Polizeiposten Rüppurr

Die Internetseite des Polizeipostens Rüppurr

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Automatenaufbrüche im Dammerstock

Zu zwei Zigarettenautomatenaufbrüchen kam es im Zeitraum vom 23. bis zum 27.05.2019 im Dammerstock. Der erste Automat wurde beim Vereinsheim des Sportvereins Südstern und der zweite Automat bei der Eisdiele Tiramisu in der Heidelberger Straße durch unbekannte Täter angegangen.

In beiden Fällen wurde nach Spurenlage mit akkubetriebenen Werkzeugen und

unter Einsatz von großer Körpergewalt gearbeitet. Die Täter hatten es in erster Linie auf das  Münz- und Scheingeld abgesehen, was die Vermutung offen lässt, dass es sich um „Nichtraucher“ handelte.

Aus der Interneteinkaufsecke

Derzeit häufen sich die Anzeigen bei unserer Internetsachbearbeiterin, Polizeikommissarin Earl,  wegen Betrugsfällen im Internet. Sie bittet Sie, liebe Leser,  insbesondere Sorgfalt bei ihren Onlineeinkäufen walten zu lassen. Immer wieder stellen wir fest, dass die Geschädigten auf sogenannten Fake-Shops und supergünstige Angebote  hereingefallen sind.

Hier ein paar Tipps um Sie vor Schaden zu bewahren:

Lassen Sie sich Zeit beim Online-Einkauf. Grundsätzlich gilt: Je verlockender ein Angebot, desto misstrauischer sollten Sie sein.

Überprüfen Sie einen Online-Shop, Informieren Sie sich vor dem Kauf.

Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen. In vielen Selbsthilfeforen erfahren Sie ebenfalls, ob Ihr gewählter Online-Händler unseriöse Geschäftspraktiken anwendet.

Zahlen sie niemals per Vorkasse Geld an Anbieter.

Nutzen Sie sichere Zahlungswege,  seriöse Internetportale stellen Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung, die ihr Geld schützen.

Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union, paysafe oder Ukash.

-Melden Sie dubiose Angebote dem Portalbetreiber oder dem

 Original-Hersteller/-Vertrieb.

Und hier noch ein paar Linkempfehlungen,  die noch mehr Informationen zu ihrem Schutz bieten.

www.polizei-beratung.de/abofallen

www.polizei-beratung.de/scamming

www.polizei-beratung.de/fake-schops

www.sicher-autokauf.de

www.polizei-praevention.de

www.safer-schopping.de

Einbrüche in Kleingartenanlage Im Eschwinkel

Zu unserem und zum Leidwesen der geschädigten Kleingärtner ist zu berichten, dass es in der Nacht vom 24/25.04.2019 zu mehreren Einbrüchen in dortige Kleingärten kam. Es wurde wieder erheblicher Sachschaden an den Türen zu den Hütten angerichtet. Unter anderem wurde eine Sitzgruppe mit 5 Gartenstühlen (weißes Metall) und einer Bank (brauner Kunststoff), eine Senseo- Kaffeemaschine sowie eine Bosch- Akkubohrmaschine entwendet.
Falls Sie Hinweise auf den Verbleib der Gegenstände bzw. zu den Einbrüchen machen können, wenden Sie sich bitte an PKA Heinz, Tel. 0721 890408

Aufruf zur Sammlung

Durch aufmerksame Mitbürger wurde der Polizeiposten zeitnah darüber informiert, dass in den Haushalten in Rüppurr und im Dammerstock eine schriftliche Aufforderung zu einer „Sammlung“ durch eine ungarische Familie für den 11.04.2019 platziert wurde.
Es sollten verschiedene Gegenstände wie Spielgeräte, Rasenmäher, Kettensägen, Kupfer, Aluminium, Bekleidung, Fahrräder, Autoreifen etc. an die Straße zur Abholung bereitgestellt werden.
Eine Nachfrage über den zentralen juristischen Dienst der Stadt Karlsruhe bzgl. des Flyers ergab, dass es sich hier um eine gewerbliche Sammlung von Abfällen handelt und dabei gegen verschiedene Paragraphen des Kreislaufwirtschaftsgesetztes verstoßen wird.
Durch den Streifendienst des Polizeireviers Südweststadt, konnte auf Mitteilung eines Anwohners aus der Göhrenstraße, eine Kontrolle bei den „Einsammlern“ durchgeführt werden.
Auf dem Laderaum des Transporters befanden sich zu diesem Zeitpunkt schon etliche Sperrmüllartikel, die in der Folge unter polizeilicher Begleitung zur Wertstoffstation in der Nordbeckenstraße verbracht und einer ordnungsgemäßen Vernichtung zugeführt wurden.
Da die ungarische Sammlerfamilie nach der Bezahlung der Entsorgungskosten für „ihr“ Sammelgut kein Bargeld mehr mit sich führte, konnte das geforderte Bußgeld in Höhe von
500,00 € nicht mehr erhoben werden.
Der Polizeiposten Rüppurr bedankt sich bei allen aufmerksamen Mitbürgern in dieser Sache, die zeitnah eine Meldung an uns machten.

Praktikant beim Polizeiposten Rüppurr

Polizeikommissarsanwärter Maximilian Heinz

Noch bis zum 26.05.2019 absolviert der Polizeikommissarsanwärter Maximilian Heinz ein Praktikum beim Polizeiposten Rüppurr, welches er im Anschluss daran bis zum 30.09.2019  beim Streifendienst des Polizeireviers Südweststadt fortsetzt.

Daran schließt sich ein Studium an der Polizeihochschule in Villingen-Schwenningen, mit weiteren Praktika an. Wenn alles gut läuft,  steht er dann nach Abschluss seiner Ausbildung im März 2022 als fertiger  „Schutzmann“ dem Land Baden Württemberg zur Verfügung.

In seiner Freizeit ist der 24jährige sportlich aktiv und spielt in seinem Heimatverein in der 1. Mannschaft in der Kreisklasse A  Fußball.

Glück gehabt…

Eine 68jährige Mitbürgerin wurde Opfer beim Ankauf von Goldbarren im Internet. An sich ist der Vorgang nicht ungewöhnlich Opfer bei solchen Transaktionen zu werden, wie es unsere Cybercrimesachbearbeiterin auf dem Pp Rüpppurr, Polizeikommissarin Earl,  fast täglich  bei den Anzeigenaufnahmen erlebt.

Die hier Geschädigte saß einem sogenannten „Fake-Shop“ auf. Dank der schnellen Reaktion von Polizeikommissar Stumpf und der zeitnahen Einschaltung der Staatsanwaltschaft und unseren Finanzermittlern konnte der bereits überwiesene Geldbetrag von 3416,91 € durch Beschlagnahme des betreffenden Kontos noch gesichert werden.

Vermutlich dürften sich noch weitere Geschädigte über den Sachverhalt erfreuen, da insgesamt bereits ca. 15000,00 € auf diesem Konto durch unseriöse Geschäftspraktiken aufgelaufen waren.

D N A- Treffer… 21 Straftaten aufgeklärt

Nach über 4 Jahren konnte eine Serie von Einbrüchen in der Kleingartenanlage „Im Weiherwald“ von PK Stumpf aufgeklärt werden.

Durch akribische Tatortarbeit von ihm konnte damals neben Fingerspuren auch ein  D N A- fähiger Spurenträger gesichert werden. Durch die Kriminaltechnik  wurde an dieser Trinkflasche eine verwertbare D N A –Spur, welche vom Täter stammte, festgestellt und klassifiziert.

Über den immer wieder durchgeführten Datenabgleich dieser Spur mit anderen Spuren und Tatverdächtigen  konnten dem Spurenleger noch weitere Straftaten im Bereich von Karlsruhe in den Jahren 2017 und 2018 nachgewiesen werden.

Das Problem war nur, er war bisher  noch nicht zu identifizieren.

Das besorgten dann die österreichischen Kollegen vor 1 Monat als er in  Zusammenhang mit einer neuen Straftat in Wien auffiel und ihm daraufhin

eine D N A-Probe abgenommen wurde.

Somit konnte er zweifelsfrei als  Spurenleger und somit Täter der oben angeführten Straftaten in unserem Raum ermittelt werden. Es handelte sich um einen 24 jährigen jungen Mann, der auch sonst durch verschiedene andere  Delikte bereits im Polizeipräsidium Karlsruhe aufgefallen war.

Der Gesuchte, welcher sich kurzzeitig in „Schubhaft“ der österreichischen Behörden befand,  wurde zwischenzeitlich in sein Heimatland Rumänien abgeschoben.

Bei einer Wiedereinreise nach Deutschland erwartet ihn nun wegen mehreren Delikten ein Strafverfahren. Er ist aktuell zur Festnahme ausgeschrieben.

Manchmal benötigt es eine gewisse Zeit den/die Täter zu ermitteln, wir verlieren aber nie  die Geduld bei unserer täglichen Arbeit und erfreuen uns natürlich umso mehr an solch späten Fahndungserfolgen.

Pkw überschlagen

PKW überschlagen

Ein Autofahrer aus Weiherfeld befuhr am 08.03.19, gegen 13.00 Uhr, den Scheibenhardter Weg in Richtung Rüppurr. Aus Unachtsamkeit kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte einen Baum, kam ins Schleudern und überschlug sich schließlich. Krankenwagen, Notarzt und die Feuerwehr erschienen an der Unfallstelle. Zunächst musste vom Schlimmsten ausgegangen werden, es stellte sich jedoch heraus, dass sich der Fahrer nur leicht verletzt hatte und sich auch selbst aus dem Unfallwagen befreien konnte. Nachdem die Feuerwehr den Pkw wieder auf die Räder gedreht und die Fahrbahn gesäubert hatte, konnte der kurzfristig gesperrte Scheibenhardter Weg wieder freigegeben werden. 

Verdächtige Wahrnehmung

Es ist immer hilfreich, wenn Sie uns verdächtige Wahrnehmungen zeitnah mitteilen. So geschehen am Montag, dem 11.03.19 im Heinrich-Heine-Ring. Dem Hinweisgeber fiel ein Mann auf, der offensichtlich über längere Zeit die Umgebung beobachtete. Dies ließ nichts Gutes verheißen und er teilte diesen Sachverhalt der Polizei mit.

Bei der anschließenden Kontrolle durch Beamte des Polizeipostens konnte bei der Anfahrt eine Person mit dem beschriebenen Äußeren in der Nähe festgestellt werden. Als sich die Person dann über die Fußwege zwischen den Häuserblocks entfernte, war das nach dem bisher bekannten, geschilderten Verhalten sogleich verdächtig.

Der Mann konnte eingeholt und kontrolliert werden. Freundlich und bereitwillig gab er Auskunft über sein Verhalten und wunderte sich über die Polizeikontrolle überhaupt nicht. Das sei ihm schon ein paar Mal passiert und der Grund wäre der, dass er mit seiner Katze „Gassi“ gehen würde, ohne Leine. Dem Verhalten der Katze angepasst würde er dann auch hin und wieder für längere Zeit an der ein und derselben Stelle verweilen, und das käme den Anwohnern natürlich verdächtig vor.

Nun, warum er zwischen den Häusern verschwunden wäre, wäre ganz einfach zu erklären. Er müsste dringend nach Hause – auf die Toilette. Anschließend, so der Mann weiter, würde er seine Katze, welche mit einem Chip am Halsband ausgestattet ist, auf seiner App orten und zu ihr zurückkehren (für Interessierte die dazu mehr erfahren möchten, kann dies im Internet mit den Schlagworten „KADZZ“ oder „Petpointer“ eruiert werden). Er führte dies erfolgreich vor und eine Viertelstunde später konnte er erneut im Heinrich-Heine-Ring, jetzt mit seiner Katze, angetroffen werden.

In diesem Fall war der Grund ein harmloser, aber lieber einmal mehr bei der Polizei anrufen als weniger.

Aus der Fundkiste

Liebe Leserinnen und Leser beim Polizeiposten Rüppurr werden, wie schon öfters berichtet die verschiedensten Gegenstände des täglichen Lebens abgegeben. So haben wir neben diversen Schlüsseln, Lese- Sonnen- und Sehbrillen, Handys, derzeit 5 Fahrräder und aktuell auch einen Einkaustrolley im „Angebot“.

Die Fundsachen werden, wenn sie nicht zugeordnet werden können, bzw. der Verlierer sich nicht direkt bei uns meldet, in gewissen Zeitabständen der Stadt Karlsruhe, Fundbüro zugeleitet.

Anbei ein Bild eines aufgefundenen Schlüssels mit markanten Schlüsselanhängern, der auf Abholung beim Polizeiposten Rüppurr wartet.

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