Polizeiposten Rüppurr

Berichte und Informationen

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Wieder einmal falsche Polizeibeamte am Telefon

Glücklicherweise doch bei der Mehrheit der Rüppurrer Bürger mittlerweile bekannt ist das Phänomen „Anrufe eines falschen Polizeibeamten“. Auch Ende Juni versuchten unbekannte Täter wieder einmal, durchweg älteren Mitbürgern „eine Geschichte vom Pferd“ oder eher von einem Einbruch in der unmittelbaren Nachbarschaft zu erzählen, dessen Täter nun auf frischer Tat ertappt wurden.  Aufgrund der Tatortnähe oder einer bei den Tätern aufgefundenen Namensliste – so die anrufenden Personen – seien nun auch die Angerufenen in den Fokus der Täterschaft geraten, weshalb der angebliche Polizeibeamte über zu Hause aufbewahrte Wertgegenstände und Barmittel Bescheid wissen müsse. Und das alles unter dem Vorwand, das Hab und Gut der lebensälteren Mitbürger zu schützen?! Bitte denken Sie daran:

Ihre Polizei würde Sie niemals über zu Hause aufbewahrte Wertgegenstände und Barmittel befragen – schon gar nicht am Telefon!

Lassen Sie sich auf solche Gespräche nicht ein!

Beenden Sie bestimmend und selbstbewusst das Gespräch – seien sie hier gerne unhöflich, auch wenn es nicht Ihrer Natur entspricht!

Überprüfen Sie die Notwendigkeit der Nennung Ihres vollen Vor- und Zunamens mit Adresse im Telefonbuch – gerade älter klingende Vornamen sind für die Täter interessant!

Setzen Sie Ihr Umfeld (Verwandte, Freunde, Nachbarn, etc.) über derartige Anrufe in Kenntnis und sprechen Sie offen hierüber – hierdurch können die Menschen in Ihrem Umfeld ihre Augen offenhalten und auf Sie achtgeben und Sie sensibilisieren damit Personen in Ihrem Umfeld für die Thematik, damit auch diese nicht Opfer dieser Trickbetrüger werden!

Spieglein, Spieglein … am Auto entwendet

In der Nacht vom 09. auf 10. Juni hatten es bislang unbekannte Täter auf die Gläser der Außenspiegel höherwertiger Fahrzeuge abgesehen, welche zwischen „Am Rüppurrer Schloss“ und dem Ostendorfplatz abgestellt waren. Dabei waren es an der Zahl neun Fahrzeuge, deren vorwiegend beheizbare Außenspiegelgläser beidseitig fachmännisch aus dem Gehäuse entfernt wurden. Der entstandene Diebstahlschaden wird auf mindestens 5000 € geschätzt.

Sollten Sie in der Tatnacht verdächtige Wahrnehmungen über Personen, die sich für einen längeren Zeitraum an abgestellten Fahrzeugen aufgehalten oder sich an diesen zu schaffen gemacht haben, teilen Sie dies bitte Ihrem Polizeiposten Rüppurr (0721 890408) mit.

Unnötige Randale zum Schaden von Mitbürgern und den Tätern selbst

Die warme Jahreszeit beginnt und da ist es nur verständlich, dass man sich im Rahmen der aktuell noch gültigen Corona-Regeln im Freien gerne mit Freunden trifft. Dass sich dafür vielleicht auch die eine oder andere Parkbank, z.B. im Gewann Seewiesenäcker nahe des Oberwaldes eignet, ist absolut nachvollziehbar und nichts dagegen einzuwenden. Dass die Nutzer den dortigen Bereich jedoch regelmäßig mit Unrat übersähen und wie in der Nacht vom 29. auf den 30.05.2021 eine Parkbank am Waldweg in Verlängerung der Straße „Am Rüppurrer Schloss“ in Brand setzen, welche dadurch total zerstört und unbrauchbar wird, ist absolut nicht nachvollziehbar, gerade wenn man bedenkt, dass die handelnden Personen sich sowohl mit den Verunreinigungen, vor allem aber mit der Sachbeschädigung durch Brandlegung selbst eine Möglichkeit nehmen, sich zu treffen und zu „chillen“.

Zeugen des Vorfalles oder der reuige Täter, der vielleicht in einer Kombination aus Alkohol und Übermut handelte und nun auf Wiedergutmachung bedacht ist, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Rüppurr (0721 890408) in Verbindung zu setzen.

Wenn schon, dann richtig – Verkehrsunfallflucht mit hohem Sachschaden

Ende Mai kam es an einem frühen Samstagmorgen zu einem Verkehrsunfall in der Diakonissenstraße, als ein bislang unbekannter Fahrer eines roten Mercedes-Benz zunächst mit einem am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeug kollidiert war, folgend einen weiteren PKW rammte, der seinerseits auf ein anderes Auto geschoben wurde. Letztlich kam der Fahrer des roten Mercedes an einem Laternenmasten, der hierdurch komplett zerstört wurde, zum Stehen. Der Gesamtschaden des Verkehrsunfalles wird auf ca. 70.000 € geschätzt.

Nachdem die beiden Insassen des verursachenden Fahrzeuges zu Fuß flüchtig gingen und die Ermittlungen zum verantwortlichen Fahrzeugführer über das zurückgelassene und total zerstörte Verursacherfahrzeug aktuell auf Hochtouren laufen, werden Zeugen des Verkehrsunfalles gebeten, sich mit dem Polizeiposten Rüppurr (0721 890408) in Verbindung zu setzen.

Eine Ära geht zu Ende

Mit Ablauf des Monats April setzte sich der Generationenwechsel beim Polizeiposten Rüppurr fort, denn mit Polizeihauptmeister Rainer Straub verabschiedeten wir einen langgedienten Beamten aus dem Team des hiesigen Postens in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 01.10.1997 war Rainer Straub hier in der Rastatter Straße tätig und kümmerte sich hauptverantwortlich um den Bereich der häuslichen Gewalt. Glücklicherweise geht sein Erfahrungsschatz mit dem Wissen über die polizeilichen und menschlichen Belange der Bürger aus 24 Dienstjahren in unserem schönen Karlsruher Stadtteil Rüppurr nicht gänzlich verloren, fand bereits ein Wissenstransfer an jüngere Beamte statt und ist unser Ruheständler nicht aus der Welt, sodass der Kontakt wie zu all unseren Pensionären weiterhin bestehen bleiben wird.
Nun wünschen wir Rainer Straub einen guten Start in seinen neuen Lebensabschnitt mit viel Glück und Gesundheit und dass er seine neuen Aufgaben genauso meisterlich bewältigt, wie er es hier beim Polizeiposten Rüppurr getan hat.

Familienrettung hoch zwei

Ende April hatte sich eine Graugansfamilie zu einem Spaziergang über die Südtangente entschieden – so weit so gut ist zum Glück alles gut gegangen. Doch dann machte es sich die Familie bestehend aus Papa-Gans, Mama-Gans und den Sprösslingen auf dem Grünstreifen der Ausfahrt 2 gemütlich. Aus Sorge, dass gerade die Kinder in einem Anflug von Spieleifer wieder auf die Fahrbahn der Südtangente treten, wurde die Feuerwehr hinzugerufen und mit vereinten Kräften wurde die Gänsefamilie über die Ein- und Ausfahrt der Südtangente in den nahegelegenen Oberwald gelotst, sodass es weder zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs noch der Gänsefamilie kam.
Mitte Mai war es sodann eine Entenfamilie mit sage und schreibe 10 Küken, die die zweispurige Herrenalber Straße für einen Sonntagsspaziergang nutzte. Die unverzügliche Fahndung der eingesetzten Streife führte zunächst nicht zum Erfolg. Letztlich konnte die Familie in der Rastatter Straße watschelnd angetroffen und in sichere Gefilde der nahegelegenen Alb begleitet werden.

„Smishing“ – Schindluderei per SMS

Aktuell wird eine Vielzahl von SMS-Nachrichten verschickt, mit der die Geschädigten meist auf eine Paketsendungsverfolgung hingewiesen werden. Sie werden aufgefordert, dem Link in der SMS-Nachricht zu folgen.

Bei IOS-Geräten gelangen die Geschädigten nach Klick auf den Link auf eine Phishing-Webseite, auf der sie Anmeldedaten eingeben sollen.

Bei Android-Geräten wird durch Anklicken des Links entweder eine Webseite geöffnet, auf der die Geschädigten aufgefordert werden eine App herunterzuladen oder der Download beginnt automatisch. Bei dieser vermeintlichen App handelt es sich in Wirklichkeit um Schadsoftware, wird diese folgend installiert, erhält die Schadsoftware Zugriff auf das Smartphone. Diese lässt sich nicht mehr deinstallieren und versendet weitere SMS-Nachrichten vom Handy der Geschädigten an unbekannte Rufnummern und verbreitet sich dadurch weiter.

Bei beiden Varianten wird davon ausgegangen, dass diese darauf abzielen, Daten im Zusammenhang mit Onlinebanking auszuspähen.

Sollten Sie also SMS mit Hinweis auf eine Paketverfolgung oder bei einer eventuellen Änderung der Tatbegehungsweise auch mit anderem Zweck erhalten, klicken Sie die Links nicht an, auch wenn sie zufällig tatsächlich eine Bestellung getätigt haben und auf eine Lieferung warten. Sie haben auch ohne Öffnen der SMS die Möglichkeit, die SMS zu löschen und die Ihnen sicherlich unbekannte Rufnummer für weitere Kontaktaufnahmen zu sperren.

Heiße Hühnerschenkel führten zu Feuerwehreinsatz

Zu einem Brand in einer Küche kam es Ende April in der Graf-Eberstein-Straße, als sich eine dortige Bewohnerin das Abendessen zubereiten wollte. Dabei nutzte sie heißes Fett, um Hühnerschenkel zu frittieren, erhitzte den Inhalt des Topfes jedoch so stark, dass sich das Fett entzündete und einen Fettbrand auslöste. Trotz, dass die Bewohnerin instinktiv richtig reagierte und auf ein Löschen des Brandes mit Wasser verzichtete, sondern gleich die Feuerwehr rief, zog sie sich leichte Verbrennungen der Arme und des Dekolletés zu und musste zur medizinischen Versorgung ins nahegelegene Diakonissenkrankenhaus eingeliefert werden. Glimpflich ausgegangen, soll der entstandene Sachschaden in Höhe von geschätzt 500 € letztlich Nebensache sein.

Temporäre Unterstützung beim Pp Rüppurr

Seit dem 01.04.2021 absolviert der Polizeikommissaranwärter Max Turek sein Grundpraktikum beim Polizeiposten Karlsruhe-Rüppurr. Nach erfolgreicher Vorausbildung beim IBA Lahr wird er für acht Wochen seine ersten polizeilichen Eindrücke im Bereich des Postendienstes sammeln.

Max Turek

Unser neuer Kollege kommt aus dem Landkreis Rastatt, war nach seinem ersten Studium zum Bachelor of science – Sportwissenschaften zunächst selbständig und ist nun seit Juli 2020 in der Ausbildung zum Polizeikommissar.

Seine nächsten Erfahrungen wird er von Juni bis September beim Streifendienst des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt und bei der Kriminalpolizei sammeln. Ab dem 01.10.21 geht´s dann nach Villingen-Schwenningen, um das duale Studium anzutreten.

Zuwachs beim Polizeiposten Rüppurr

Nach pensionsbedingten Abgängen im Frühjahr 2020 erfreut sich der hiesige Polizeiposten nun zweier Neuzugänge, welche bereits seit Anfang März diesen Jahres ihren Dienst in Rüppurr leisten:

Polizeihauptmeisterin Sabrina Schindele und Polizeihauptmeister Daniel Oeffner
Polizeihauptmeisterin Sabrina Schindele und Polizeihauptmeister Daniel Oeffner

Polizeihauptmeisterin Sabrina Schindele und Polizeihauptmeister Daniel Oeffner wechselten zum 01.03.2021 vom Streifendienst des außerhalb der Öffnungszeit des Postens für Rüppurr zuständigen Polizeireviers in die Rastatter Straße 1 und werden neben der allgemeinen Ermittlungsarbeit verantwortlich die Bereiche „Häusliche Gewalt“ und „Jugendsachbearbeitung“ betreuen. Beide sammelten bereits an verschiedenen Stationen polizeiliche Erfahrung, kennen sich durch ihre mehrjährige Tätigkeit in der Karlsruher Südweststadt im Postenbereich aus und tragen darüber hinaus mit Ihren 30 bzw. 34 Jahren zu einer deutlichen Verjüngung des Rüppurrer Polizeiteams bei.

Wir heißen Sabrina Schindele und Daniel Oeffner bei uns in Rüppurr herzlich willkommen und wünschen beiden einen guten Start an ihrer neuen Wirkungsstätte.

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