Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

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Gaststätteneinbruch

In der Nacht zum 18.08.18 ereignete sich Am Rüppurrer Schloss ein Einbruch in eine Gaststätte. Der Täter entfernte zunächst ein Fliegengitter am Küchenfenster und hebelte anschließend dasselbe auf. Er durchsuchte die Räumlichkeiten und entkam mit etwa hundert Euro aus dem Bedienungsgeldbeutel.

Betrügerische Erlangung von Kontodaten

In Sachen betrügerische Eröffnung von Konto ist eine neue Masche bekannt geworden. Im Internet werden von vermeintlichen Marktforschungsinstituten Verdienstmöglichkeiten durch einen „Bankentest“ angeboten.

Hierzu soll zunächst der eigene Ausweis kopiert und per Mail an das Marktforschungsinstitut gesandt werden.

Danach erhält man per Mail die Zugangsdaten, um ein neues Konto zu eröffnen sowie zwei Formulare zum Ausfüllen. Bevorzugt ist hierbei derzeit die N26-Bank.

Nun soll zunächst eine Verifizierung über das Videoident-Verfahren erfolgen. Natürlich alles „nur getarnt“, man ist ja schließlich Tester!

Die Erfahrungen hierzu sind in einem der beiden Formulare einzutragen.

Danach soll man sich bei der Bank über die übermittelten Daten einloggen und das Konto eröffnen. Auch hierüber sind die Erfahrungen zu notieren.

Hat man das alles erledigt, erhält man angeblich 97€ für seine „Tätigkeit“.

Die „Gegenseite“ hat jetzt aber ein Konto auf den Namen des Geschädigten und kann damit machen, was sie will.

Joachim Schneider
Polizeiposten Südstadt
Sachbearbeiter für Cybercrime

Eigentümer gesucht

Am 04.08.18 wurde ein Jugendlicher im Krokusweg beim Max-Planck-Gymnasium einer Kontrolle unterzogen. Er führte ein Damenfahrrad der Marke Bauer, Typ Lady, mit sich. Den bisherigen Ermittlungen zufolge ist davon auszugehen, dass der Jugendliche das Fahrrad entwendet hat. Leider wurde es bislang noch nicht als gestohlen gemeldet. Sollte jemand das Fahrrad wieder erkennen so wird gebeten, sich mit dem Jugendsachbearbeiter, PHK Schweikle, in Verbindung zu setzen.

Ungebetener Besuch

Da staunte die Seniorin nicht schlecht, als sie am 07.08.18, gegen 19.45 Uhr ihr Zimmer im 4. Obergeschoss eines Seniorenheimes in der Rüppurrer Straße betrat. Sie musste feststellen, dass sie nicht mehr alleine war, denn im Zimmer schwirrten einige Fledermäuse umher, und einige von ihnen hatten es sich schon in der Gardine bequem gemacht. Da ihre Versuche, die Tiere zu verscheuchen, scheiterten, verständigte sie die Polizei. Zwei Kollegen des Polizeireviers Südweststadt nahmen sich der Sache an, sammelten behutsam 22 Tiere ein und erteilten ihnen einen Platzverweis in der Form, dass sie sie in die Freiheit entließen. Bis auf einen kleinen Schreck war nun der Abend für die Dame gerettet, und so nahm auch dieser Einsatz ein gutes Ende.

Kind im Auto

Eine junge Mutter hatte Ende Juli ihren Pkw auf dem Parkplatz des Alemannia Rüppurr unter einem Baum geparkt und holte ihren knapp zwei Jahre alten Sohn von der nahen Kita ab. Den setzte sie in seinen Kindersitz, schloss die Tür und wechselte noch ein paar Worte mit einer Bekannten. Plötzlich vernahm sie ein ihr sehr vertrautes Geräusch und wusste, die automatische Verriegelung war aktiv geworden. Und der Autoschlüssel lag im Auto.

Da setzt dann schon mal Panik ein. Da sich das Auto nicht öffnen ließ, verständigte sie die Polizei. Als erste Maßnahme wurden die noch von der Sonne beschienen Scheiben von Helfern mit Decken abgedunkelt. Sie müssen wissen, es hatte an diesem Tag über 30 Grad, und dann war noch ein ganz fleißiger Helfer, welcher der Bitte nachkam, den Pkw großzügig zu bewässern. Parallel dazu konnte die Mutter ihren Mann erreichen, welcher sich von der Pfalz aus mit dem Zweitschlüssel auf den Weg machte, und gleichzeitig wurde auch der Rettungsdienst verständigt, und laufend über den Zustand des Kindes unterrichtet. Der Kleine schien wohl auf, erschrak aber zwischendurch immer wieder, wenn ein großer Eimer Wasser über den Wagen gekippt wurde. Nach einer viertel Stunde traf der Mann schließlich ein und entriegelte das Fahrzeug. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie glücklich die Mutter in diesem Augenblick war. Bis auf einen Schreck hatte der Kleine überhaupt keinen Schaden davongetragen, und wie sich herausstellte, hatte sich im Pkw auch keine Stauwärme gebildet, und so hat mit Unterstützung der fleißigen Helfer auch diese Geschichte ein glückliches Ende.

Party

Etwas aus dem Ruder lief eine Feier in einer lauen Sommernacht in einem Garten in der Kleingartenanlage Seewiesen. Zunächst war das Wetter gut, danach auch noch die Laune. Mit fortschreitender Dauer kam dann allerdings immer mehr Alkohol ins Spiel, und wen wundert’s, es gab Streit. Erst schrie man sich an, danach wurde es handgreiflich, und der Gast A. schlug der Frau des Gastes B. mit einem Besenstiel auf den Kopf. Der Kopf blutete und der Besenstiel zerbrach. Anschließend schlug der Mann der verletzten Frau mit Fäusten auf den Angreifer seiner Frau ein.

Die Eheleute B. verließen daraufhin den Garten und verständigten einen Rettungswagen, und natürlich auch die Polizei. Bei der anschließenden Sachverhaltsfeststellung im Garten konnte der Besenstielschläger noch angetroffen werden. Dieser klagte aber nun über Herzschmerzen, so dass ein weiterer Rettungswagen angefordert werden musste. Die beiden Verletzten wurden zur Behandlung ins Diakonissenkrankenhaus eingeliefert. Von einem Fortgang des Streites in der Ambulanz ist nichts bekannt geworden. Gegen die beiden Schläger wurden Strafverfahren eingeleitet.

Mann angegriffen

In der Nacht zum 20.07.18, kurz nach Mitternacht, wurde ein 19 Jahre alter Mann in der Tulpenstraße von zwei Männern angesprochen. Sie fragten zunächst nach Feuer. Kurz darauf wurde er von einem der beiden in den Schwitzkasten genommen, zu Boden gebracht und aufgefordert, Bargeld und Armbanduhr auszuhändigen. Da er weder das eine noch das andere dabei hatte, ließen die Täter von ihm ab und flüchteten in Richtung Graf-Eberstein-Straße. Der Überfallene erlitt Schmerzen im Halsbereich und am Ellbogen.

Wenn Sie liebe Leserinnen und Leser sachdienliche Angaben machen können, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Ehrliche Finderin

Eine Frau aus Bietigheim-Bissingen machte in einem Café in der Nürnberger Straße eine kleine Pause. Bei den herrschenden 32 Grad litt sie an diesem Tag wie viele andere unter dem allgemeinen Wetterstress, und vergaß beim Verlassen ihre Handtasche.

Einer Dame fiel die verwaiste Tasche auf und sie übergab sie dem Personal, welches wiederum die Polizei verständigte.

Bei den anschließenden Ermittlungen konnte in kürzester Zeit eine Mobilnummer der Verliererin festgestellt werden. Diese zeigte sich mehr als erfreut, dass ihre Tasche wieder da war, denn neben den etwa tausend Euro in bar befanden sich sämtliche Karten in der Tasche, die eine Frau im Laufe ihres Lebens so braucht. Sie konnte die Tasche bei unserer Dienststelle mit vollständigem Inhalt, mit dem sie überhaupt nicht mehr gerechnet hatte, wieder in Empfang nehmen.

Ein ganz großes Dankeschön an die ehrliche Finderin, die bei unserem Eintreffen bereits gegangen war und im Café auch nicht bekannt ist.

Übrigens: Auf unserer Wache wurde bereits öfters Bargeld abgegeben, was doch für eine ehrliche Bevölkerung spricht.

Wenn Sie liebe Leserinnen und Leser auch einmal in eine solche Situation geraten, melden Sie den Fund bei der Polizei. Sollte der Verlierer nicht festgestellt werden, gehört die Kohle nach einem halben Jahr Ihnen, auf ganz legale Weise.

Wohnungseinbruch

Nachdem nun geraume Zeit Ruhe war, haben wir nun doch wieder einen Einbruch zu beklagen. Der Täter hebelte am 06.07.18, gegen 01.00 Uhr, in der Schöllbronner Straße die Kellertür auf um ins Haus zu gelangen. Dort durchsuchte er einige Räume und brach dann die vom Keller ins Erdgeschoss führende Tür auf. Durch den Lärm wurde die im ersten OG schlafende Bewohnerin wach und lauscht etwa 30 Minuten, bis sie nichts mehr hörte. Danach überprüfte sie vorsichtig das Erdgeschoss und stellte fest, dass einige Schränke durchwühlt worden waren. Sie verständigte die Polizei. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte keine fremde Person im Haus festgestellt werden. Wertgegenstände, so die Geschädigte, hatte sie im Erdgeschoss keine deponiert.

Sachbeschädigungen in der Kita Blütenweg

Anfangs wurde noch nichts kaputt gemacht, das Gelände der Kita im Blütenweg wurde lediglich durch Zigarettenstummel und leere Flaschen verunreinigt. Offensichtlich diente die Kita Jugendlichen als Treffpunkt und diese hinterließen ihren Unrat, welchen die Erzieherinnen wieder weg räumten.

Dieses Verhalten veränderte sich zunächst Ende April. Das Sonnensegel wurde mitsamt den Haltestangen beschädigt, Blumenkästen ausgeleert und ein Dreirad verbogen.

Im Juni wurden weitere Beschädigungen festgestellt. Die Reifen und Lenker von zwei Bobby-Cars waren gebrochen. Die Erzieherinnen gehen davon aus, dass die Heranwachsenden damit die Rutsche herunter gefahren sind. Außerdem wurden auch Äpfel vom Baum geschlagen. Ende Juni wurde nun auch noch das dritte und letzte Bobby-Car beschädigt und weitere Äpfel vom Baum geschlagen und auf dem Gelände verstreut.

Dieses Verhalten, liebe Leserinnen und Leser geht weit über das hinaus, was man noch als Streiche bezeichnen kann. Zum einen liegen Straftaten wie Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vor, zum andern ist es aber doch so, dass das Spielzeug den kleinen Kindern nicht mehr zur Verfügung steht.

Es kann davon ausgegangen werden, dass das Verhalten der Täter mit einem gewissen Lärmpegel einhergeht. Wenn Sie als Anwohner oder auch zufällig nun etwas Verdächtiges  feststellen, scheuen Sie sich nicht, die Polizei anzurufen. Es ist davon auszugehen, dass zu diesem Zeitpunkt unsere Dienststelle nicht besetzt ist, aber den Streifendienst des Polizeireviers Südweststadt erreichen Sie unter der Nummer 666 – 3411.

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