Polizeiposten Rüppurr

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WARNUNG VOR EMOTET

Im Moment sorgt dieser Trojaner mit dem Namen „Emotet“ in ganz Deutschland für Aufsehen!

Grundsätzlich gilt, dass man bei Emails mit Dateianhängen oder Links auf andere Webseiten, misstrauisch sein sollte. Und bei Emotet nun ganz besonders, denn dieser Trojaner kann ganze Unternehmen lahm legen, was bereits Schäden in Millionenhöhe verursacht hat.

Der Trojaner verbreitet sich derzeit sehr rasch über gefälschte Mails, die den Anschein erwecken, als würden sie von Freunden, Geschäftspartnern, dem Rechtsanwalt oder sogar vom Chef selbst kommen. Dass es sich um eine falsche Mail handelt, ist nicht leicht zu erkennen, da der Absender eben ein Bekannter ist. Auch der Text ist in fehlerfreiemDeutsch verfasst, so dass der Inhalt glaubhaft erscheint.

Wird nun die E-Mail geöffnet und das geforderte Ausführen von Makros ermöglicht, werden hier nicht die eigentlichen Befehlsketten ausgeführt sondern es wird Schadsoftware installiert. Daher sollte vor allem der Windows-Computer auf einem aktuellenSicherheitsstand sein. Überprüfen Sie, ob alle aktuellen Sicherheitspatches installiert sind und kontrollieren Sie die Windows-Update-Funktion.

 Für Firmen ist es ratsam, die Mitarbeiter zu informieren und anzuweisen entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Emotet arbeitet mit Office-Dokumenten, d. h. bei den angehängten Dateien handelt es sich um .doc-Formate, die angeblich eine Rechnung o. ä. enthalten sollen.Beim Empfang einer solchen „Rechnung“ wäre es einfach, vor Öffnen des Anhanges einfach bei dem Absender persönlich nachzufragen.

Unternehmen können sich gerne genauer hierzu informieren bei der zentralen Ansprechstelle für Cybercrime der Polizei, unter www.polizei.de.

Der Teppichhändler

Ein kleiner dicker Teppichhändler klingelte bei einem älteren, seit 62Jahren verheirateten Ehepaar in der Dreisamstraße um sich für die jahrelangeTreue zum Teppichhaus, das es allerdings seit über zehn Jahren nicht mehr gibt, mit einem Teppich zu bedanken. Einen zweiten wollte er dann aber auch verkaufen. Sein Geschenk, eine kleine Brücke, kam bei der Hausherrin aber überhaupt nicht gut an, denn sie erkannte auf den ersten Blick, dass es sich um Ramsch handelte. Nun fing der Teppichhändler an über sein privates Leid zu klagen, und das machte er so gut, dass ihm das Ehepaar 20 Euro dafür anbot, dass er nur ginge und die Teppiche auch wieder mitnehme. Nun hatten sie aber nur einen50-Euro-Schein zur Hand weshalb sich das Ehepaar auf das Versprechen einließ, dass das Restgeld nach dem Tanken, denn der arme Mann hatte auch kein Benzinmehr, zurück gebracht wird.

Gesagt getan. Der Mann verschwand mit den 50 Euro und das Ehepaar wartete und wartete, und wartet auch heute.

Schmiererei an der Nikolauskirche

Mitte November beschmierten bislang unbekannte Täter die Nikolauskirche mit dem Schriftzug 76199er. Mit dieser Postleitzahl wollten sie vermutlich ihre Verbundenheit zu Rüppurr ausdrücken. Ich finde diese Tat abscheulich, denn die Nikolauskirche, ein Schmuckstück an der Alb, wurde mit viel privatem Engagement renoviert. Vielleicht könnte man den Schmierfinken etwas entgegensetzen und den Verein bei der Beseitigung des Schadens unterstützen.

Schmiererei an der Nikolauskirche
Schmiererei an der Nikolauskirche

Der Schriftzug fand sich auch schon an Verkehrszeichen oder Brücken in Rüppurr und wir gehen davon aus, dass die Täter unter Jugendlichen zu suchen sind. Wenn Sie Hinweise geben können, dann setzen Sie sich bitte mit uns inVerbindung. Den Polizeiposten Rüppurr erreichen sie unter der Telefonnummer 890408.

Wohnungseinbrüche

Mitte November kam es im Gaistalweg zu einem Wohnungseinbruch. Die Tätergelangten über eine unverschlossene Gartentür auf das Grundstück. DieTerrassentür wurde aufgehebelt. Den Spuren nach durchsuchten sie das gesamteErdgeschoß und das erste Obergeschoss, denn Schränke waren geöffnet und durchwühlt. Im Erdgeschoss fanden sie etwas Kleingeld und Schmuck.Offensichtlich wurden die Täter, die über eine zweite Terrassentür flüchteten, gestört, da ein bereit gestellter Receiver sowie eine Kaffeemaschine am Tatort zurückblieben. 

Ein zweiter Einbruch, in den  Abendstunden des 21.11.18 begangen auf ähnliche Art und Weise, wurde im Heinrich-Heine-Ring festgestellt. Hier wurde, neben diversen Kleinteilen, auch eine größere Kaffeemaschine entwendet. Der Umstand, dass größere Gegenstände wie eine Kaffeemaschine oder ein Fernsehgerät entwendet werden, ist neu und lässt darauf schließen, dass die Täter über ein Fahrzeug verfügen.

Ein dritter Einbruch ereignete sich schließlich am 26.11.18 in der Offenburger Straße. Wieder gelangten die Täter über die Terrassentür ins Haus. Die Wohnungsinhaber befanden sich zur Tatzeit im Urlaub, so dass noch nicht bekannt ist, ob etwas entwendet wurde.

Alle Taten ereigneten sich zwischen Einbruch der Dunkelheit und etwa 20.00 Uhr, zu einer Zeit, wo noch viele Menschen unterwegs sind und die Täter leicht untertauchen können. In allen Fällen gelangten sie über die Schwachstelle Terrassentür in die Wohnung. Wie stabil ist Ihre Terrassentür? Wenn Sie das genau wissen wollen, dann rufen Sie doch einmal bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Nummer 666 1230 an und vereinbaren Sie einen Termin.  

Rüppurr – immer etwas exklusiver

Seltsamer Fund

Bei der Kontrolle von drei Jugendlichen und eines jungen Erwachsenen im Dammerstock wurde bei ihnen eine angetrunkene Flasche Wodka festgestellt. ZurHerkunft der Flasche befragt, teilten die vier mit, sie gefunden zu haben. Nun, wer’s glaubt, wird selig.

Fundsachen sind, so wurden die vier belehrt, grundsätzlich im Fundbüro oder bei der Polizei abzugeben, weshalb sie die Flasche sofort herausrückten und auf Eigentumsansprüche verzichteten.

Hundekot

Die Polizeiverordnung der Stadt Karlsruhe bestimmt in § 7, Abs. 8 folgendes:

Wer einen Hund ausführt, hat dafür zu sorgen, dass der Hund Straßen undAnlagen, insbesondere Gehflächen und angrenzende Flächen, aber auch Hundeauslaufflächen nicht mit Kot beschmutzt. Hundekot ist vom Ausführenden unverzüglich zu entfernen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

§ 12, Abs. 1, Nr. 36 bestimmt:
„Ordnungswidrig handelt, wer Hundekot nicht unverzüglich entfernt und ordnungsgemäß entsorgt.“
Abs. 2:
„Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von mindestens 5 Euro und höchstens 5.000 Euro geahndet werden.“

Gartenhauseinbruch aufgeklärt

Dieser Einbruch in der Kleingartenanlage Eschwinkel wurde bereits imJahre 2013 begangen. Jetzt aber wissen wir wer es war. Keiner der üblichenVerdächtigen aus dem Kreise übermütiger Jugendlicher, sondern es war der heute34 Jahre alte Pavel aus Tschechien. An einer von PK Stumpf gesichertenZigarettenkippe konnte DNA  festgestellt und nun nach Jahren dem Verdächtigen zugeordnet werden. Was wir jetzt noch brauchen ist eines: Pavel.

Diebstahl auf Krankenstation

Einer 80 Jahre alten Patientin wurde während einer kurzen Abwesenheit aus dem Krankenzimmer deren Geldbörse mit 35 Euro entwendet. Die Geldbörse lag, wie bei fast allen Patienten, in der Schublade des Nachttisches.

Ein solcher Diebstahl kann nie gänzlich ausgeschlossen werden, aber es ist vernünftig, dass, wenn man ins Krankenhaus muss, wenig Bargeld und auch unnötige Karten mitnimmt. Die Patientin hatte sich daran gehalten und so hielten sich der entstandene Schaden, und vor allem der mit der Beschaffung entwendeter Karten verbundene Ärger in Grenzen.

Automatisierte Anrufe

Herr Sch. aus Rüppurr teilte unserer Dienststelle mit, dass er seit Anfang 2018 automatisierte Anrufe erhalte. Er hat die Anrufe dokumentiert und festgestellt, dass diese häufig mit der Vorwahl  089, 069 oder 030 beginnen. Das hat aber in der heutigen Zeit nichts mehr zu heißen. Inhaltlich ginge es darum, dass ein Gerichtsverfahren drohe und man sich freikaufen könne. Er hat auch die Erfahrung gemacht, dass sich schon bei einem kleinen „Hallo“ eine Automatenstimme meldet, welche nicht zu unterbrechen ist. Sagt man gar nichts, wird die Verbindung nach etwa zwei Sekunden unterbrochen.

Wenn auch Sie solche Anrufe erhalten, können sie sich anhören was folgt, sich nicht melden oder auflegen. Auf jeden Fall sollten Sie auf keinerlei Forderungen eingehen, denn hier sind Betrüger am Werk.

Ich denke, mit solchen Hinweisen können viele Menschen, die auch solche Anrufe erhalten oder erhalten haben, beruhigt werden. Danke Herr Sch..

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