020 in den wohlverdienten Ruhestand ging, durfte ich seither als kommissarischer Leiter die Geschicke des Polizeipostens Rüppurr lenken. Nun freut es mich umso mehr, dass ich diese Aufgabe seit 01.02.2022 auch offiziell inne habe. Ich bin gespannt auf die Herausforderungen, die in Zukunft bei stetig wachsender Aufgabenvielfalt auf uns zukommen und gemeinsam mit meinem Team stehe ich den Rüppurrer Bürgern mit ihren Bürgervereinen, den Organisationen, Firmen und Einrichtungen als polizeilicher Ansprechpartner im Rahmen der Möglichkeiten polizeilichen Handelns gerne zur Verfügung und freue mich auf eine weiterhin auf Vertrauen, Verständnis und gegenseitige Unterstützung basierende Zusammenarbeit.

Achtung Inkasso!!

„Schon wieder ein Inkassoschreiben im Briefkasten – ab in den Mülleimer!“ So zu reagieren könnte Sie unter Umständen teuer zu stehen kommen! Doch von vorne: 

Nach einem Einkauf „auf Rechnung“ vor allem im Internet wird die dazugehörige Kostenforderung oftmals per Mail zugesandt. Dort landet diese ggfls. im SPAM-Ordner oder wird als nicht bekannte Mail gelöscht. Noch nicht so schlimm, doch nach erfolgloser erster und vielleicht auch zweiter Mahnung der Lieferfirma per Mail wird die Forderung an eine Inkassofirma weitergegeben bzw. an diese weiterverkauft, welche den ausstehenden Betrag sodann auf eigene Rechnung und mit einem Bearbeitungszuschlag eintreibt.

Spätestens vom Inkassounternehmen werden Sie postalisch angeschrieben. Bei einer ungerechtfertigten Forderung sollten Sie mit einem Formschreiben aus dem Internet widersprechen und von der Inkassofirma den Grund der Kostenforderung und eine detaillierte Kostenaufstellung anfordern oder die Angelegenheit gleich einem Rechtsanwalt zu übergeben. Denn bei ignorieren des ersten und ggfls. zweiten Inkassoschreibens besteht die Gefahr, dass das Inkassounternehmen mangels Widerspruch gegen die Forderung gegen Sie einen sogenannten „gerichtlichen Titel“ erwirkt, der letztlich auch vollstreckbar wäre, haben Sie der Forderung ja nicht explizit widersprochen.

Leider machen sich diesen Ablauf und die Unbedarftheit der Mitbürger auch Kriminelle zu Nutze und geben bei Bestellungen im Internet fremde Personalien existierender Personen (z.B. aus dem Telefonbuch) als Rechnungsadresse an. Die Lieferadresse ist dann natürlich eine andere oder gerne auch ein anonymer Paketshop und der oben beschriebene Vorgang läuft zunächst ohne Wissen des Rechnungsadressaten ab, bis sich das Inkassounternehmen bei diesem postalisch meldet.

Sollten Sie also entsprechende Schreiben bekommen, prüfen Sie genau, ob die Forderung einer Ihrer Bestellungen im Internet zuzuordnen ist. Sollte dem nicht so sein, legen Sie Widerspruch ein und fordern die Kostenaufstellung an. Nach Erhalt nochmals prüfen ob die Forderung nicht doch rechtens ist. Wenn nicht dürfte es sich um den landläufigen „Identitätsdiebstahl“ mit dem folgenden strafrechtlich relevanten Warenkreditbetrug gehandelt haben, den Sie mit allen vorhandenen Unterlagen zur Anzeige bringen sollten. Wie immer stehen Ihnen auch hier die Beamten Ihres Polizeiposten Rüppurr für Fragen gerne zur Seite.

Illegale Müllablagerungen aller Couleur

Seit einigen Wochen häufen sich leider die Vorfälle, bei welchen Abfälle unterschiedlichster Art an den Straßen und Wegen in den Grün- und Ackerflächen am Rüppurrer Ortsrand abgelagert werden. Angefangen von Gartenabfällen, Bauschutt oder Sperrmüll, über Altöl in einem in Sachen Geeignetheit mehr als fragwürdigen Behältnis jeweils im Bereich der „Pappelallee“ bis hin zu in durchsichtigen Säcken deponierten Fleisch- und Knochenreste am Brunnenstückweg – gemäß den geführten Ermittlungen eines Lammes. Dass derartige Ablagerungen nicht nur widerlich, umwelt- und gesundheitsgefährdend für Mensch und Tier, sondern darüber hinaus auch noch strafrechtlich zu verfolgen sind, scheint den Verursachern genauso egal, wie die Tatsache, dass die dortigen Wege vor allem auch der Naherholung dienen.

Sollten Sie in der Vergangenheit derartige Vorgänge beobachtet haben oder in Zukunft beobachten, melden Sie dies mit so vielen Informationen zu dem Täter wir möglich am besten sogleich über den Notruf „110“ oder an Ihren Polizeiposten Rüppurr. Für Ihre Unterstützung bereits jetzt recht herzlichen Dank.

„Hilfe Mama, ich hatte einen Unfall“

Mit diesem oder ähnlichen Aussagen versuchten unbekannte Anrufer in der zweiten Januarhälfte überwiegend ältere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Dabei ist das Phänomen der „Schockanrufe“ nicht neu und versucht immer an die Hilfsbereitschaft, den eigenen Angehörigen gegenüber, zu appellieren. Zum Teil pietätlose Geschichten über eine plötzliche und ohne die finanzielle Hilfe möglicherweise tödliche Erkrankung, die Verursachung eines Verkehrsunfalles mit tödlichem Ausgang und einer deshalb zu zahlenden „Kaution“ oder andere schockierende Berichte unter Beteiligung eines nahen Verwandten sollen den Angerufenen dazu animieren, einen 4- mitunter auch 5-stelligen Geldbetrag bereit zu stellen.

Natürlich möchte jeder nur das Beste für seine Lieben und ist bereit, diesen jede mögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Trotzdem ist bei aller Hilfsbereitschaft ein kopfloses und unüberlegtes Verhalten fehl am Platz. Kommen Sie einer derartigen Aufforderung deshalb nicht unüberlegt nach, entstammen derartige Schilderungen der Phantasie der handelnden Täter. Vergewissern Sie sich über Ihnen bekannte Rufnummern oder persönlich bei dem angeblich betroffenen Verwandten oder dessen näheren Familienangehörigen, ob tatsächlich eine Notlage vorliegt.

Die allseits bekannten Betrugsmaschen 

  • des angeblichen Polizeibeamten, der Ihnen weiß machen will, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde, Sie aufgrund einer aufgefundenen „Liste“ ein nächstes Opfer sein könnten und die Polizei Ihre Wertgegenstände in Sicherheit bringen muss
  • des vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiters, der aus der Ferne Zugriff auf Ihren Computer erlangen möchte, um diesen zu „reparieren“, tatsächlich aber an die darauf gespeicherten Daten gelangen möchte
  • des „Enkels“ der Sie um eine Leihgabe z.B. für den Kauf eines Hauses o.ä. bittet
  • des falschen Bankmitarbeiters, der Daten zu Ihren Bankkonten erfragt, um Zugriff auf diese zu erlangen oder
  • eine Kombination aus obigem mit unterschiedlichen Ausschmückungen der „Geschichte“ (z.B. mutmaßlicher Polizeibeamter, der über einen Unfall der Enkelin berichtet)

sind aus früheren Berichterstattungen bereits bekannt, weshalb ich heute nicht näher darauf eingehe, sondern Sie darum bitte, bei derartigen Anrufen stets die angebrachte Portion Skepsis an den Tag zu legen und gegenüber dem Anrufer resolut und Ihrem Empfinden nach gerne auch unhöflich zu sein, auch wenn es nicht Ihrer Natur entspricht.

Sprechen Sie generell und vor allem bei eingehenden Anrufen im Verwandten- und Bekanntenkreis über dieses Thema und setzen Sie sich im Zweifel lieber einmal mehr als einmal zu wenig mit den Beamten Ihres Polizeipostens Rüppurr, jeder anderen Dienststelle oder mit dem Notruf „110“ in Verbindung.

Ein Zettel reicht nicht (mehr)…

Mitte Januar ereignete sich in der Rastatter Straße um die Mittagszeit ein Verkehrsunfall bei welchem an einem geparkten Auto lediglich geringer Sachschaden entstanden war. Da der unfallverursachende Mitbürger keinen Verantwortlichen für das beschädigte Fahrzeug ausmachen konnte, entschloss er sich nach einer kurzen Wartezeit einen Notizzettel mit seinem Namen und der Telefonnummer an der Windschutzscheibe zu befestigen und fuhr seines Weges.

Gut gemeint, doch leider nicht (mehr) ausreichend, auch wenn diese Vorgehensweise in der landläufigen Meinung oft noch tief verankert ist. Denn ein Zettel kann wegfallen und übersehen werden oder die Schrift kann durch Regen verwaschen werden, sodass der Geschädigte keine Möglichkeit mehr hat, seinen Schaden beglichen zu bekommen. Weiterhin könnte der Unfallverursacher alkoholisiert sein, unter Drogen stehen oder nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügen, sodass dem Gesetzgeber und der Justiz ein lapidarer Zettel nicht ausreicht und der Schädiger sich einem Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegenübersieht. Nicht zuletzt verfügt nahezu jeder über ein Mobiltelefon oder es befindet sich in der Nähe ein Passant oder eine andere Möglichkeit, über die „110“ die Polizei zu verständigen, sodass keine stichhaltigen Gründe entgegenstehen, seinen Feststellungspflichten über die Polizei nachzukommen, wenn der Unfallgegner nicht greifbar ist.

Gasgeruch führte zu Feuerwehreinsatz

Kurz nach Neujahr bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Nikolaus-Lenau-Straße einen auffälligen Gasgeruch und verständigten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Nachdem eine Messung keine Hinweise auf einen Austritt gefährlicher Gase ergab, konnte bei einer Nachbarschaftsbefragung festgestellt werden, dass eine Anwohnerin einen Stuhl mit Ölen und Lacken gebeizt und gestrichen hatte, was den gasähnlichen Geruch verursacht hatte. Besser so als andersrum brachten die sofortigen Ermittlungen der Einsatzkräfte Sicherheit und Klarheit für die dortigen Anwohner!

Apropos „Gas“: Alkohol am Steuer – auch bei E-Rollern verboten!!


Dass beim Führen von motorgetriebenen Fahrzeugen wie Autos, Motorrädern, LKW etc. die 0,5-Promille-Grenze gilt und bei einem Verstoß ein Fahrverbot verhängt wird, ist hinlänglich bekannt. Wer mit mehr als 1,1 Promille (Radfahrer 1,6 Promille) noch tiefer ins Glas geschaut hat, sieht sich als Fahrzeugführer mit „Trunkenheit im Verkehr“ sogar der Verfolgung wegen einer Straftat ausgesetzt, die finanziell und führerscheinrechtlich weitreichendere Konsequenzen nach sich zieht.
Weniger bekannt ist die Tatsache, dass bei einem Verkehrsunfall oder bei Fahrauffälligkeiten schon mit 0,3 Promille der Führerschein in Gefahr ist und ebenfalls die Vorgaben des Strafgesetzbuches zur Anwendung kommen.
Völlig überrascht war ein Verkehrsteilnehmer Anfang 2022, als er mit seinem Elektroroller, wie sie im Stadtgebiet an jeder Ecke angemietet werden können, von den Polizeibeamten des Polizeireviers Südweststadt angehalten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen wurde. In der irrigen Annahme, dass er sich nach entsprechendem abendlichem Alkoholkonsum mit erreichten 0,9 Promille noch regelgerecht verhielt, sah sich der E-Rollerfahrer plötzlich einem Ordnungswidrigkeitenverfahren gegenüber und wird neben einer Geldstrafe nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen.
Denn rechtlich handelt es sich bei einem E-Roller wie auch bei einem Motorrad oder einem Auto entgegen z.B. eines Fahrrades um ein Kraftfahrzeug (motorgetrieben!!) und ist somit vom Tatbestand des „Fahrens unter Alkoholeinwirkung“ mit seiner 0,5-Promille-Grenze erfasst.

Weihnachtsgrüße

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

auch 2021 ist nun fast wieder Geschichte. Immer noch begleitet durch die Corona-Pandemie hielten uns hier in Rüppurr neben der gesamten Bandbreite des Aufgabenspektrums eines Polizeibeamten vor allem die Betrugs- und Internetstraftaten auf Trapp. Dabei freut es mich aber ganz besonders, dass meine fast schon aufdringlich anmutenden Pressemeldungen mit Warnungen vor Betrügereien aller Art doch ihre Wirkung zeigten und dadurch Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Wahrnehmungen für sich und für Ihre Mitmenschen geschärft wurden.

Machen Sie weiter so und scheuen Sie sich auch in 2022 nicht, sich bei Unklarheiten und Unsicherheiten gerne mit Ihrem Polizeiposten Rüppurr in Verbindung zu setzen – möglichst bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wir sind auch im nächsten Jahr für Sie da!

Im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen möchte ich mich für das uns entgegengebrachte Vertrauen und das Verständnis, wenn eine Anfrage bei wachsender Aufgabenvielfalt und leider nicht in gleichem Maße ansteigenden Personalressourcen auch mal nicht sofort beantwortet wird, bedanken.

Wir freuen uns auf ein gutes neues Jahr mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser in Rüppurr, Weiherfeld, Dammerstock, sowie der näheren und weiteren Umgebung; wir wünschen Ihnen friedliche Weihnachtstage, Erfolg und Glück im neuen Jahr und dass alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. 

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