Polizeiposten Rüppurr

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Brand einer Gartenhütte

Nachdem es in der Kleingartenanlage Eschwinkel seit Jahresanfang mehrere Einbrüche gab, wurde nun am 26.02.18, nachmittags, die Pergola einer Gartenhütte in Brand gesetzt, welche gänzlich beschädigt wurde. Auch der Eingangsbereich der Hütte wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Da für den Brand nach Aussage der Feuerwehr keine technische Ursache in Frage kommt, ist von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen.

Es war einmal

ein Mann, der glücklich mit seiner Frau im Dammerstock wohnte  und  in seinem Keller und in seiner Voliere Wellensittiche züchtete.

Anfang März nun gab es zwei junge Mädchen, so um die 13, 14, die an diesem Tage nicht so recht wussten, etwas mit sich anzufangen und herumsaßen. Sie wussten aber von dem Vogelzüchter und die jüngere schlug vor, da sie sich schon länger Sittiche wünschte, das Geld jedoch rar war, diese zu klauen. Die ältere war damit überhaupt nicht einverstanden, da sie den Mann aus der Nachbarschaft kannte, und dieser sie auch, und so entschloss sich das jüngere Mädchen die Tat allein auszuführen.

Sie begab sich sodann in den Garten, brach ein Schloss auf und gelangte so zur Futterklappe. Vermutlich mit einem Kescher fing sie zwei Vögel ein, steckte diese in ihre Jackentaschen und machte sich auf den Rückweg zu ihrer Freundin. Dort angekommen musste sie der Freundin allerdings berichten, dass sich einer der Vögel aus der Tasche befreien konnte und weggeflogen sei.

Zwischenzeitlich hatte der Vogelzüchter den Einbruch bemerkt und die Polizei verständigt. Eine Streife fuhr vor Ort und nahm sich der Sache an. Dabei kam auch zur Sprache, dass sich in der Nähe zwei Mädchen rumgetrieben hätten, wovon er eines kenne, so der Vogelzüchter. Außerdem sei er sauer, weil es sich hier bereits um die dritte Tat in kürzester Zeit gehandelt habe.

Die beiden Mädchen begaben sich, während der Diebstahl aufgenommen wurde, in die nahegelegene Wohnung der älteren und sperrten den Sittich in einen Käfig zu zwei weiteren Vögel. Währenddessen hatte die Polizei ihre Tatortarbeit beendet, die Beamten gingen dem vagen Hinweis nach, dass zwei Mädchen in Tatortnähe gesehen wurden, und klingelten an der Wohnungstür des älteren Mädchens. Man kann sich nun vorstellen, dass in dieser Situation bei den Teenies eine gewisse Panik aufgekommen ist. Die Beamten sprachen nun mit einem erwachsenen Familienangehörigen und wurden, da man ja nichts zu verbergen hatte, in die Wohnung gebeten.

Das ebenfalls dort wohnende Mädchen, das mit der eigentlichen Tat ja nichts zu tun hatte, befand sich nun in der Bredouille: Vor der Tür die Polizei, und im Wohnzimmer sang das Diebesgut. Guter Rat war teuer. Sie löste das Problem so, indem sie den Vogel aus dem Käfig nahm und ihm die Freiheit schenkte, wodurch die Wohnungsnachschau für die Beamten natürlich negativ verlief. Die Sache wäre nun für die Mädchen auch ohne Konsequenzen ausgegangen, wenn sich nicht unser Jugendsachbearbeiter Fritz Schweikle des Falles angenommen hätte, der die Wahrheit ans Licht gebracht hat.

Die beiden Sittiche, das sei auch noch erwähnt, konnten sich ihrer Freiheit erfreuen,   und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute, wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Geschwindigkeitsmessanlagen

Achtung:

Allen, die bislang geglaubt haben da sitzt einer drin und fotografiert, muss ich sagen, dass das nicht stimmt. Dafür ist nämlich gar kein Platz da.

Wohnungseinbruch

Am 14.02.18, zwischen 06.00 Uhr und 12.30 Uhr, hebelte ein Einbrecher ein Terrassenfenster auf und stieg in die in der Hegaustraße befindliche Wohnung ein. Er durchsuchte einige Räume und entwendete Schmuck. Die Wohnungsinhaber befanden sich zum Tatzeitpunkt im Urlaub.

Pkw aufgebrochen und beschädigt

Ein bislang unbekannter Täter schlug in der Nacht zum 23.02.18 im Krokusweg an einem geparkten Pkw der Marke Ford eine kleine Fensterscheibe der Schiebetür auf der rechten Fahrzeugseite ein, entriegelte das Fahrzeug und durchsuchte das Fahrzeuginnere. Hierbei riss er einen auf der Rückbank abgelegten Karton mit einem neuen originalverpackten Luftkühler auf, klappte die Rückbank um, durchsuchte das Handschuhfach, klappte die Sonnenblenden an der Windschutzscheibe herunter und entwendete letztendlich eine in der Mittelkonsole in der Becherhalterung abgestellte Getränkedose im Wert von 1,24 €. Der Schaden an der Scheibe beträgt 400 Euro.

In etwa derselben Zeit wurde noch an zwei weiteren Fahrzeugen, einem Mercedes CLC und einer A – Klasse, in der Tiefgarage Am Rüppurrer Schloss jeweils eine Scheibe eingeschlagen. Auch diese Fahrzeuge wurden durchsucht, Wertgegenstände fand der Täter nicht. Auch hier geht der Sachschaden in die hunderte.

Am Morgen des 23.02.18 stellte der Besitzer eines VW Tiguan fest, dass das im Goldlackweg geparkte Fahrzeug rundherum mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt worden ist. Der Wagen war gerade einmal zwei Wochen alt. Der Schaden beläuft sich hier auf ca. 6.000 Euro.

Einbruch in Weiherwaldschule

Anfang Februar verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter über den Erweiterungsbau Zutritt zum rückwärtigen Gebäude und brach dort die Tür zu einem Klassenzimmer auf in welchem während der Umbauphase Möbel und technisches Gerät gelagert werden. Ob er etwas mitgenommen hat, lässt sich derzeit noch nicht sagen.
Im weiteren Verlauf begab er sich in den Keller, wo er das Schloss an einem Kellerraum abschraubte. Auch hier suchte er nach Stehlgut, konnte aber offensichtlich nichts Passendes finden.
An den Türen entstanden Schäden in Höhe von ca. 500 Euro.

Belogen und bestohlen

Am 15.02.18, gegen 10.00 Uhr, klingelten zwei Frauen an der Tür eines 84 Jahre alten Mannes aus der Moosalbstraße. Obwohl der Mann sonst immer vorsichtig ist, ließ er die Frauen, welche er als aus Osteuropa stammend einschätzte, ins Haus. Offensichtlich wollten sie für jemanden eine schriftliche Nachricht hinterlassen und baten um einen Zettel und einen Kugelschreiber. Während eine der Frauen sich an den Küchentisch setzte und etwas schrieb, blieb die andere zunächst an der Wohnungstür stehen, betrat dann aber den Flur. Abgelenkt durch die Frau in der Küche konnte die zweite Frau unbehelligt die Räume durchsuchen. Nach einigen Minuten verließen die Frauen, sie wurden als etwa Mitte Zwanzig und Mitte Vierzig beschrieben, die Wohnung wieder. Abends stellte der ältere Herr dann fest, dass er um einige tausend Euro erleichtert worden war.

Liebe Leserinnen und Leser. Seien Sie extrem misstrauisch, wenn fremde Personen in ihre Wohnung wollen und es müssten eigentlich alle Alarmglocken schrillen, wenn auch noch nach einem Zettel und einem Stift gefragt wird.

Eigentümer gesucht

Fahrrad

Normalerweise handelt es sich bei den herrenlos abgestellten Fahrrädern um alte oder beschädigte Vehikel. Dieses schwarze Damenfahrrad der Marke Cyclo mit einer 7-Gang-Nabenschaltung und 28-Zoll-Rädern macht jedoch noch einen guten Eindruck. Es stand über längere Zeit im Bereich der Tulpenstraße 10. Es wurde sichergestellt und zwischenzeitlich vom Fundbüro abgeholt. Wenn Sie das Fahrrad vermissen, dann setzen Sie sich bitte mit dem Fundbüro in Verbindung.

Fall Heckenschere

Am Sonntag, 28.01.18, gegen 18.00 Uhr, meldete ein Anwohner aus dem Bereich Heckenweg/Rosenweg, dass er von seinem Balkon aus drei Jugendliche mit einer großen Heckenschere beobachte, welche offensichtlich damit nichts Gutes im Schilde führen. Bei einer anschließenden Absuche konnten die Jugendlichen nicht mehr angetroffen werden.Heckenschere
Am 29.01.18, gegen 10.00 Uhr, fand eine Arbeiterin hinter einem in der Nähe befindlichen Stromhäuschen versteckt eine Heckenschere der Marke Stiehl. So ein Zufall. Wir fragen uns nun, wer sind die drei Jugendlichen und: Wem gehört die Schere.

Gar nicht lustig

Am Schmutzigen Donnerstag fand an einer Rüppurrer Schule eine Faschingsparty statt. Grundsätzlich geht man ja davon aus, die Faschingszeit mit einer fröhlichen und lustigen Zeit zu verbinden, ist es aber leider nicht immer so.

Da eine solche Feier ohne Aufsicht nicht stattfinden kann, führte ein Lehrer der Schule einen Kontrollgang durch. Auf dem Hof stellte er drei angetrunkene Jugendliche fest, welche dort Alkohol und Zigaretten konsumierten. Da er sie nicht kannte, ist davon auszugehen, dass es sich um schulfremde Personen handelt. Er forderte sie auf, das Schulgelände zu verlassen. Die Jugendlichen wurden daraufhin aggressiv und einer von ihnen ging auf den Lehrer zu. Als dieser die Polizei verständigen wollte, wurde er aufs Übelste beleidigt, mit Fäusten traktiert und es wurde nach ihm getreten. Auch wurde versucht, ihm das Telefon aus der Hand zu schlagen. Glücklicherweise konnte er den meisten Schlägen ausweichen, so dass er nur leicht verletzt wurde.

Verletzung hin oder her. Es ist absolut unverständlich, warum die Jugendlichen derart aggressiv und auch menschenverachtend reagierten. Aufgrund solcher Vorfälle ist es doch mehr als verständlich, dass in Zukunft solche Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden – oder hätten Sie Lust, das nächste Mal die Aufsicht zu führen? Sind wir schon so weit, dass wir für Schulveranstaltungen Security brauchen?

Der Vorfall wurde selbstverständlich zur Anzeige gebracht, und nach Auskunft unseres Jugendsachbearbeiters, PHK Schweikle, liegen auch schon vielversprechende Hinweise vor. Mögen seine Ermittlungen von Erfolg gekrönt sein.

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